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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. November 2015

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch alle auf: betet in meinen Anliegen. Der Friede ist in Gefahr, deshalb meine lieben Kinder, betet und seid Träger des Friedens und der Hoffnung in dieser friedlosen Welt, wo Satan angreift und auf alle Arten versucht. Meine lieben Kinder, seid beharrlich im Gebet und mutig im Glauben. Ich bin mit euch und halte für euch alle vor meinem Sohn Jesus Fürsprache. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.11.2015 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen könne. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens.“ (1. Petr. 5, 8-9) Die Königin des Friedens, Maria, bittet diesmal, wir sollen in ihren Anliegen beten. Das Anliegen, das ihr besonders am Herzen liegt, ist der Friede, der Wunsch an alle Völker gerichtet, sie mögen bewahrt bleiben vor „Verfall, Unheil und Krieg.“ Wieviele politische, soziale und rationale Gründe werden heute ins Feld geführt, die erklären sollen und wollen, warum es zu all diesen Zerwürfnissen, völkerrechtlichen Komplikationen, Terrorakten, diesem so vielfältigen Unheil kommen konnte, das zur Zeit unseren Erdball erschüttert. Zu all diesen „weltlichen“ Gründen führt Maria einen weiteren „jenseitigen“ Grund an, der allerdings in der Presse und im alltäglichen Leben kaum eine Beachtung oder Würdigung findet: der Satan greift an und versucht auf alle Arten Unruhe zu stiften, seine Saat des Bösen auszustreuen. An wieviel Gnadenorten bemühte und bemüht sich die Gospa, gegen den „Drachen“ anzugehen: „Als der Drache erkannte, das er auf Erden gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte...“(Offb. 12, 13) Leider gelingt es dem Teufel immer wieder mit seinen Fallstricken Menschen in seinen Bann zu ziehen. Zu Nikodemus sagt Jesus: Mit dem Gericht verhält es sich so: „Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren böse. Jeder, der das Böse tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.“ (Joh. 3,19-20) Maria weist auf die Konsequenzen hin, die daraus gezogen werden müssen: „Der Friede ist in Gefahr“. Um gegen diese „friedlose Welt“ anzukämpfen, empfiehlt die Gottesmutter Maria als Gegenwaffe: „beharrlich im Gebet“ zu sein und „im Glauben mutig“ zu bleiben. Die vertrauliche Anrede „Vater“ im Gebet des Herrn schließt alles aus, was bedrohlich, richterlich, strafend, unruhestifend auf uns zukommen könnte. Diese Anrede im Gebet versichert uns, Gott will unser Bestes, nichts wovor wir uns ängstigen müssten. Sein Reich ist das Ziel, auf das unsere ganze Zukunft, der Sinn unseres Lebens, hinweist. Und die Bitte um das tägliche Brot schließt alles ein, was wir auf dem Weg durch unser Leben nötig haben, um das endgültige Ziel, das uns gesetzt ist, zu erreichen. Wenn wir schließlich noch um die Vergebung und um die Erlösung vom Bösen bitten, gestehen wir uns ein, dass wir uns gegen die Angriffsziele Satans wappnen müssen: Unsere Persönlichkeit ist und bleibt zeit unseres Lebens bedroht. Auch die Anfälligkeit, dem Versuchtwerden seitens der dämonischen Kräfte, dürfen wir vor Gott hin tragen. Im Gebet stellen wir uns, Menschen, die wir uns oft so zerrissen, geängstigt, ziellos vorkommen, unter die Macht, unter den Willen Gottes, damit wir für unser unverwechselbares Ich Vertrauen, Halt und Zukunftsperspektive finden. Neben dem Gebet, in dem wir uns unserer Einzigartigkeit, unseres Selbst-Bewußsteins bewußt werden, empfiehlt die Gospa, im Glauben mutig zu sein. Jesus beschreibt uns in Gleichnissen, wie sehr das Samenkorn des Glaubens bedroht ist, verdrängt von den Sorgen der Welt, erstickt von den irdischen Begehrlichkeiten, so dass keine Ähren reifen können. (vgl. Mt 13, 1-23 ff) Es verlangt also Mut, all die vielen Hindernisse zu überwinden: die Verliebtheit in die irdischen Güter und vor allem der Stolz, der meint, er bedürfe keiner Weisung Gottes, er sei sich selbst genug. Es gibt viele Menschen, die den Glauben leugnen, weil für sie nur zählt, was sich beweisen läßt, was rationell erklärbar ist. Jesus verheißt uns: „Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben...(Mt 12,31) Wer das Wesen Gottes, der die Liebe ist, in Abrede stellt und sich weigert „Träger des Friedens und der Hoffnung“ zu sein, der stellt sich bewußt gegen Gott. Ich kann nur dann Vergebung der Sünden erwarten, wenn ich sie als die meinen anerkenne und dann vor Gott hintrage und um Vergebung bitte. Im Herzen müssen wir das Göttlich-Himmlische, das Erhabene, das Schöne erahnen, das uns Jesus durch sein Menschwerdung, sein Kreuz, seine Auferstehung und durch seine Himmelfahrt erworben hat. (vgl. 1. Joh. 3.2) Wer mutig einen Berg erklimmt, dem öffnen sich auf jeder erstiegenen Höhhe, neue Aussichten. So ist es auch mit dem Glauben, der uns mehr und mehr in die verborgenen Weisheiten Gottes einführt. (vgl. Jah. 14, 26)

Danke Gospa, für Deine Fürsprache, für alle Friedensappelle. Hilf uns im Gebet beharrlich und im Glauben mutig zu bleiben.

P. Donat Kestel ofm