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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Januar 2014

"Liebe Kinder! Betet, betet, betet, damit der Widerschein eures Gebetes Einfluss hat auf jene, denen ihr begegnet. Legt die Heilige Schrift an einen sichtbaren Platz in euren Familien und lest sie, damit die Worte des Friedens in euren Herzen zu fließen beginnen. Ich bete mit euch und für euch, meine lieben Kinder, damit ihr von Tag zu Tag für den Willen Gottes noch mehr offen werdet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.01.2014 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott. Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“ (Phil. 4, 6-7) Maria sagt es mit ihren Worten, dass unser kontinuierliches Gebet eine aktive Auswirkungen erzielt, dass der „Widerschein“ unserer Gebete sich auf alle, die uns begegnen, spürbar auswirkt, bewusst oder unbewusst seinen Einfluss ausübt. Die Zeit, die wir im Gebet zu bringen, und wenn es nur kurze Gebetsmomente sind, Stoßgebete, bei allem Stress, in aller Hektik des Alltags, bringt Ruhe ins Herz, lässt uns den Frieden finden und strahlt als Segen auf unsere Umgebung aus. Mag sein, dass uns unsere Fehler, Schwächen, Unvollkommenheiten immer wieder vom Gebet abhalten. Der hl. Paulus rät uns dennoch: „in jeder Lage“, dürfen wir uns in unserem Gebet zu Gott aufschwingen. Gerade wegen unserer Unwürdigkeit hat uns „das Licht aus der Höhe,“  hat uns Christus aufgesucht, der von sich sagen kann, „“Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis  umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben“ . (Joh 8,12) Damit in uns solche Erleuchtungen, solche „Worte des Friedens“ und der  tieferen Einsicht, zum „Fließen“ kommen, uns zur lichten Erkenntnis führt, rät uns die Gospa, dass wir die Heilige Schrift an einen sichtbaren Platz in unseren Familien legen und darin lesen. In seinen Gleichnissen, von denen uns in der Hl. Schrift berichtet wird, erzählt uns Jesus das Verhältnis des „verlorenen“ Sohnes zu seinem barmherzigen Vater (vgl. Lk 15, 11-32) : Das heißt doch, wie wir auch sind und wie wir uns auch fühlen mögen, wir dürfen „in jeder Lage“ heimkehren, zurückkehren zu unserem Ursprung, zu unserem Vater, der im Himmel ist. Wenn wir so das Vater-Unser meditieren, Einkehr, Rückkehr feiern, wissend um das Willkommensein im Vaterhaus, dass wir uns als seine Kinder in seine Arme flüchten dürfen, dann können wir getrost der österlichen Bußzeit entgegen gehen, d.h. der besonderen Zeit der Versöhnung, der Heimkehr, der Zuwendung zu Gott.
Maria verspricht uns, dass sie mit uns geht, dass sie mit uns betet, dass sie für uns betet, dass wir uns Tag für Tag und mehr und mehr für den Willen Gottes öffnen. Das Vater-Unser, das auch sie mit uns betet, soll uns begleiten: es sagt uns, dass wir im Gebet hineingenommen sind in den Liebesbund des dreifaltigen Gottes, dass uns die Gotteskindschaft zugesagt ist, dass wir zur großen Familie der Kinder Gottes, der Söhne und Töchter Gottes gehören, dass wir alle einstimmen dürfen in das große österliche Halleluia der Geretteten, dass wir uns „Tag für Tag“ neu offen halten für den Willen Gottes, der unser ewiges Heil will. Gott ist uns stets nahe, mehr als unser leiblicher Vater uns nahe sein kann, denn in seiner Allgegenwart „leben wir, bewegen wir uns und sind wir“. (Apg. 17,28).
Gott antwortete einst dem Moses „Ich bin der, der ich bin da“ … das ist mein Name für immer und so wird man mich nennen in allen Generationen.“ (Ex. 3,14-15). Und Jesus bekräftigt, „Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart.“ (Joh. 17.6) Dieser Name Gottes soll für uns wie ein Lebensprogramm werden, dass wir alles, was wir tun und lassen zur größeren Ehre Gottes verrichten, „in der Arbeit, in der Ruh“. Dazu braucht es dieser ständigen Hinkehr zu Gott, dieses kontinuierlichen marianischen Aufrufs: „betet, betet, betet“,  damit sein Name geheiligt werde.
Wenn uns in der jetzigen Botschaft gesagt wird, wir sollen uns für den Willen Gottes öffnen, dann mag das heißen, wir sollen schon jetzt für jene Sehnsucht offen sein, offen sein für alles, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Gottes Wille soll für unsere Erde wie ein Widerschein sein, dessen was uns im Himmel erwartet. Gott ist alles andere als ein Tyrann, der auf der Erde mit Leid und Not und Tod aufwartet; er ist vielmehr ein Vater, der  uns im Himmel liebevoll erwartet. Und Jesus schildert uns diesen Himmel als ein Hochzeitsmahl, das in Fröhlichkeit, Friede und Freude gefeiert werden wird. Gottes vollendete Welt, das er uns bereitet hat, soll schon in dieser oft so leidvollen und schulddurchtränkten Welt, soll bereits hinein in unser Erdenleben leuchten, aufscheinen können: Ich bin gekommen, sagt uns Jesus, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“  ((Joh. 10,10)

Danke Gospa für deine ständige Aufforderung unser Gebetsleben zu erneuern und zu vertiefen, uns vertrauensvoll dem Willen Gottes zu öffnen.

Pater Donat Kestel