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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juli 2010

"Liebe Kinder! Von neuem rufe ich euch auf, mir mit Freude zu folgen. Ich möchte euch alle zu meinem Sohn und eurem Erlöser führen. Ihr seid euch nicht bewusst, dass ihr ohne Ihn weder Freude noch Frieden habt und keine Zukunft, so wie kein ewiges Leben. Deshalb, meine lieben Kinder, nutzt diese Zeit des frohen Gebetes und der Hingabe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.07.2010 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Freu dich du Himmelskönigin, freu dich Maria…“ ( Gotteslob Nr. 576)

Nach all dem Leid, das Maria mit ihrem Sohn durchlebte und durchlitt, kommt auch für Maria der Auferstehungsmorgen, kommt für sie die freudvolle nachösterlich- pfingstliche Zeit. Wie sehr wünscht Maria, wir könnten uns, wie sie, freuen; ihr mit Freude „Folge leisten“, mit ihr Anteil nehmen am Leben, Leiden  und Auferstehen ihres Sohnes, um dann mit ihm in die ewigen Wohnungen aufgenommen zu werden…

Der Weg der Anteilnahme im Glauben und der Nachfolge im Leben führt über das Gebet und über die Hingabe. Diese Zeit, die uns anvertraut und gegeben ist, sollten wir nutzen.  Nach Ostern bis zu ihrem Heimgang, bis zur Aufnahme Mariens in den Himmel, nutzte  die Gottesmutter die Zeit im Gebet, in der Meditation. „In der Kraft des Heiligen Geistes“ (vgl. Apg. 2,24), lebte sie voll Erwartung, voll Freude und Frieden in ihrem Herzen auf die Erfüllung jener Verheißung: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.“ (Mt. 25,34). Die Gabe des Heiligen Geistes hat Jesus mit dem Bittgebet verbunden:  „Wenn schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.“ (Lk. 11,13). Im Heiligen Geist soll uns bewusst werden, welch seelischer Reichtum auf uns wartet, und das schon hier und heute. Laut Maria sind das Freude, Frieden, Zukunftsperspektive und schließlich das ewige Leben. 

Das Gebet um den Heiligen Geist der gemeinsam in Jerusalem, im Abendmahlsaal, versammelten jungen Kirche, ist seither nicht mehr verstummt. Mit Maria erklingt in der Liturgie weiterhin die Bitte: „Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein; die deine Macht erschaffen hat, erfülle nun mit deiner Gnad“. (Gotteslob, Nr. 245) Jesus versichert uns: „Ich  werde den Vater bitten  und er wird  euch einen anderen Beistand geben.“ (Joh. 14,16). Aber dieser Beistand wirkt in uns nicht automatisch, selbstverständlich, Gott zwingt sich keinem auf, die Gaben des Heiligen Geistes wollen erbeten, erwünscht sein. Im „frohen“ Gebet, in der Hingabe,  bringt der Gläubige seine  Verbundenheit, sein Verlangen zum Ausdruck, die Gaben des Geistes anzunehmen. Im Gebet öffnet sich der freie Wille dem Wirken des Heiligen Geistes; er kann jetzt  im Herzen des Beters Wohnung nehmen. Der heilige Paulus zählt im Galaterbrief die Früchte auf, die der Heilige Geist im Herzen des Menschen bewirkt. „Die Frucht des Geistes  aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“. Und er schlussfolgert daraus: „Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen“ (Gal. 5, 22; 25). Maria mahnt uns, wir sollen uns immer wieder bewusst bleiben, uns in Erinnerung rufen, was wir Jesus, unserem Erlöser verdanken. Das Geschenk der Gnade steht allen offen, aber es bedarf eben des Gebetes, damit diese Gnadengaben wachsen, sich entfalten und zur ewigen Ernte heranreifen können. Das Beispiel Mariens, die einmütig, beharrlich und einträchtig mit der jungen Kirche um die Gaben des Heiligen Geistes betete, möge auch uns beflügeln, ihrem Beispiel zu folgen.

Danke Gospa  für diesen erneuten Aufruf die Freude und den Frieden des Herzens zu wahren und uns der Zukunft und des ewigen Lebens bewusst zu bleiben.

Pater Donat Kestel


Botschaft gesprochen und mit Musik umrahmt können Sie in der Mediathek anhören.

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