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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Mai 2011

"Liebe Kinder! Mein Gebet ist heute für euch alle, die ihr die Gnade der Bekehrung sucht. Ihr klopft an die Tür meines Herzens, aber ohne Hoffnung und Gebet, in Sünde, und ohne das Sakrament der Versöhnung mit Gott. Lasst die Sünde und entscheidet euch, meine Kinder, für die Heiligkeit. Nur so kann ich euch helfen und eure Gebete erhören und Fürsprache vor dem Allerhöchsten suchen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.05.2011 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Das Wirken Jesu beginnt mit der Aufforderung zur Umkehr: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ (Mt 4,17). Was das konkret heißt, wird deutlich wenn wir uns das Hauptgebot der Liebe  vor Augen halten. „Ein Pharisäer fragt Jesus: „Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.“ (Mt 22, 35 ff). Für Maria, die schon in der Auferstehungswirklichkeit lebt, ist die Erfüllung dieses Gebotes  der Liebe, dieses „Hauptgebot“ eine Selbstverständlichkeit, sie lebt in der Anschauung Gottes, sie  erfährt bereits die Fülle des ewigen Lebens. Aber wir,  wir „Verbannten Kinder Evas“, : seufzend und weinend in diesem Tale der Tränen, wir tun uns sehr hart. Diesseitsbezogen, erdgebunden, ausgesetzt den Verlockungen dieser Welt, verführbar, ablenkbar und abgelenkt, dem jeweiligen Augenblick  unterworfen – mit all den Tausend Möglichkeiten -  dem Alltag ausgesetzt, wir tun uns sehr schwer, den gottgewollten Prioritäten zu folgen.
Gewiss wir klopfen hin und wieder an der Tür des mütterlichen Herzens Mariens: „O Maria hilf, o Maria hilf, o Maria hilf auch mir…. „  Aber schon im nächsten Augenblick holen uns wieder die Alltagssorgen ein. Oft meinen wir, dies und das könnten,  müssten wir allein erledigen, alles hinge von uns ab: „Ohne Hoffnung und Gebet“ plätschert zumeist  unser Leben dahin. Es regieren zumeist die alten „Zustände“, die alten Begierden und Verletztheiten, Gefühle wie  Geiz und Neid, Habgier und Rachegedanken, Kleingläubigkeit und Alltagssorgen, Verletztheit und  Niedergeschlagenheit usw. usw. (vgl. Mt. 15,19) nisten sich im Herzen ein.  Jesus warnt und verweist darauf, dass sich diese Gefühle umsetzen könnten in Taten und Worte, in konkrete Lieblosigkeiten. Das aber ist  der Fluch der bösen Gedanken, dass sie sich zu konkreten Sünden auswachsen, und der Fluch der bösen Tat, „dass sie fortwährend Böses muss gebären.“. Maria sagt uns wie wir uns gegen diese Seelenvergiftung zur Wehr setzen können,  welches Heilmittel wir ergreifen können. Das Sakrament der Versöhnung mit Gott“. In der Beichte, genauer beim barmherzigen Heiland und Erlöser, können wir unsere Sünden „lassen“, zurücklassen, wenn wir uns, durch ihn,  reumütig, wie beim Gelähmten, sagen lassen: „ Hab Vertrauen, mein Sohn,  deine Sünden sind die vergeben.“ (Mt 9,2).
Aber wie oft sind wir mit dem jetzigen Zustand einverstanden und zufrieden, haben uns hier auf Erden häuslich eingerichtet und  vergessen: „Wir sind  n u r  Gast  auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu. „ (KL 656) Zu keinem Augenblick können wir sagen: „Bleibe doch, du bist so schön!“ Hin und wieder mag uns ja ein Todesfall aufrütteln, aber zumeist und im Alltagsgeschehen bleibt der Gedanke an das ewige Leben aus unserer Gedankenwelt, aus  unseren Alltagssorgen, ausgeklammert.
Maria, die Mittlerin der Gnaden,  will uns tatkräftig helfen, diesen Zustand zu ändern, sie will auf unsere Gebete hören, will vor dem Allerhöchsten für uns Fürsprache einlegen. Das kann sie aber nur, wenn bei uns die Voraussetzungen stimmen, das heißt,  wenn unser Herz  in Gott verankert bleibt, wenn unser fester Willen ein entschiedenes „Ja“ beinhaltet, wenn unsere Willensentscheide, mit denen  Gottes übereinstimmen. „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“. Wenn sich unsere Grundeinstellung, unsere Gesinnung,  unsere Entscheidung für die Heiligkeit stets neu  am Hauptgebot der Liebe orientiert, (vgl.  Dt 6,4 f, f), dann dürfen wir sicher sein, dass sich uns die Gospa zuwendet und „Fürsprache vor dem Allerhöchsten“ einlegt.

Danke Gospa, für Dein Gebet, Deine Fürbitten, Deine  Lehren und Deine konsequenten Mahnungen.

Pater Donat Kestel

Botschaft gesprochen und mit Musik umrahmt können Sie in der Mediathek anhören.