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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juli 2017

"Liebe Kinder! Seid Gebet und Widerschein der Liebe Gottes für all jene, die fern von Gott und Seinen Geboten sind. Liebe Kinder, seid treu und entschlossen in der Umkehr und arbeitet an euch, dass euch die Heiligkeit des Lebens Wahrheit sei und regt euch im Guten durch das Gebet an, so dass euer Leben auf Erden angenehmer sei. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.07.2017 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Ihr müsst unerschütterlich und unbeugsam am Glauben festhalten und dürft euch nicht von der Hoffnung abbringen lassen, die euch das Evangelium schenkt.“ (Kol.1,23) Das Anliegen der Gospa diesmal besteht darin, dass wir uns Sorgen machen „für alle jene, die fern von Gott und seinen Geboten“ sind. In unseren Gebeten, vor allem im Rosenkranzgebet, im ‚Engel des Herrn’, während unserer Marienwallfahrten, sollen wir erfahren, wie sehr die ‚Frau aller Völker’ bemüht ist, dass unser Gebet, dass unsere Grundeinstellung, zum „Widerschein der Liebe Gottes“ wird. Wir dürfen und sollen dazu beitragen, dass unsere Mitmenschen in ihrer Lebenseinstellung ein Stück hellhöriger, weitsichtiger und tiefgründiger werden. Bei unserer Suche nach Gott begleitet uns die Gospa. In der Schöpfung, in der langjährigen Heilsgeschichte, gibt es unzählige Spuren, die uns auf Gott verweisen, dem Ursprung aller Dinge, dem allgegenwärtigen Begleiter in unserem Dasein, dem Vollender unseres Lebens. Die Gottferne vieler, so sagt uns die Gospa, könnte dadurch überwunden werden, wenn wir als Kinder Gottes „treu und entschlossen“ unserer Überzeugung folgen, dazu sind wir berufen und geschaffen und auserwählt. Die Gospa fordert uns auf „an uns zu arbeiten“. Wir sollen uns bewusst bleiben den Willen Gottes zu erfüllen, seine Gebote zu beachten, die „Heiligkeit des Lebens“ uns zur Wahrheit werden zu lassen. Dank der Mutter Kirche werden wir im Laufe unseres Lebens immer wieder dazu aufgerufen der Stimme Gottes in und durch Jesus Folge zu leisten. Bei der Taufe Jesu im Jordan wird uns gesagt: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ (Mt. 3,17) Auf dem Berge Tabor hören wir erneut diese Stimme, die uns mahnt: „…auf ihn soll ihr hören.“ (Mt 17,5) Die Geschichte Gottes mit uns Menschen kann manchmal sehr persönlich, greifbar, nahe sein. Vor allem dank der Menschwerdung Jesu durch Maria tritt Gott ein in unser Raum-Zeit-Gefüge. Maria preist die Größe des Herrn, weil der Mächtige Großes an ihr und damit auch an uns getan hat. „Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht, über alle, die ihn fürchten.“(vgl. Lk 4. 49.50) Das unbedingte Ja Mariens, ihre bereitwillige Zustimmung zum Willen Gottes, schenkte uns Jesus, unseren Erlöser: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“(Lk 2.11). So wie an ihr „die Heiligkeit des Lebens Wahrheit“ geworden ist, so sollen auch wir durch die beständige Umkehr, durch die treue und entschlossene Hinwendung an Gott an uns arbeiten. Im kontinuierlichen Gebet werden wir zum Guten angeregt, werden wir immer wieder daran erinnert, dass wir in unserem Leben zwar vom Tod umfangen, dass wir aber auch zur Auferstehung berufen sind. Dank der Aufnahme Mariens in den Himmel wird auch uns die „Heiligkeit des Lebens“ veranschaulicht. „Regt euch im Guten durch das Gebet an.“ Das Gute ist der Schlüssel zum Himmelreich, ist Lohn und Frucht unseres Handelns, ist das Heilsmittel am göttlichen Leben teilhaftig zu werden. In der Taufe wurde in uns die Teilhabe am göttlichen Leben keimhaft angelegt, wir wurden Kinder Gottes, und „wir gehören für immer Christus an, der gesalbt ist zum Priester, König und Prophet“. (Taufliturgie) An dieser Würde dürfen wir teilhaben. Je mehr Jesus in unseren Herzen sein Reich begründen kann, desto mehr wächst in uns sein Königreich. „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.“ (Gal. 3,27). Gott sieht uns als seine geliebten Kinder und erwartet, dass wir in der Freiheit der Kinder Gottes, in der Nachfolge Christi, zum Widerschein seiner Liebe werden, denn „…er ist für alle, die ihm gehorchen der Urheber des ewigen Heiles geworden.“(Hebr.5,9) Dieses Wissen um das ewige Heil, diese Hoffnung, dass es in der Welt Gottes keine Verstrickung mehr gibt in Schuld und Sünde, in Hass, Habsucht, Terror und Gewalt lässt unser Leben schon auf Erden angenehmer werden. Dank der Auferstehung Jesu, dank der Aufnahme Mariens in den Himmel, wissen wir, dass der Tod nicht der Vernichter unseres Lebens sein wird, sondern die Pforte zum ewigen Leben. Danke Gospa, Lehrmeisterin unseres Glaubens. Durch Deine Begleitung, durch Deine Führung, spüren wir, unser Leben auf Erden wird dadurch erträglicher und angenehmer. Hilf uns „Gebet und Widerschein“ der Liebe Gottes für all jene zu werden, die fern von Gott und Seinen Geboten sind.

P. Donat Kestel ofm

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