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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. März 2015

"Liebe Kinder! Auch heute erlaubt mir der Allerhöchste, dass ich mit euch bin und dass ich euch auf dem Weg der Umkehr führe. Viele Herzen haben sich vor der Gnade verschlossen und sind für meinen Ruf taub geworden. Ihr, meine lieben Kinder, betet und kämpft gegen die Versuchungen und alle bösen Pläne, die euch der Teufel durch den Modernismus anbietet. Seid stark im Gebet und mit dem Kreuz in den Händen, betet, dass das Böse euch nicht benutzt und nicht in euch siegt. Ich bin mit euch und bete für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.03.2015 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe...Bringt Frucht hervor, die Umkehr zeigt.“ (Mt.3,2;8) Erneut greift die Gospa diesen Ruf Johannes des Täufers auf. Durch den Allerhöchsten selbst weiß sie sich beauftragt in unserer Zeit zu Umkehr und zur Buße zu mahnen. Der moderne Zeitgeist verwirrt die Gemüter, versucht die Geister sich rein diesseitig einzurichten und zu orientieren, die zeitlichen Güter absolut zu setzen und Gott, den Absoluten und Allerhöchsten zu ignorieren. Was dem hl. Paulus in der Damaskusstunde gesagt wurde, wiederholt die Gopsa: „Sie sollen sich von der Finsternis zum Licht und von der Macht Satans zu Gott bekehren und sollen durch den Glauben an mich die Vergebung der Sünden empfangen und mit den Geheiligten am Erbe teilhaben.“ (Apg. 26,18) Umkehr heißt den Abfall von Gott und dessen Gebote entgegenzusteuern, das vorherrschend Böse als Versuchung zu entlarven, in der Entscheidung zwischen Gott und Satan eine eindeutige Wahl zu treffen und zu hinterfragen, was uns wirklich zur Vollendung führt, was uns zum ewigen Heil, zur Teilnahme am ewigen Erbe, berechtigt. „Viele Herzen haben sich vor der Gnade verschlossen und sind für meinen Ruf taub geworden.“ Wer sich vor Gott, vor dem Ruf Mariens abkapselt und verschließt, der öffnet sich umgekehrt all den „bösen Plänen“, die uns der Teufel durch den  Modernismus anbietet: Korruption, Lüge, Habsucht, Stolz, Machtgelüste, Ausschweifungen, usw. (vgl. Mk7,21) Umkehr heißt aber, den Weg der Gottlosigkeit verlassen, “im Gebet und mit dem Kreuz in den Händen“ stark zu sein, um den entgegengesetzten Weg einzuschlagen, gegen die Versuchungen anzukämpfen. Umkehr heißt, sich wie wie der verirrte Sohn entschieden auf den Weg der Umkehr zu machen, zu erkennen:  „Vater ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt“ (Lk 11,21) Der Vater, so heißt es im Evangelium, eilt dem Wiedergefunden entgegen, schenkt ihm einen Kuss, die Umarmung der Versöhnung und der erneuerten Kindschaft, tauscht die Lumpen des Heruntergekommenen  mit den Festkleidern der Sohnschaft. „Dein Bruder war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wiedergefunden worden.“ (Lk 15,32) Diese Sinnesänderung schenkt dem reumütigen Heimkehrer eine doppelte Erneuerung: eine äußere: der in Fetzen gekleidete, büßende Bittsteller wird in ein Festkleid der Freude gehüllt, eine innere: dem reumütig in-Sich-Gegangenen  wird die Rechtfertigung zugesprochen. „Jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern.“(Lk 15, 32)  Maria leidet darunter und bedauert, dass so „viele Herzen sich  vor der Gnade“ verschließen, dass sie taub geworden sind für ihren Ruf.  Dem Sich-Verschließen müsste sich das „Sich-Öffnen“, das Effata, entgegenwirken, (vgl. Mk 7,34) damit wir dem Reich Gottes näher kommen, damit ein inneres Sich-Sehnen, ein Hunger und Durst nach Rechtschaffenheit, ein Brennen (vgl. Lk.24,32) im Herzen spürbar wird. Für uns als getaufte Kinder Gottes müsste gelten, dass wir von den erträumten Höhen, die uns der „Modernismus“  vorgaukelt wie Reichtum, Ansehen, Macht und Ausschweifung, heruntersteigen, dass wir uns wie Kinder, in Vertrauen, fernab von Anmaßung und Dünkel, zu erniedrigen wissen. (Vgl. Mt. 18,3-4)  Der verirrte Sohn durfte sich bei seinem Vater  mit neuen Augen entdecken. Aus dem überheblichen: „Vater, rück mir mein Erbteil heraus“,  wurde ein demütiges: „Vater, ich habe gesündigt, erschaff in mir ein neues, reines Herz.“  Die vollständige Sinnesänderung wird jetzt zum Werk des göttlichen Erbarmens, der erlösenden Barmherzigkeit. „Betet, dass das Böse euch nicht benutzt und nicht in euch siegt.“ Erst im demütigen Gebet, dank der göttlichen Gnade, werden wir  zu einem dauerhaften Leben der Rückkehr befähigt, können wir für immer dem Bösen entrinnen. Das unverkennbare Siegel der Umkehr, dieser vielfältigen Sinnesänderung, ist der Friede im Herzen, der geläuterte Wandel vor Gott. Durch die Kirche sagt uns Jesus immer wieder erneut zu: „Sei getrost, deine Sünden sind dir vergeben.“ (Mk 2,5). Das Kreuz in den Händen bestätigt uns, du bist durch mich erlöst, bist Kind Gottes, wirst Erbe des Himmels. Wie dem Schächer am Kreuz dürfen auch wir einmal hören: „Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ (Lk 23,43) Wen immer am Kreuz Jesus in seine gekreuzigten Arme schließt, wen er als „wiedergefundenes Schaf“ ansieht (vgl. Lk 15 1-7), dem wird aller Undank vergeben, alle Untreue behoben, dem wird zugesagt: „Ich bin der gute Hirte.  Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe... ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich“. (Joh 10,11; 14)

Danke Gospa, dass Du Dich wieder für uns auf den Weg gemacht hast um uns zur Umkehr zu mahnen, uns aber auch zu versichern, dass du mit uns bist und für uns betest.

P. Donat Kestel ofm