Newsletter
Kontakt
Login
Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. August 1991

"Liebe Kinder!

Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf; jetzt wie niemals zuvor, seitdem sich mein Plan zu verwirklichen begonnen hat! Satan ist stark und möchte die Pläne des Friedens und der Freude verwirren und euch zu verstehen geben, daß mein Sohn nicht stark in Seinen Entscheidungen sei. Deshalb rufe ich euch alle, liebe Kinder, daß ihr noch stärker betet und fastet. Ich rufe euch zur Entsagung für neun Tage auf, so daß mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte. Ich rufe euch, liebe Kinder, daß ihr jetzt die Wichtigkeit meines Kommens und den Ernst der Situation begreift! Ich will alle Seelen retten und sie Gott darbringen. Deshalb beten wir, daß sich alles gänzlich verwirkliche, was ich begonnen habe. Danke, daß ihr meinen Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.08.1991 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Der Krieg zieht immer weitere Kreise. Politische Aktivitäten sind im Gange, tragen aber keine Früchte. Die Verantwortlichen in unseren Regierungen sprechen immer noch die gleiche Sprache, aber sie verstehen sich immer weniger. Die Zahl der Kriegsopfer wächst und wächst - mehr Trauer, mehr Verwundete und Invaliden, mehr Waisen und Witwen. Die Gräuel, die wir sehen und von denen wir hören, nehmen kein Ende. Die Angst der Menschen nimmt ebenfalls zu.

Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf, jetzt wie niemals zuvor, seitdem sich mein Plan zu verwirklichen begonnen hat 
Die Lage ist wirklich ernst, aber Maria scheint sie anders zu sehen und mit ganz anderen Augen. Was ist das für ein Plan, von dem Sie spricht? Sie ist nicht zu uns gekommen, um uns zu sagen, dass der Krieg kommt; vielmehr sagt Maria uns, dass der Friede immer möglich ist und so kann der Plan nur sein, dass alle Menschen in Frieden leben und dass alle Seelen gerettet werden. Dies deswegen, weil wir wissen, dass Gottes Wille für uns nur unser Friede ist. Daher sieht Maria in dieser Situation, die ständig schwieriger und komplizierter wird, sich etwas anderes entwickeln. Maria spricht von Ihren eigenen Erfahrungen. Am Karfreitag, als fast alle - außer den Aposteln - nur die Katastrophe und das Ende sahen, als viele Menschen alle Hoffnung verloren hatten, widerstand Sie dem Leiden. Sie stand treu unter dem Kreuz und in diesem Augenblick wurde Sie nicht als Mutter vernichtet, sondern im Gegenteil, Sie wurde als Mutter bestätigt. Als Jesus sprach: „Dies ist deine Mutter. Dies ist dein Sohn“, erhielt Maria offiziell das Recht, uns alle als Ihre Kinder anzunehmen. Man kann sagen, dass wir alle von Ihr dort unter dem Kreuz adoptiert wurden. Wir sind wirklich Ihre Kinder und Sie ist wirklich auch unsere Mutter. Deshalb kann und will Maria uns weiterhin führen und Sie fürchtet nicht das Leiden, da Sie weiß, dass Leiden eine Situation schafft, aus der neues Leben geboren werden sollte. Das Leben ist uns nicht dazu gegeben, dass wir uns gegenseitig vernichten, sondern dass Gottes Macht und Mariens Fürsprache uns in unseren Schwierigkeiten und unserer Schwachheit gezeigt werden können. Aber, um das Leiden in Triumph zu verwandeln, muss man wahrhaft beten und Maria ruft uns auf, zu beten wie „niemals zuvor“. Ich bin überzeugt, dass wir diese Aufforderung sehr ernst nehmen und viel Zeit dem Gebet widmen sollten, und das auch gemeinsam mit anderen. Um es einfach zu sagen, dies sind schwierige Zeiten und schon allein aus diesem Grund müssen wir viel mehr Zeit mit Gott verbringen. Nur so werden wir unsere Zweifel, unsere Angst und unser Misstrauen überwinden. Nur so kann während unseres Leidens etwas Neues in unseren Herzen geboren werden. Diese Worte oder dieser Aufruf können mit einer Epidemie verglichen werden. Wenn Krankheiten, Viren oder andere Ansteckungsgefahren in der Luft sind, muss man umso vorsichtiger sein und viel mehr unternehmen, um seinen Körper zu schützen. Diese Zeit ist eine ansteckende Zeit. Angst, Misstrauen, Ärger und Hass können sich sehr leicht an unsere Seele heften und dann ähnliche Früchte hervorbringen. Wenn wir nun wahrhaft anfangen zu beten wie „niemals zuvor“, dann werden wir selbst gerettet werden und gleichzeitig können wir anderen zu sich selbst verhelfen und Maria bei Ihrem Plan unterstützen. Sie selbst hat sich natürlich nicht diese Situation in unserem Land oder in der ganzen Welt gewünscht; Sie ist ja schließlich zu uns gekommen als Königin des Friedens, um uns zu sagen, dass der Friede wirklich möglich ist. Aber da die Menschheit mit ihrem Verhalten die Welt in den jetzigen Zustand geführt hat, greift Maria wieder ein und spricht: Habt keine Angst, kommt zu mir, betet, und der Plan wird Wirklichkeit werden. Sicherlich wird jeder von uns, der diese so hoffnungsvolle Botschaft hört, aus ganzem Herzen sagen: „Hier bin ich. Ich höre Dich und ich will mit Dir arbeiten." Das allein ist schon der Anfang des Triumphes in unserem eigenen inneren Leben. Möge es sich so für uns alle ergeben! Diese Botschaft betrifft jedoch nicht nur diejenigen, die vom Krieg bedroht werden, sondern sie betrifft alle Menschen, denn der Plan, der Maria anvertraut wurde, ist der Plan für alle Menschen, für die ganze Menschheit und - man kann sagen - für das gesamte Universum.

Satan ist stark und möchte die Pläne des Friedens und der Freude verwirren und euch zu verstehen geben, dass mein Sohn nicht stark in Seinen Entscheidungen sei
Er wendet auch eine klare Strategie an, indem er in die Ohren der Menschen Misstrauen gegenüber Jesus einflüstern möchte. Das verwundete Vertrauen zu Jesus erleichtert es Satan, dem Feind des heilen Menschen, seine zerstörenden Pläne zu aktivieren. Maria ist die Königin des Friedens. Sie ist die Frau, bekleidet mit der Sonne, dem Mond unter Ihren Füßen und den Sternen um Ihr Haupt. Sie kämpft mit den Auserwählten gegen den Mörder und Verführer der Menschen, der Satan heißt. Sie wird siegen und dafür gefeiert werden, aber Sie benötigt dazu auch unsere Hilfe, unser Vertrauen in Sie und Ihren Sohn, Jesus Christus unseren Herrn. Und wiederum sind die besten Waffen in unseren Händen das Gebet und das Fasten.

Deshalb rufe ich euch alle auf, liebe Kinder, dass ihr noch stärker betet und fastet. Ich rufe euch zur Entsagung für neun Tage auf, so dass mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte
Es macht immer froh, eine Schlacht zu gewinnen. Aber, um das zu erreichen, braucht man Mut und liebende Mitarbeit. Das sollten wir mit unseren Gebeten und mit unserem Fasten bezeugen. Seit Beginn der Erscheinungen wurden die Seher so oft gefragt: Spricht die Muttergottes von Fatima? Bis jetzt lautete die Antwort der Seher immer ‚nein’. Zum ersten Mal erwähnt Maria Fatima ausdrücklich; aber es ist nie sehr schwer gefallen, eine Beziehung zwischen diesen beiden Erscheinungsorten zu erkennen. Aber jetzt ist diese Verbindung auch bestätigt worden; in Medjugorje wird erwartet, dass wir beten, damit das, was in Fatima versprochen wurde, sich verwirklichen kann. Natürlich  ist unser erster Gedanke: Wenn in Fatima die schrecklichen Zeiten angekündigt wurden, die Europa seit dem Ersten Weltkrieg durchlebt hat, einschließlich des kommunistischen Zeitalters, des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegsjahre, dann sollte Medjugorje den Höhepunkt dieser Zeiten ankündigen. Die Welt durchleidet schreckliche Krisen, die zu einem fürchterlichen Krieg in dem Gebiet geführt haben, wo Maria erscheint. Danach folgt der Triumph Ihres Unbefleckten Herzens. Doch wissen wir nicht, wie groß und bis zu welchem Ausmaß diese Krisen Geburtswehen sind. Wir kennen weder den Inhalt des Dritten Geheimnisses von Fatima noch den Inhalt der hier gegebenen Geheimnisse. Das ist aber nicht so wichtig. Wichtig ist jedoch, dass wir mit unserem Gebet und unserem Fasten zur Ankunft des Triumphes beitragen können. Das ist der Grund, dass Maria von uns eine Novene des Gebets und des Verzichts verlangt als eine Bedingung, damit das, was Sie schon begonnen hat, verwirklicht werden kann. Viele Menschen haben für sich selbst festgelegt - ebenso wie viele Familien und viele Gebetsgruppen - was sie neun Tage lang an Gebeten, Opfern und guten Taten darbringen werden.

Ich rufe euch auf, liebe Kinder, dass ihr jetzt die Wichtigkeit meines Kommens und den Ernst der Situation begreift! Ich will alle Seelen retten und sie Gott darbringen. Deshalb beten wir, dass sich alles gänzlich verwirkliche, was ich begonnen habe
Das Kommen Mariens zu uns ist eine Gnade und eine Freude, aber es ist auch ein Zeichen, dass die Zeiten wirklich sehr ernst sind. Die Gefahren haben wir nicht hier, weil die Mutter hier ist, sondern die Mutter ist hier, weil sich die Kinder wegen ihres falschen Verhaltens in Gefahr befinden. Sie ist hier, um uns zu helfen. Mögen unsere Herzen für Ihre Worte offen sein und offen bleiben. Alle Seelen zu retten und sie Gott darzubringen ist Mariens ganz besonderer Wunsch. Dieses Leben ist ein Geschenk, durch das wir ein ewiges, ein nie endendes Geschenk erwerben können. Wir sollten niemals vergessen, was der hl. Paulus sagte: „Die Leiden dieser Welt können nicht mit der Herrlichkeit verglichen werden, die Gott für uns vorbereitet hat.“ Deshalb lohnt es sich sehr, allem mutig zu widerstehen und das ewige Leben zu erhalten.

So lasset uns beten:
Allmächtiger Vater, unser Gott, wir danken Dir, dass Du Maria, unserer Mutter und Königin des Friedens, einen Plan für diese Zeiten anvertraut hast. Mit Ihr und im Namen Deines Sohnes, Jesus Christus, bitten wir Dich, Satan, alle seine Werke und Verführungen von uns zu nehmen. Erlaube ihm nicht, diesen Friedensplan zu zerstören. Bitte gib uns die Gnade, O Vater, dass wir uns für das Gebet und Fasten entscheiden, so dass wir durch unser Beten und Fasten, Maria zu Hilfe kommen können bei der Verwirklichung Ihres Planes. Bitte vergib uns, O Vater, dass wir oft vergessen haben, wie wichtig es ist, dass Du uns Maria in diesen Zeiten gesandt hast. Rette alle Seelen, O Vater, und führe sie alle in Dein Königreich. Rette alle, die in diesen Tagen fallen werden, alle, die getötet wurden, und lass alle Seelen im Fegefeuer in Dein Königreich eintreten und gib ihnen Deinen Frieden durch den Heiligen Geist, der lebt und herrscht mit Dir in Ewigkeit. Amen.

Maria, unsere Mutter der Barmherzigkeit! Führe unsere Seelen, führe alle Seelen, die durch diesen Krieg leiden und alle, die schon gefallen sind, zu Gott. Möge der Friede mit uns allen sein, möge der Friede mit ihnen sein und möge der Friede mit euch sein!

 

Pater Slavko Barbaric
Quellennachweis: Buch folge mir auf dem Weg der Heiligkeit! Band 1