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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. April 2011

"Liebe Kinder! So wie die Natur die schönsten Farben des Jahres gibt, so rufe auch ich euch auf, dass ihr mit eurem Leben Zeugnis gebt und anderen helft, sich meinem Unbefleckten Herzen zu nähern, damit die Flamme der Liebe zum Allerhöchsten in ihren Herzen aufkeime. Ich bin mit euch und ich bete für euch ohne Unterlass, damit euer Leben der Widerschein des Himmels hier auf Erden sei. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.04.2011 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Gelobet seist Du, mein Herr, für unsere Schwester Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt mit bunten Blumen und Kräutern. “ So wie der hl. Franziskus uns in seinem Sonnengesang auffordert, mit den Gaben der Natur Gott „zu loben und zu preisen, zu danken und IHN mit großer Demut zu dienen“, so fordert uns auch die Gospa auf , die Natur mit den „schönsten Farben des Jahres“ zu bewundern und zu bestaunen. Angesichts der Farbenpracht und dem Formenreichtum der Schöpfung sollen wir Zeugnis ablegen von der Größe, Schönheit und Allmacht des „Allerhöchsten“, der sich hinter der ganzen Fülle dessen verbirgt, was uns die Erde im Einzelnen bietet. Aber neben den Ordnungen der Materie und des natürlichen Lebens werden wir auch auf die Gnadenwirkungen hingewiesen, die uns -  und in besonderem Maße der Gospa – erwiesen und geschenkt wurden, ihr der  „Unbefleckt Empfangenen“. „Der Herr ist mit dir!“  Niemand auf der Erde wurde je zu Höherem ausersehen als Maria, zu einer bedeutenderen Aufgabe erlesen als die zu werden, die „Mutter des Herrn“. Maria hat im besonderen Maße „Gnade“ gefunden vor Gott, sie ist deshalb „voll der Gnade“. Ihr wurde nicht nur Gnade geschenkt, wie uns, Gott selbst wollte in seinem eigenen Sohn in Maria „Wohnung“ nehmen: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“, so beten und staunen wir immer wieder neu im Gebet des „Engel des Herrn“. Diesen Gnadenreichtum hütet und bewahrt aber die Gospa nicht für sich: „Ohne Unterlass“ betet und bittet sie für uns. Was sie wünscht ist, „dass wir mit unserem Leben Zeugnis geben“, dass die „Liebe zum Allerhöchsten“ nicht nur in uns keime, sondern auch in den Herzen vieler anderer. In einem Hymnus zum Heiligen Geist (zur Terz im Brevier) heißt es deshalb: „Komm Heil’ger Geist… mach stark in uns der Liebe Macht, dass sie der Brüder Herz entfacht.“ Maria möchte, dass wir „ihre lieben Kinder“ uns ihrem Unbefleckten Herzen nähern, dass wir teilhaben und teilhaftig werden der Gnaden, die sie vermitteln darf als „Vermittlerin der Göttlichen Barmherzigkeit“. Ein modernes Kirchenlied drückt dies ganz vorzüglich so aus: „Nimm Gottes Liebe an, du brauchst dich nicht allein zu mühen, denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise zieh’n, und füllt sie erst dein Leben und setzt sie dich in Brand, gehst du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt dir die Hand.“

Wie das Licht so hat auch die Liebe die Eigenschaft zu reflektieren, Helligkeit, Wärme und „Erleuchtung“ zu spenden. Unser Leben soll zu einem „Widerschein des Himmels“ werden: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,16). Das Leben Mariens selbst verdeutlicht diese Aufforderung: Jesu. Ihr Leben beginnt mit der Gnade der „Unbefleckt Empfangenen“. So wie Maria sind auch wir von Gott, dem Vater bejaht, in Christus sind wir erlöst, in der Taufe vom Heiligen Geist wiedergeboren. Auch für uns gilt die Anrede des 1. Korintherbriefes: „Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus“ (1.Kor 1,3). Diese Zuneigung Gottes des Vaters, die Liebe des Sohnes, die Kraft des Heiligen Geistes  sollen wir bezeugen  „Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft, Gott hat es geschenkt. Nicht auf Grund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im voraus bereitet hat“ (Eph. 2,8-10). Maria sichert uns ihre Gegenwart, ihr beständiges Gebet zu, damit wir in dieser Erkenntnis wachsen, dass unser Leben ein „Widerschein des Himmels“ sei, bleibe und werde. Mit dem hl. Petrus kann sie uns sagen: „Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm gebührt die Herrlichkeit, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.“ (2.Petr 3,18)    

Pater Donat Kestel

Botschaft gesprochen und mit Musik umrahmt können Sie in der Mediathek anhören.