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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juli 2012

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch zum Guten auf. Seid Träger des Friedens und der Güte in dieser Welt. Betet, dass Gott euch die Kraft gibt, damit Hoffnung und Stolz* immer in eurem Herzen und Leben herrschen, weil ihr Gottes Kinder und Träger Seiner Hoffnung seid für diese Welt, die ohne Freude im Herzen und ohne Zukunft ist, weil sie ihr Herz nicht für Gott offen hat, der euer Heil ist. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

(* gemeint ist: Stolz darüber zu sein, Gottes Kinder zu sein)"

Monats Botschaft vom 25.07.2012 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?  Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen…“ (Mk 10.18) Eine Möglichkeit, sagt Jesus Gutes zu tun, und damit „Träger des Friedens und der Güte in dieser Welt“ zu sein, besteht darin die Gebote Gottes zu halten, auf diese Weise teilzuhaben, teilzunehmen an der Güte Gottes.  Jesus schaute den jungen Mann, der die Frage stellte, wie er das ewige Leben erreichen könne, liebevoll an.  Ein Blick, der auch uns gilt. Auch für uns ist Gott nicht der Unnahbare, Unerreichbare, Unbekannte, der strenge Richter aller Sünden der uns beobachtet, bedroht und bespitzelt. Auch die  Gospa versichert uns immer wieder: wir heißen nicht nur Kinder Gottes, wir sind es. Und weil wir es sind, sind wir auch Träger seiner Hoffnung für diese Welt. Die Güte Gottes besteht darin,  dass Gott, in dem wir leben, uns bewegen und sind, dieser allgegenwärtige Gott,  dass er sich zu uns herabneigt, dass er als Vater seiner Kinder die Wechselfälle unseres Lebens, die Höhen und Tiefen unseres Daseins kennt. Dieses Wissen darf uns mit Hoffnung und Stolz erfüllen: Auf unsere eigenen Leistungen bezogen, brauchen wir nicht stolz sein: Versagen und Schuld, Nachlässigkeiten  und Gleichgültigkeiten, Armseligkeiten und Schwächen  gibt es in unserem Leben in Hülle und Fülle. Aber worauf wir wirklich stolz sein dürfen, ist die Auserwählung durch Gottes Gnade. Voll Stolz kann Maria sagen: „Auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut, siehe von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.“ (Lk 1,47) Diesen Stolz dürfen auch wir in uns nähren: denn auch an uns hat der Herr Großes getan. Ob wir jung oder alt, gesund oder gebrechlich, behindert oder wohlgestaltet sind, uns allen gilt, dass wir, durch die Gnade Gottes, durch die Erlösungstat Jesu, Gottes Kinder  sind, dass wir jeden Tag neu unser Leben aus Gottes Hand annehmen dürfen, dass wir einmal über die Schwelle des Todes hinübergetragen werden in das ewige Leben. Dieses Wissen und diese Würde Kind Gottes zu sein und Erbe des Himmels kann uns niemand nehmen. Das Ja Gottes zu uns gibt uns die  Kraft den Auftrag, den Gott uns zumutet, anzunehmen, mit Christus unser Alltagskreuz auf uns zu nehmen, für diese Welt, „die ohne Freude im Herzen und ohne Zukunft ist“ Träger Seiner  Hoffnung zu sein. Wir dürfen und können uns nicht auf eine Insel der Seligen zurückziehen, als wären wir die alleinig  „Auserwählten“. Wir müssen uns den  Fragen unserer Zeit stellen. Als Salz der Welt  (vgl. Mt 5,13)  dürfen wir uns von den Sorgen dieser  Welt nicht abschirmen, uns nicht einigeln oder distanzieren. Wir sind in dieser Welt beheimatet, unterwegs. Mit der Kirche sind wir auf dem Weg, in ihr verstummt nie,  dank des Heiligen Geistes, der ihr zugesagt ist, die Frohbotschaft. Die Kirche ist und bleibt der Ort, wo unser Glaube immer wieder neu gestärkt, bestätigt und bereichert wird. Die Gospa betont:           „Unser Heil  ist Gott“. Unser Selbstwert wird nicht dadurch bemessen, ob wir dies oder jenes geleistet haben, ob wir hier oder dort mit dabei gewesen sind. Unser Wert bemisst sich darin, dass alles durch das Wort geworden ist, auch ich. (vgl. Joh. 1,3) Unser Selbstwert  hat göttlichen Ursprung, ist menschlich gesehen unantastbar. An dieser Vorgabe sollen wir uns orientieren, unser Leben gestalten. Wie viel Lärm wird gemacht, wie viele Aktivitäten  werden heutzutage entfaltet, welcher Körperkult wird getrieben. Bei alledem leidet sehr oft die Seele Schaden, kommen die  Menschen nicht zu sich selbst, zählt nur der Erfolg des  Augenblickes, das Herz bleibt dabei auf der Strecke, nur der Augenblickserfolg zählt, die Zukunft bleibt außer acht.  Wie sehr wünscht Unsere  Liebe Frau  von Medjugorje, dass wir unser Herz  für Gott offen halten, sie, die in den Himmel aufgenommen ist, wünscht, dass unser Gottvertrauen nicht nachlässt,  unser Selbstvertrauen als Kinder Gottes nicht schwindet. Aus diesem Vertrauen heraus können wir für viele  in dieser oft so herzlosen Zeit, so friedlosen Welt,  in den oft so zukunftsunsicheren Situationen zu Träger des Friedens  und der Freude und der Güte Gottes werden

Danke Gospa, dass Du uns rufst, deinem Aufruf Folge zu leisten, dass Du uns aufforderst  stolz zu sein, weil wir nicht nur Kinder Gottes heißen, sondern es auch sind.  

Pater Donat Kestel