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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juni 2010

"Liebe Kinder! Mit Freude rufe ich euch alle auf, meine Botschaften mit Freude zu leben; nur so, meine lieben Kinder, werdet ihr meinem Sohn näher sein können. Ich möchte euch alle nur zu Ihm führen, und in Ihm werdet ihr den wahren Frieden und die Freude eures Herzens finden. Ich segne euch alle und liebe euch mit unermesslicher Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.06.2010 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Die Freude am Herrn ist meine Stärke“  (Neh 8,10).
In der heutigen Botschaft werden auch wir zur Freude aufgerufen, aufgefordert all die mütterlichen Botschaften „mit Freude“ zu leben. Mit Maria dürfen wir in ihren Jubel einstimmen: „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.“ (Lk 1,46).  Die Leiden EVA‘s  und damit die Leiden aller Erdenbewohner wurden durch das AVE des Verkündigungsengels in Freude umgewandelt: „ Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst Du gebären, dem sollst Du den Namen Jesus geben.  Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.“ (Lk 1,31). Diese ganz besondere Stellung, die Maria im Heilsplan Gottes einnehmen sollte, wird uns im Brief an die Galater nahe gebracht: „ Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist der ruft: Abba, Vater.“ (Gal. 4,4-6).  Die marianischen Botschaften, in all den vielen Jahren, wollen uns vor allem eines vermitteln: “Ich möchte  euch alle nur zu ihm führen...“. Durch sie und mit ihr sollen wir ihren Sohn, sollen wir die heiligste Dreifaltigkeit,  immer besser verstehen,  kennen und lieben lernen. Er ist der Erlöser und der Mittler aller Gnaden: „Einer ist Gott, einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle.“ (1 Tim 2, 5-6). Marias  mütterliche Aufgabe uns gegenüber verdunkelt, schwächt keineswegs diese einzigartige Mittlerschaft Christi, vielmehr erfüllt sie ihren Auftrag, uns den Erlöser nahe, immer näher  zu bringen: „Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du es gesagt hast.“ (Luk 1.38). Dank Mariens „Fiat“ - „mir geschehe“  dürfen auch wir  „den wahren Frieden und die Freude“  in unserem Herzen erwägen, dass wir durch die Taufe Kinder Gottes und Erben des Himmels geworden sind.

Mit Maria und dank ihrer Mittlerschaft, die eng mit ihrer Mutterschaft verbunden ist,  können auch wir „mit Jubel“,  Lob und Dank Gott gegenüber zum Ausdruck bringen und mit Maria in den Lobpreis der Kirche einstimmen: „Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm ist Dir Gott, Allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit.“.
Maria sichert uns zu, dass sie uns alle segnet und uns mit „unermesslicher“ Liebe  umfängt: eine Liebe, die uns an die Erlöserliebe ihres Sohnes erinnern will, der uns versichert: „Wenn ich am Kreuze erhöht sein werde, will ich euch alle an mich ziehen.“ (Joh. 12, 32).
Mit dem hl. Petrus dürfen auch wir freudig diese Wahrheit zur Kenntnis nehmen: „Ihn habt ihr nicht gesehen  und dennoch liebt ihr ihn… ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude, da ihr  das Ziel des Glaubens erreichen werdet, euer Heil“ (1. Petr.  1,8-10).

Danke Gospa für Deinen Segen, dass Du in uns den Frieden und die Freude unseres Herzens vermehren willst.

Pater Donat Kestel

Botschaft gesprochen und mit Musik umrahmt können Sie hier anhören.

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