Newsletter
Kontakt
Login
Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. April 2013

"Liebe Kinder! Betet, betet, betet weiter, solange bis sich euer Herz im Glauben öffnet, so wie eine Blume sich den warmen Sonnenstrahlen öffnet. Dies ist die Zeit der Gnade, die Gott euch durch meine Anwesenheit gibt; ihr aber seid fern von meinem Herzen, deshalb rufe ich euch zur persönlichen Bekehrung und zum Familiengebet auf. Die Heilige Schrift sei euch immer Ansporn. Ich segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.04.2013 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir mangeln. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.“ (Psalm 23)  Mit dem Psalmisten können auch wir das Anliegen der Gospa umschreiben, beharrlich im Gebet zu verweilen, unser Herz im Glauben zu öffnen, indem wir  „alles meinem Gott zu Ehren“ verrichten. Alljährlich erfahren wir das Wunder der Natur, dass in dieser Frühlingszeit der Schöpfer des Lebens die Pflanzen grünen und die Blüten sprießen lässt, dass er Sonnenschein und fruchtbaren Regen schenkt. Für Maria ist dies ein Beispiel und ein  Vorbild für unser Glaubensleben, dass auch wir uns den „warmen Sonnenstrahlen“ der göttlichen Gnade aussetzen, dass unsere seelische „Gartenschau“ attraktiv und Gott wohlgefällig ausfallen möge. Damit aber  in unserem „Gebetsgarten“  Blüten zur Entfaltung kommen und die Früchte der Beharrlichkeit reifen können,  bedarf es der Hege und Pflege. “Durch meine Anwesenheit“ sagt Maria, wird euch eine Anweisung geboten euer Glaubens- und Gebetsleben zu entwerfen und zu gestalten. Um im Bilde zu bleiben, unser „Seelengarten“  wird oft nach eigenem Gutdünken, „fernab“ all der mütterlichen Ratschläge, bebaut und bewirtschaftet, unabhängig von den Willensentscheidungen unseres Schöpfers. Gott erwartet, dass wir uns im Gebet an ihn wenden, ihn anerkennen als unseren „Herrn und Meister“, denn er ist wahrhaftig „unser Herr und Gott“. (vgl. Joh. 13,13). Er will, dass wir uns von allem Unguten befreien und dass wir vor Rückfällen bewahrt bleiben. Durch unser persönliches Gebets-Verhalten, durch unser gutes Beispiel,  können wir,  sollen wir auch die uns Anvertrauten in Familie und Gesellschaft beeinflussen, sollen wir das Familiengebet pflegen. Wir weisen so die widergöttlichen Einflüsse ab, fördern die Ehrfurcht gegenüber dem Namen Gottes,  respektieren den Schöpferwillen, der uns als seine Kinder annimmt und liebt. Die „persönliche Bekehrung“, die konstante Hinwendung zu Gott hat Auswirkungen  auf das Familienleben, bewirkt eine geistige Atmosphäre und Ausstrahlung auf  unsere ganze Umgebung und hilft, dass wir unser egozentrisches Verhalten zurücknehmen. Unsere Mitmenschen sollen sich in unserer Nähe wohl fühlen, sollen spüren, dass wir aus unserem Glauben heraus leben, handeln und denken, sollen wissen, dass wir aus guten Absichten heraus an sie herantreten und dass wir unsere Fähigkeiten dort einsetzen, wo sie für uns und für die anderen förderlich sind. Unsere Liebe, die alles Geschaffene umfasst, die auf den Schöpfer ausgerichtet bleibt und sich an ihm orientiert, weist uns den Weg zum innerlich-vertrauensvollen, kontinuierlichen Gebet., damit  in unserem Leben das Unvergängliche die erste Stelle einnimmt und nicht das Vergängliche.
Als Quelle für unser Verhalten sollen wir nach dem Rat der Gospa immer wieder die Heilige Schrift aufschlagen und zur Betrachtung heranziehen. Jesus unterhält sich am Jakobsbrunnen mit der samaritischen  Frau und was er ihr sagt, sagt er auch uns: „Wer von diesem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben, vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ (Joh. 4, 13-14)   Der mütterliche Segen Mariens will uns helfen auf ihre Anliegen zu hören, ihrem Ruf zu folgen, dass wir Zuversicht schöpfen und unser Vertrauen vertiefen. Die Zusage  ist sehr persönlich gemeint,  und gilt für einen jeden einzelnen von uns, dass uns Maria unter ihren Schutzmantel nimmt. Wir werden von ihr wahrgenommen und wir brauchen uns nicht zu ängstigen, dass die widergöttlichen Kräfte und Mächte  in uns Überhand gewinnen. Hüten wir uns darum ängstlich und zaghaft zu sein. Die Angst lähmt und hindert uns daran uns der göttlichen Liebe zu überlassen, hindert uns wie Maria vertrauensvoll zu sagen: „Mir geschehe nach deinem Wort“,  denn siehe  ich bin dein Kind, bzw. die Magd meines Herrn. (vgl. Lk 1, 38)
Danke Gospa für deine Aufforderung unser Herz im Glauben zu öffnen, dass wir uns den „warmen Sonnenstrahlen“ seiner Gnade und Barmherzigkeit aussetzen.

Pater Donat Kestel