Newsletter
Kontakt
Login
Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. April 2014

"Liebe Kinder! Öffnet eure Herzen für die Gnade, die euch Gott durch mich gibt, wie eine Blume, die sich den warmen Strahlen der Sonne öffnet. Seid Gebet und Liebe für all jene, die fern von Gott und Seiner Liebe sind. Ich bin bei euch und halte für euch alle Fürsprache vor meinem Sohn Jesus und ich liebe euch mit unermesslicher Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.04.2014 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt wird Gerechtigkeit und Heil erlangen. (Röm 10,10). Von Anbeginn an wollte Gott eine schöne, heile, vollkommene Welt, die von seinen Geschöpfen angenommen und bejaht wird. „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: es war sehr gut“. (Gen. 1,31). Aus freiem Willen heraus, verdorben durch die List Satans, verschloss sich der Mensch gegenüber diesem göttlichen Angebot. Anstelle sich den „warmen Strahlen“ der göttlichen Sonne zu öffnen, verschloss er Ohr und Herz, um der teuflischen Versuchung nachzugeben: selbstsüchtig, selbstherrlich sein zu wollen wie Gott. “...ihr werdet sein wie Gott und erkennt Gut und Böse.“ (Gen. 3,4) Die Gospa mahnt uns, gegen alle teuflische List und allem satanischen Trug uns im Vertrauen jener Gnade zu öffnen, die Gott uns unentwegt, gerade aber auch durch seine demütige Magd, schenken will. Gnade will sagen, Sehnsucht, nach allem, was gut und schön, edel und wunderbar ist, was Gottes paradiesische Welt schon jetzt ein Stück aufleuchten lässt. In den Blüten und Blumen mit all ihren Farben und Formen, Artenvielfalt und Formenreichtum spiegelt sich schon jetzt etwas vom Glanz des himmlischen Reiches wider. In den Schönheiten und Vielfältigkeiten der Natur soll uns schon hier und heute eine Ahnung, ein warmer Sehnsuchtsstrahl von all dem aufgehen und erreichen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. (vgl. 1. Kor. 2,9) Eine Blume, jede Blüte, strebt danach für die Saat, für die Ernte, heranreifen zu dürfen. So wünscht auch die Gospa, dass all das Gute, das wir tun, all die Gebete, die wir verrichten, all unsere Werke der Nächstenliebe, als Saatgut für die ewige Ernte ausreifen darf. „Seid Gebet und Liebe für all jene, die fern von Gott und seiner Liebe sind“. Gott schenkt uns Menschen, seinen Kindern, das hohe Gut der Freiheit Durch unser Ja dürfen wir die Nähe Gottes bereits erfahren: „denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg 17,28) Durch die Sünde, durch unseren Trotz, aber auch vielfach durch unsere Unwissenheit, wählen wir das Nein, die Gottesferne. Die Gospa, die schon in Gottes vollendeter Welt, in der die Anschauung Gottes lebt, lüftet für uns schon heute etwas jenen Schleier, erwirkt uns jene „Gnade, die euch Gott durch mich gibt“. In ihren Erscheinungen verheißt sie uns immer wieder :“Ich bin bei euch und halte Fürsprache vor meinem Sohn Jesus.“ Maria weiß um unsere vorläufige, gebrochene Existenz, um unsere Zwiespältigkeit. Denn noch gibt es das Reich des Bösen. Mit den Machenschaften dieses dunklen Reiches haben wir wohl alle schon unsere Bekanntschaft, unsere schlimmen Erfahrungen, gemacht. „Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann“. (1. Petr. 5.8) Das Reich des Bösen ist noch immer sehr stark und mächtig. Für diese und in diesen Auseinandersetzungen verspricht uns die Gospa ihre Begleitung, ihren Schutz. Gerade auch dank ihrer Fürsprache sind die Spuren des Gottesreiches vielfältig und im großem Ausmaß allenthalben spürbar. Wie viele Gebetserhörungen bestätigen: „Maria hat geholfen“. Mit dem auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Herrn ist das Gottesreich unweigerlich bei uns angekommen und verwirklicht. „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde:.. ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht die Wohnung Gottes unter den Menschen ....Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn, was früher war ist vergangen.“ (Offb. 21,1-4)
Schon heute und während der ganzen Ewigkeit gilt diese Zusagen der Gospa: „Ich liebe euch mit unermesslicher Liebe“. Wie viel Ermutigung, Trost und Verheißung liegen in dieser Zusage. Wer an den dreifaltig - einen Gott glaubt, an Jesus Christus, sein Leben, Sterben und Auferstehen, an das fürsprechende Wirken der Gottesmutter, an das schon angebrochene Reich Gottes, dem wird zugesagt, die Herrlichkeit Gottes schauen zu dürfen, das ewige Leben in Empfang nehmen zu können. Die Gospa ruft und fordert uns daher erneut auf, unser Ja und Amen zum Willen Gottes zu sagen, zur Freiheit der Kinder Gottes, zu der wir berufen sind. Denn „für die Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen“. (Gal.5,1)

Danke Gospa für diese Zusage uns zu begleiten, Fürsprache für uns zu halten und vor allem dafür, dass Du uns mit „unermesslicher Liebe“ liebst und eine Ewigkeit lang lieben wirst.

Pater Donat Kestel