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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. August 2014

"Liebe Kinder! Betet für meine Anliegen, denn Satan möchte meinen Plan, den ich hier habe, zerstören und euch den Frieden stehlen. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, dass Gott über jeden von euch wirken kann. Mögen eure Herzen offen sein für den Willen Gottes. Ich liebe euch und segne euch mit meinem mütterlichen Segen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.08.2014 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt... und der Drache stand vor der Frau...“ (Offb. 12;14). Erneut sagt uns Maria, wie sehr ihr der Satan, neidisch und wutentbrannt diese ihre Würde, ihre Auserwählung streitig machen will. „Satan möchte meinen Plan, den ich hier habe, zerstören“. Dessen Vorhaben ist dem Anliegen der Gospa diametral entgegengesetzt. Maria ist unsere Friedenskönigin, der Satan will uns aber „den Frieden stehlen“. Aus Trotz und Ungehorsam rebellierte Satan mit seinem dämonischen Anhang gegen die Schöpfungsordnung Gottes. Damit trotzt er natürlich auch den Plänen, die Maria im Gehorsam gegen Gottes heiligen Willen für uns, für unser ewiges Heil erwirken will. Gott hat seine Engel und auch uns Menschen frei geschaffen, hat uns die Wahl ermöglicht, Ja zu sagen oder Nein, er hat uns den Verstand gegeben, damit wir die Wahrheit der Botschaft Gottes erkennen und annehmen, er hat uns den Willen gegeben, das Gute zu erfassen und zu tun. Der Teufel, mit Intelligenz begabt, sucht dagegen die Lüge, mit seinem freien Willen ausgestattet, sucht er mit List, wo er nur kann und eingelassen wird, das Böse zu verbreiten. Mit ihrem Hass gegen Gott suchen die dämonischen Kräfte gegen Gott, der die Liebe ist, eine Welt voll Hass, Neid, Zwietracht und Lüge zu verwirklichen: eine Welt des Unfriedens und der Nicht-Liebe. Als Gegen- und Hilfsmittel gegen diese teuflischen Mächte empfiehlt die Gospa erneut das kontinuierliche Gebet. Der Teufel zeigt eine tiefe Aversion gegen alle gott-geweihten Gegenstände, gegen das Kreuzes-Zeichen, gegenüber dem Rosenkranz, gegenüber allen Zeichen der Frömmigkeit, die immer wieder zu einem kurzen oder auch längerem Gebet einladen. Durch diese Zeichen, dank der Anerkennung und der Hingabe im Gebet, will „Gott über jeden von uns wirken“. Im gläubigen, vertrauensvollen Gebet öffnen wir uns bewusst und überzeugt jener übernatürlichen Wirklichkeit, in die wir eingebunden, eingebettet sind, „denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg. 17,28). Aber es bedarf eben unseres freiwilligen Mitwirkens, dass wir uns, für den Willen Gottes aufgeschlossen, seiner Allmacht beugen und anerkennen, indem wir überzeugt sind, dass Gott nur unser Bestes will. Auch Maria versichert uns konstant ihren Segen. Eindringlich und kontinuierlich fordert sie uns, ihre lieben Kinder auf, zu beten. Wie der Sauerteig das Mehl durchdringt (vgl. Mt 13,33), so soll das Gebet unser Leben, unseren Alltag durchdringen. „Betet ohne Unterlass. Dankt für alles, denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. Löscht den Geist nicht aus...“ (1. Thess 17-19). Das lässt sich dadurch verwirklichen, indem wir morgens mit der guten Meinung in unseren Alltag treten: „Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh: Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu“ (Gl. nr. 615). Im Laufe des Tages gibt es dann viele Momente des kurzen Innehaltens, um im Vertrauen Lob und Dank, Bitte und Reue zu erwecken, so wie es im Psalm 123 zum Ausdruck kommt: „Wie das Auge der Knechte auf die Hand ihres Herren, wie das Auge der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so schauen unsere Augen auf den Herrn, unseren Gott.“ Damit unsere oft so flüchtigen Gedanken und spontanen Gefühle an Klarheit und Deutlichkeit gewinnen, können und sollen wir sie in Worte, in vertraute Gebetstexte kleiden. Innerlich, während der Arbeit, unterwegs, zu Hause oder auf der Straße können wir solche Formulierungen, Redewendungen mit Gott einflechten, auch mit der Gospa oder den Heiligen oder dem Schutzengel, um zu loben, zu preisen, zu danken, für das, was Gott an uns Gutes getan hat, für das, was uns innerlich bewegt, erregt oder Sorge macht. Ich kurzen Stoßgebeten kann und darf ich über all die Menschen reden, die mich umgeben, die mich in meinen Gedanken beschäftigen, die mir ihre Sorgen und Kümmernisse anvertraut haben. Ich kann sie segnen ( vgl. Gen. 12,3), für ihr Wohlergehen flehen. Worte der Heiligen Schrift, der Liturgie, Liedverse, die mir vertraut sind, lassen sich im Laufe des Tages gut und gerne wiederholen, z.B. „Zu Dir, oh Gott, erheben wir, die Seele mit Vertrauen... (vgl. Ps 25). Auf diese Weise, oder auch im Rosenkranzgebet, im Gottesdienst, überlassen wir uns Gott, öffnen wir uns für Gott, damit „Gott über jeden von uns wirken kann“.
Danke, liebe Gospa, deine Anliegen und Pläne verheißen uns Segen und mütterliche Begleitung, danke für die wiederholten Aufforderung im Gebet nicht nachzulassen. 

Pater Donat Kestel