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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Dezember 2012

"Die Muttergottes ist mit dem kleinen Jesus im Arm gekommen und Sie hat keine Botschaft gegeben, aber der kleine Jesus hat begonnen zu sprechen und sagte: „Ich bin euer Friede, lebt meine Gebote!“ Mit dem Zeichen des Kreuzes haben uns die Muttergottes und der kleine Jesus gemeinsam gesegnet."

Monats Botschaft vom 25.12.2012 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.“(Lk 2.8)  Der kleine Jesus, auf den Armen seiner Mutter, wiederholt am Weihnachtsabend in Medjugorje, diese Botschaft, indem er betont: „Ich bin Euer Friede“.  Vor mehr als 2000 Jahren waren es die Hirten, die diese  Botschaft vernahmen. Sie staunten, sie öffneten sich der Botschaft, sie brachen noch in der Nacht auf: sie suchten das Kind, sie fanden es, sie glaubten der Botschaft, sie beteten an. Lassen auch wir uns auf diese Botschaft ein, staunend, innehaltend, der Botschaft Glauben schenkend: „Ich bin Euer Friede“. Jesus  zeigt, diese Frohbotschaft des Friedens, gesungen von den Engeln auf den Fluren Bethlehems,  ist den Menschen aller Zeiten, Zonen und Rassen zugesagt, damit auch uns, mir und Dir.  Friede ist heute zwar in aller Munde, Friedensbotschaften gehen am Neujahrstag in alle Welt, bewegen Menschen in allen Erdteilen. Weltweit gibt es Friedensbewegungen: In diese Sehnsucht, in diese Erwartung hinein spricht Jesus: „Ich bin Euer Friede: 'Frieden hinterlasse ich euch,  meinen Frieden gebe ich euch; aber nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch'“.  (Joh 14,27)  Mit der Geburt Jesu wird uns der göttliche Friede geschenkt; während unseres Lebens soll er in unserem Herzen verankert bleiben, um dann als endzeitliches Geschenk unser Erbe zu werden. Nicht umsonst beten wir für unsere Verstorbenen: „sie mögen ruhen im Frieden“. Zu den Geboten, die uns  Jesus auferlegt: „Lebt meine Gebote“,  gehört auch dieses: Überbringer, Übermittler des Friedens zu sein und zu werden: „Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden.“ (Mt.10,12) Das  Zeichen des Friedens Christi sollen wir  übermitteln, wir sollen den Frieden  schon „mitbringen“, sollen den Hausbewohnern zum Segen werden. Auch in dieser Weihnachtszeit bietet sich Jesus an als unser aller Friede. Und die „große Freude, die allem Volk zuteil werden soll“ (vgl. Lk 2,10), müsste auch für  uns als Verheißung, als Herausforderung gelten, dass wir mitzuwirken, damit  ein dauerhafter Friede möglich werde, dass wir uns einsetzen für Versöhnung, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Dass Maria uns ihren Sohn zeigt, der uns auffordert,  ihn selbst als unseren Friedensfürst annehmen, seine Gebote zu leben, macht  uns deutlich, auf was für einen Friedensvermittler wir uns einlassen. Die  damals verachtet-gedemütigten Hirten sind die Erstgeladenen. Jesus nimmt sich der Kranken, Armen, Aussätzigen, der Sünder an „und isst sogar mit ihnen“, er verzeiht, versöhnt, verschafft dem Herzen Ruhe. „Wer zu mir kommt wird nicht  mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nicht mehr Durst haben.“ (Joh 6,35) Für uns kommt es heute darauf an, dass wir das Friedensangebot Gottes, das uns in Jesus geschenkt wird, annehmen, aufnehmen, willkommen heißen. „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen in nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht Kinder Gottes zu werden“ (Joh.1, 11-12). Friede ist also sowohl Geschenk, Gabe Gottes, ist aber auch Auftrag, Gebot an uns Menschen. Von Jesus werden die selig gepriesen, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“ (Mt. 5.9). Als Brüder und Schwestern Jesu kommen wir nicht daran vorbei, die Gebote Jesu zu leben, das heißt, wie er Gott zu loben, zu preisen und durch das Leben, im Gebet Gott zu verherrlichen und immer wieder Zeichen der Vergebung und der Versöhnung zu überbringen, dass wir das Geschenk unserer  Erlösung dank des Zeichens des Kreuzes annehmen, mit dem die Muttergottes und der kleine Jesus uns Menschen segnete  „Suche den Frieden und jage ihm nach“. (Ps.34, 13ff) . Der Friede, den uns das Kind von Bethlehem gebracht hat, wird uns als Gebot angeboten. Wir wissen uns aufgerufen den Frieden in die Tat umzusetzen, dass wir uns an der Seite Jesu berufen wissen, uns den Hungrigen, Durstigen, Nackten, Kranken, Gefangenen, den Kleinen, Niedrigen und Unterdrückten zuzuwenden, dass wir Brücken bauen und Gegensätze überwinden.

Danke Jesus und Maria für Euren Segen, danke für den Friedensprozess, der in der Heiligen Nacht mit Jesus begonnen und der sich im Reiche Gottes vollenden wird.

Pater Donat Kestel

Interview mit der Seherin Marija zur Botschaft vom 25. Dezember 2013