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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Oktober 2012

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, für meine Anliegen zu beten. Erneuert das Fasten und das Gebet, denn Satan ist schlau und zieht viele Herzen zur Sünde und zum Verderben. Meine Kinder, ich rufe euch zur Heiligkeit auf und dass ihr in der Gnade lebt. Betet meinen Sohn an, damit Er euch mit Seinem Frieden und Seiner Liebe erfüllt nach welchen ihr euch sehnt. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.10.2012 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

 

Um unseres Heiles willen, unseretwegen, ist  der Sohn des Allerhöchsten Mensch geworden. Und dies ist und bleibt  das große Anliegen der Gospa: „Was er euch sagt, das tut.“ Der Gottessohn, den Himmel und Erde nicht fassen können, kommt in Bethlehem in unsere Welt: „Ein Kind ist  uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.  Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter, man nennt ihn  wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens“. (Jes. 9. 5-6). Das große Anliegen der Gospa ist die Anerkennung, ist die Anbetung des dreifaltigen Gottes, die Liebe zu ihrem Sohn, die Verehrung des Heiligen Geistes. „Der Herr ist mit Dir“, sagt der Erzengel Gabriel, „der Heilige Geist wird über Dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird Dich  überschatten. Deshalb wird auch  das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.“ (Lk 1 35) Die Gospa wünscht, dass auch wir diesem unserem Herrn und Heiland weit und gern unsere Türen öffnen: „ Macht hoch die Tür, die Tor  macht weit…“ so fordert uns der Advent heraus. Dazu gibt uns die Gospa zwei Anregungen  mit auf den Weg:  „Erneuert das Fasten  und das Gebet.“  Das Fasten soll uns helfen, unseren Geist zu erheben, zur Besinnung zu kommen, unser Leben neu auszurichten, unser Fehlverhalten zu korrigieren  und unseren Blick für die Armen zu weiten: „Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen,  … an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen…“ ( Jes. 58, 6-7)  Fasten ist also kein Selbstzweck, es soll uns helfen mit den Augen und mit den Herzen gut zu sehen, für die Nöte der Armen  den Blick zu schärfen.  Neben der Opferbereitschaft werden wie wieder und wieder zum Gebet aufgefordert und dazu ermuntert, dass man im Gebet Gott alles sagen kann und darf, buchstäblich alles:  „Aus der Tiefe rufe ich, o Herr,  zu Dir“. Ich darf zu Dir kommen mit  all meinen  Fragen  und Rückfragen, mit all meiner  Zustimmung,  aber auch mit all meinem  Hader, Streit und Versagen,  mit all meinem Jubel und mit all meiner Schuld. Das Gebet kennt, wie es uns die Psalmen lehren,  kein Redeverbot, kein  verbittertes Verstummen. Mit meinem ganzen Welt- und Daseinsverständnis  darf ich mich, soll ich mich  an Gott wenden. Das Gebet,  mein Klagen, mein Bitten  findet immer einen Adressaten, erreicht immer das Antlitz Gottes. Und Jesus versichert uns, dass  kein Gebet  ohne Antwort bleibt. „Bittet und werdet empfangen, klopfet an und es wird euch aufgetan.“ (Mt 7,7-8).  Wer uns  von diesem vertrauensvoll, kindlichem  Verhalten fern halten will, ist der  Satan, der in seiner Schlauheit und Verschlagenheit viele Herzen von Gott abziehen und ins Verderben  stürzen will. Das Böse ist zweifelsfrei  eine erschreckende und bedrückende Wirklichkeit, die viele  in den „Verfall, in das Unheil und in den Krieg“ zwingt, nicht nur unter den Völkern, sondern auch im engsten Familienkreis. Der Satan versucht gegen das Fasten und gegen das beharrliche Gebet anzugehen, Widerstand zu leisten. Seine landläufigen Argumente heißen: Beten mache keinen Sinn, das Leben sei zu banal, der Alltag sei zu trist und zu traurig, da bringt auch das Beten  nichts ein, Beten tröstet ja doch nicht, Beten bedeutet Leerlauf...  Angesichts dieser  vorherrschenden Apathie, hinter der sich viele Menschen verschanzen, um ja  nicht verletzt, enttäuscht, entmutigt zu werden, setzt der Satan seine  Zustimmung: das Schicksal, das Leben sei nun einmal so, da kann man nichts dran ändern. Dagegen sagt die Gospa, das Gebet sei  genau der Ort des Widerstandes gegen diese apathische Grundeinstellung. „Betet meinen Sohn an“, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Durch sein Leiden, Sterben und durch seine Auferstehung  hat er das Böse besiegt, hat er die Heiligkeit, die Kindschaft Gottes ermöglicht, hat er uns die Kraft des Heiligen Geistes zugesagt.  Wenn  wir  im Vater-Unser bewusst beten: „Erlöse uns von dem Bösen“, dann wenden wir uns in der gottgewollten Freiheit der Kinder Gottes, dem göttlichen DU zu, um in der Sehnsucht unseres Herzens, gegen alle Apathie,  zu sagen: „Von Dir  o Herr erwarten wir, dass Du uns mit Deinem Frieden und mit Deiner Liebe erfüllst, dass Du uns den Sinn unseres Lebens erschließt“.

Danke Gospa, dass Du uns erneut vor den Fallstricken satanischer Mächte mahnst und uns zur Heiligung des Lebens ermunterst.

Pater Donat Kestel