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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Januar 2016

"Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch alle zum Gebet auf. Ohne das Gebet könnt ihr nicht leben, denn das Gebet ist die Kette, die euch näher zu Gott bringt. Deshalb, meine lieben Kinder, mit Demut im Herzen kehrt zu Gott und Seinen Geboten zurück, sodass ihr mit ganzem Herzen sagen könnt: So wie es im Himmel ist, so sei es auch auf Erden. Ihr, meine lieben Kinder, seid frei, euch in Freiheit für Gott oder gegen Ihn zu entscheiden. Seht, wo Satan euch in die Sünde und die Sklaverei ziehen will. Deshalb, meine lieben Kinder, kehrt zurück zu meinem Herzen, damit ich euch zu meinem Sohn Jesus führen kann, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.01.2016 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott.“ (1. Joh 4,14-15). Die „Kette“, die uns mit Gott verbindet, dieses „Näher- mein- Gott- zu- Dir“, ist das Gebet. In und durch das Gebet, sagt uns die Gospa können wir uns mehr und mehr von jener vergänglich-irdischen Welt losreißen, die uns einseitig ans Irdische, rein Diesseitige fesseln will. Im Gebet vergegenwärtigen wir uns, demütig im Glauben, wirksam durch seine Liebe, erwartend in der Hoffnung, dass der Herr, unser Gott auf seine Weise schon unter uns und in uns gegenwärtig ist. Auf den Stufengängen, am Kettengeländer, das uns Gott näher bringt, steht geschrieben: „Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld.“ (Kor.3,12) Und Jesus selbst lädt ein: „Kommet alle zu mir, die ihr euch plagt..., denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,28.30) Der eigenwillig-freiheitssüchtige Sohn im Gleichnis will dem Vater den Rücken kehren, will ihn verlassen und in die Ferne ziehen. Bei seiner Rückkehr muss er darauf vertrauen, dass die Liebe des Vaters so intensiv und stark blieb, so gewiss, das der Vater ihn wieder aufnimmt, ihn erneut in die Arme schließt. Der reumütig Heimgekehrte darf nicht nur wieder das Haus des Vaters betreten, er wird sogar mit dem Kuss der Liebe empfangen und herzlich willkommen umarmt. Auch für ihn gilt, wie für seinen älteren Bruder: “alles, was mein ist, ist auch dein.“ (Lk 15,31), du bist und du bleibst mein Sohn und damit auch mein Erbe. Wie mag der wieder-aufgenommene Sohn im Glauben frohlockt, im gefestigten Vertrauen gejubelt haben. Er konnte wirklich in tiefster Überzeugung und „mit ganzem Herzen sagen: Vater, so wie es im Himmel ist, so sei es auch auf Erden.“ Auch uns fordert die Gospa auf und bittet: „Mit Demut im Herzen kehrt zu Gott und seinen Geboten zurück“, macht eure Selbstsucht nicht zu eurem Gott, dient nicht einseitig nur „der Fleischeslust, der Augenlust, der Lebenshoffart“, diesen drei Grundübeln, ohne Rücksicht auf die Gebote Gottes. Maria mahnt und warnt auch diesmal: „Ihr, meine lieben Kinder, ihr seid frei, euch in Freiheit für Gott oder gegen Ihn zu entscheiden.“ Seit Luzifer sich an die Stelle Gottes setzen wollte, versucht er auch andere Mitgeschöpfe, ob Engel oder Menschen, zu beeinflussen, sie auf seine Seite zu ziehen. Das Drama des Bösen, die Tragödie der Verführung, setzt er seither kontinuierlich fort, opponiert und intregiert gegen Gottes Weisheit und Liebe. Der Teufel hat keine Macht uns sündigen zu lassen, aber durch seine Verführungskünste betört er seit dem ersten Menschengeschlecht, seit Adam und Eva, alle Menschen, und versucht sie zu versklaven. Jesus selbst gibt uns zu bedenken: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.“ (Mt 10, 28). In ihrer mütterlichen Sorge, in ihrer Fürsorge uns den Fallstricken Satans zu entreißen, uns vor dem „Feuer der Hölle“ zu bewahren, beschwört uns die Gospa: “Deshalb, meine lieben Kinder, kehrt zurück zu meinem Herzen...“ Sie kann deshalb dazu so eindringlich und in ganz besonderer Weise auffordern, weil sie die Immakulata, die „Unbefleckte Empfängnis“ ist. Im März des Jahres 1858 vertraute sie der Seherin Bernadette Soubirous jenes abgrundtiefe Geheimnis an, durch Gottes Gnade, Huld und Erbarmen sei sie die große Ausnahme von der Regel, sie sei ohne Erbsünde empfangen worden. Sie habe ihr Leben vollständig und ausnahmslos nach dem Willen und auf die Liebe Gottes hin ausrichten dürfen. So habe sie auch der Schlange, dem Satan, den Kopf zertreten können (vgl. Off 12, 13 – 17). In der Hinkehr zu ihrem Herzen, in der Weihe an sie, an die Immakulata, gibt sie uns ein Mittel an die Hand, wie wir den Verführungen Satans tatkräftig widerstehen können. Diese „Handreichung“, diese anleitende Führung, hat das eine zum Ziel, dass wir mehr und mehr jenem begegnen, der für uns „Weg, Wahrheit und das Leben ist.“ (vgl. Joh.14,6) Auf seinem Lebensweg hat Jesus niemand links liegen gelassen, weggestoßen, ausgegrenzt, der sich ihm im Glauben, im Vertrauen näherte, vielmehr neigte er sich herab gerade zum Sünder, Kranken, Hilfsbedürftigen. Der Weg zum Glauben mag für viele lang und beschwerlich sein, wer ihn aber mit Maria geht, wird ihn, dank ihrer Führung und Begleitung, sicherer, hilfreicher und schneller finden.

Danke Gospa für diesen erneuten Aufruf zum Gebet, für Deine Wegbereitung und Deine Wegbegleitung.

P. Donat Kestel ofm