Newsletter
Kontakt
Login
Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juni 2014

"Liebe Kinder! Der Allerhöchste gibt mir die Gnade, dass ich noch bei euch sein darf und ich euch im Gebet zum Weg des Friedens führe. Euer Herz und eure Seele dürsten nach dem Frieden und der Liebe, nach Gott und Seiner Freude. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, und im Gebet werdet ihr die Weisheit des Lebens entdecken. Ich segne euch alle und halte für jeden von euch Fürsprache vor meinem Sohn Jesus. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.06.2014 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.“ (Hebr. 4,16) Die Gospa bestätigt uns immer wieder, erneut, dass sie bei ihrem Sohn Fürsprache einlegt  für jeden von uns, und  dass ihr von Gott, dem Allerhöchsten, erneut die Erlaubnis gegeben wurde bei uns, mit uns zu ein,  dass sie uns auf dieser Brücke zwischen Himmel und Erde, wie schon so oft,  entgegenkommen darf. Nichts sehnlicher wünscht sie für uns, als dass wir den Frieden finden, den Frieden im Herzen, den Frieden untereinander. Und so fordert sie uns, uns, ihre Kinder, unermüdlich auf, im Gebet auf Gott hin ausgerichtet zu bleiben, um so konsequent auf dem  Weg des Friedens fortschreiten zu können. Bei all den Problemen, Fragen und Sorgen und Ängsten des Alltags, über all das Vordergründig -Wichtige hinweg, sollen, dürfen wir das Hintergründig-Ewige nicht aus dem Auge verlieren, verdrängen oder gar vergessen. Im Gleichnis vom Sämann (Vgl. Mt 13,1-9) legt Jesus den Akzent auf den Samen, der unerwartet überreiche Frucht bringt. Entscheidend bleibt die Saat, das Wort Gottes, das keimen kann, das auf gutem Boden Frucht bringt, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Es hängt auch von uns ab, sagt Jesus, von dem guten Boden, der wir für Gottes Wort sein sollen.  Und guter Boden sind wir, wenn wir bereitwillig das Wort Gottes in uns aufnehmen, darüber nachdenken, was es für unser Leben bedeutet, dass wir unser Leben nicht mit Fragwürdigkeiten und Nichtigkeiten zubringen und das Wichtigste dabei vernachlässigen. Guter Boden sein heißt, ein waches Gewissen haben und pflegen, das sich ganz und gar an Gottes Willen ausrichtet.  „Euer Herz und eure Seele dürsten nach dem Frieden und der Liebe, nach Gott und Seiner Freude“.   Nur, es gibt  genug Menschen, die sich von Gott abwenden, die behaupten das Gebet, der Glaube, die Kirche sage ihnen herzlich wenig; sie könnten auch ohne das Religiös-Transzendentale glücklich, friedfertig und zufrieden leben. Maria, die Gospa,  ist da völlig anderer Meinung: Erst im und durch das Gebet „werdet ihr die Weisheit des Lebens entdecken.“  Wie viele lassen sich von den Aktivitäten, von den Aufgaben des Lebens förmlich „auffressen“ und behaupten, zum Beten hätten sie keine Zeit. Nur, sollten wir nicht gerade dann in uns die Notwendigkeit verspüren, all das, was Gott durch uns wirkt, im Großen und im Kleinen, in Dankbarkeit und Bitte  vor Gott hinzutragen. Und wenn es Schmerz, Elend, dramatische Ereignisse oder all die furchtbaren Sünden sind, dass wir all das ins Gebet  mit einbringen. In all den  Zweideutigkeiten unseres menschlichen Tuns und Lassens, auch Unterlassens, auf all den  Scheidewegen, die uns eine  Entscheidung abfordern, hilft das Gebet. In all dem heutigen Wirrwarr, das uns in Politik, Wirtschaft, Finanzen und Medienwelt entgegenkommt, gilt es sich zu entscheiden gegen Gier, Macht, Erfolgsstreben, um uns  in Demut  und Anbetung den Absichten, den Plänen Gottes unterzuordnen. Dazu hilft, dazu befähigt uns das Gebet. Wir brauchen die „Kraft von oben“  um in Weisheit einen klaren Blick zu behalten, um den vielfachen Versuchungen, wie Eifersucht, Neid bis hin zur Verzweiflung widerstehen zu können, um nicht in die Fallstricke des Bösen verstrickt zu werden. Für uns alle wird es einmal heißen: “Gib Rechenschaft von deiner Verwaltung“ (Lk 16,2)  Jedem von uns hat Gott eine bestimmte Aufgabe zugedacht. Im Gebet können wir vor unserem „Herrn und Meister“ Rechenschaft ablegen, Ratschläge einholen, den Segen erbitten für unsere weiteren Aufgaben. Unser Tun und Lassen sollte von der Ehrfurcht und von der Liebe zu Gott durchdrungen sein. Gott ist und bleibt nun einmal, der Herr, der Schöpfer aller Dinge und diese schöpferische Wirken Gottes hält an. Jedes Geschöpf, auch ich, bleibt nur durch das unablässige, schöpferische Ja Gottes im Dasein. Nicht aus Angst, sondern aus dem Bedürfnis Gottes Macht und Größe anzuerkennen, muss sich der Mensch vor Gott verbeugen, darf er sich seines Daseins freuen und sicher sein, dass er sich auch weiterhin von der Liebe, von der Schöpferallmacht Gottes getragen weiß. Angesichts der Heiligkeit und der Größe Gottes  müsste deshalb in unseren Herzen  in Demut das Bekenntnis aufsteigen: Herr, ich vertraue Dir und ich bekenne, wenn ich auch nicht würdig bin,  dass Du Dich meiner annimmst, Du kannst mich würdig machen, „voll Zuversicht zum Thron Deiner Gnade hinzugehen, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit“.  In unserem Bemühen, unsere Anliegen vor Gott hinzutragen, sind und bleiben wir nicht allein. Die Gospa versichert uns, dass sie  uns segnet und dass sie für jeden von uns Fürsprache einlegt. Danke Gospa für Deine Hilfe, damit  auch in unserem Leben die Weisheit des Lebens aufleuchten möge, danke für deine Fürsprache bei Deinem Sohn.

Pater Donat Kestel