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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Oktober 2011

"Liebe Kinder! Ich schaue euch an und ich sehe die Freude in euren Herzen nicht. Heute möchte ich euch die Freude des Auferstandenen geben, damit Er euch mit Seiner Liebe und Zärtlichkeit führt und umarmt. Ich liebe euch und ich bete ohne Unterlass vor meinem Sohn Jesus für eure Bekehrung. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.10.2011 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Siehe von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter…“ Welch großartige Verheißung einer jungen Frau, die „in allem uns gleich“, dennoch eine solch einzigartige Zukunftsperspektive „schauen“ durfte. Diese Prophezeiung, die dem ganzen pilgernden Gottesvolk gilt, erfüllt sich bis heute, sie gilt auch uns, mir und dir: „ich schaue euch an“, versichert uns die Gospa. Wenn ein Kind so liebevoll, mütterlich angeschaut wir, strahlt sein Gesicht vor Freude; es lässt sich herzlich umarmen, ans Herz drücken. Warum, so fragt die Gospa zurück, reagieren wir nicht wie ein Kind? „Ich sehe die Freude in euren Herzen nicht!“ Hättet ihr nicht auch allen Grund euch zu freuen? Wisst ihr nicht, dass ich euch stets mit meiner mütterlichen Liebe nahe bin und euch begleite auf eurem Pilgerpfad?
Ihr Hauptanliegen besteht aber darin, wir möchten doch erfahren und begreifen, welche segensreiche Auswirkung die Auferstehung ihres Sohnes auf unser Leben und vor allem auf unser letztes Ziel hat. „Christus lebt, mit ihm auch ich!“ Durch sein Sühneleiden, durch seinen Kreuzestod hat er uns seine ganze Liebe, seine innige Zärtlichkeit bewiesen: „Und ich, wenn ich über der Erde erhöht bin, werde alle an mich ziehen“ (Joh 12.32), so versichert uns Jesus. Der Gekreuzigte breitet weit sein Arme aus, um uns zu umarmen, und als Auferstandener geht er uns voran, um uns zu führen. Im Römerbrief bekräftigt dies der hl. Paulus: „Christus, der für uns gestorben, mehr noch, der auferweckt wurde, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.“ (Röm 8,34)
Gerade das Allerheiligenfest erinnert uns daran, dass es Heilige gab, die schon etwas von der himmlischen Seligkeit erschauen durften, die die Freude über die Vollendung in der Liebe zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer, zwischen dem Erlösungsbedürftigen und dem Erlöser erfahren durften. „Ich kenne jemand, einen Diener Christi“, sagt der hl. Paulus, „der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde, ich weiß allerdings nicht, ob es mit dem Leib oder ohne dem Leib geschah… Er hörte unsagbare Worte, die ein Mensch nicht aussprechen kann.“ (2. Kor.12,2 ff) Es müssen Worte gewesen sein, in denen Gott seine ganze „Liebe und Zärtlichkeit“ zum Ausdruck, zur Sprache gebracht hat, mit denen er „etwas“ seines göttlichen Wesens enthüllt hat.
Auf die Frage, welchen Platz wir im Herzen und in den Gedanken Mariens einnehmen, ob sie uns in der Herrlichkeit des Himmels, in der Anschauung Gottes, vergessen hat, bekommen wir die tröstliche Antwort: „Ich liebe euch, ich bete ohne Unterlass vor meinem Sohn Jesus für eure Bekehrung“, ich verbringe meinen Himmel damit für euch Gutes zu tun. Wenn wir schon dank der Gemeinschaft der Heiligen, wie wir im Glaubensbekenntnis bekennen, auf deren Fürsprache hoffen dürfen, um wie viel mehr dürfen wir auf die einzigartige Macht der Fürsprache Mariens vertrauen. Ihre Macht der Fürsprache bleibt in ihrer unaussprechbaren Liebe zu Gott begründet. Sie bittet stets um das, was seinem heiligsten Willen entspricht. Und das ist der Wille Gottes für uns, unsere Heiligung, Vollendung und „Bekehrung“. Dass Maria, dank ihrer „ohne Unterlass“ erfolgten Fürsprache, für die Kirche auf ihrem Pilgerweg, Gnade und Hilfe erlangt, bleibt eine eindeutig feststellbare Tatsache, die sich immer wieder und nicht zuletzt gerade an zahlreichen Wallfahrtsorten und besonders auch in Medjugorje bestätigt.

Danke Gospa, dass Du uns mütterlich-liebevoll „anschaust“, dass Du ohne Unterlass für uns bei Gott Fürsprache einlegst.

Pater Donat Kestel

Botschaft gesprochen und mit Musik umrahmt können Sie in der Mediathek anhören.