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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. November 2013

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch alle zum Gebet auf. Meine lieben Kinder, öffnet die Tür des Herzens tief dem Gebet, dem Herzensgebet, dann wird der Allmächtige auf eure Freiheit einwirken können und die Bekehrung beginnt. Der Glaube wird fest werden, so dass ihr mit ganzem Herzen sagen könnt: “Mein Gott, mein Alles!“ Meine lieben Kinder, ihr werdet begreifen, dass hier auf Erden alles vergänglich ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.11.2013 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“. (Joh. 14,23) Wenn wir uns im Gebet „tief“ Christus öffnen und weihen, wenn wir im Geiste des Advents die Tür unseres Herzens weit auftun, dann kann auch in unser Herz jene Liebe einströmen, die zwischen dem Vater und Sohn im Heiligen Geist unentwegt fließt. Maria versichert uns in ihrer Botschaft, dank der Bekehrung, d.h. der vollen Hinwendung zu Gott, kann der Allmächtige mit unserer Freiheit wirken, auf unser freies Ja einwirken. Gott bietet uns seine Freundschaft an, eine Zusage, die uns nicht mehr genommen werden kann. Der „Allmächtige“ hat mit seiner Schöpfung, hat dank der Erlösung in Christus Jesus, hat dank des Wirken des Heilgen Geistes uns sein Jawort gegeben. Er heißt jeden einzelnen von uns willkommen und weil er die Liebe ist, sind wir von ihm gutgeheißen. „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut“ (Gen1,31) Gott bejaht seine ganze Schöpfung, er bejaht jeden einzelnen von uns. In der Freiheit der Kinder Gottes wartet er auf mein Ja, dass ich Gott bejahe und zu ihm sage: „Mein Gott und mein Alles“. Sein Ja fragt nach meinem Ja. Und wenn wir ihm „mit ganzem Herzen“ versichern, dass er wirklich „mein Gott und mein Alles“ ist, dann kann die volle Hinwendung an Gott Früchte tragen. Dass uns dieses innere und innige Gebet gelingt und zu tiefst erfüllt, ist ein Herzensanliegen der Gospa. Sie wünscht, dass wir Freude finden an Gottes herrlicher Schöpfung, an den Wahrheiten der geistigen Welt, an den Erfahrungen in Forschung und Wissenschaft, im Umgang mit den uns anvertrauten Mitmenschen. Das alles ist gut und uns anvertraut: „Macht euch die Erde untertan“, sagt Gott am Schöpfungsmorgen. (vgl. Gen 1,28) Aber die Gospa möchte eben auch, dass wir dies alles in Beziehung setzen zu Gott dem Schöpfer des Himmels und der Erde, dass wir aus ganzem Herzen sagen, dass der Allmächtige wirklich unser, mein, Gott und unser, mein, Alles ist. Im vierten Hochgebet heißt es darum“ Den Menschen hast du nach deinem Bild geschaffen und ihm die Sorge für die ganze Welt anvertraut. Über alle Geschöpfe sollte er herrschen und allein dir, seinem Schöpfer dienen.“ Der Allmächtige erwartet also, dass wir zu ihm in der Freiheit der Kinder Gottes unser ungeteiltes Ja sagen. Unser ganzes Suchen und Ringen, unsere Lebenserfahrungen dürfen wir vor Gott bringen. In unser Gespräch mit Gott soll all das mit einfließen, was uns beglückt, aber auch was und bedrückt und betrübt. Das Gebet soll gewissermaßen wie ein Spiegel sein, in dem sich all das widerspiegelt, was in unserem Leben von Bedeutung ist, unsere Erlebnisse und Wünsche und Erwartungen, aber auch unsere Enttäuschungen und Leiden. Wenn wir in der Freiheit der Kinder Gottes unser Ja sagen, bietet uns der Allmächtige seine Hilfe an, schenkt er uns im Heiligen Geist Anregung, Orientierung und Kraft für unseren Alltag, Geborgenheit und den inneren Frieden.

Die Zeit, die wir hier auf Erden zubringen ist immer eine bemessene, begrenzte Zeit. Ob kurz oder lang ereilt uns alle der Adventsruf aus dem Gleichnis der zehn Jungfrauen: „Der Bräutigam kommt, Geht ihm entgegen.“ (Mt. 25,6) Nur all zu oft leben wir gleichgültig, gottvergessen in den Tag hinein. Es gilt darum immer wieder auf die Stimme des adventlichen Wächters zu hören.“Bleibt immer wach und betet, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.“ (Lk 2136) Auch die Gospa möchte zu einer solch adventliche Stimme werden, die uns seit Jahr und Tag ruft, aufruft, ihrem Ruf doch Folge zu leisten. Sie wünscht nichts sehnlicher, als dass wir einmal die Früchte unserer guten Taten ernten dürfen, dass unser Leben gelingen möge: „Ich will, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben“, (Joh 10,10) versichert uns Jesus. Gerade die Zeit vor Weihnachten will uns anregen mit unserem Leben Gott entgegenzugehen. Er begegnet uns nicht angsteinflößend, erdrückend, er kommt vielmehr wehrlos, Liebe heischend, als Kind, als Kind, das in einer in der Krippe liegt.

Danke Gospa für diesen adventlichen Aufruf. Hilf uns, dass wir als Kinder Gottes zum Allerhöchsten unser Ja sagen, damit er wirklich unser Gott und unser Alles sei und werde.

Pater Donat Kestel