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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Oktober 2017

"Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, in dieser Zeit der Gnade Gebet zu sein. Ihr alle habt Probleme, Nöte, Leiden und Unfrieden. Die Heiligen mögen euch Vorbild und Anregung zur Heiligkeit sein, Gott wird euch nahe sein und ihr werdet in diesem Suchen durch die persönliche Bekehrung erneuert sein. Der Glaube wird euch Hoffnung sein und Freude wird in euren Herzen herrschen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.10.2017 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigen Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld.“ (Kol.3,12) Eigentlich müssten wir Christen glücklich und selig zu preisende Menschen sein. In seinen Seligpreisungen zählt Jesus auf unter welchen Bedingungen und Umständen diese Verheißungen zutreffen und auch für uns gelten. „Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen, Freut euch und jauchzt an jenem Tag, euer Lohn im Himmel wird groß sein.“ (Lk. 6. 20-23) Diese Seligpreisungen gelten den Armen, Hungernden, Suchenden, Sanftmütigen und Barmherzigen. „Ihr alle habt Probleme, Nöte. Leiden und Unfrieden.“ In solchen Situationen, die uns herausfordern, reagieren wir oft ganz und gar nicht im Sinne der Seligpreisungen. Wir wehren uns, versuchen mit Aggressivität, Passivität, mit Ironie und Sarkasmus zurückzuschlagen, uns zu wehren. „Lernet von mir“, sagt Jesus, „denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ (Mt. 11,29) Die Heiligen, auf deren Beispiel  uns Maria verweist, sie suchten in der Nachfolge zu Jesus zu leben. „Die Heiligen mögen euch Vorbild und Anregung zur Heiligkeit sein.“  Die Gospa fordert uns deshalb erneut auf unsere Berufung zur Heiligkeit ernst zu nehmen, durch unser Leben Zeugnis abzulegen, durch unser Verhalten, unser Gebet, unser friedvolles Zusammenleben Gott immer näher zu kommen. „Ihr werdet in diesem Suchen durch die persönliche Bekehrung erneuert sein.“ Mit allem, was uns bewegt und erregt, in unseren Gedanken, Worten und Werken, sollen wir in jenen Zustand versetzt werden, der uns ermöglicht die Erfüllung der Verheißungen jener Seligpreisungen zu erlangen, die uns Jesus verheißt. „Der Glaube wird euch Hoffnung sein und Freude wird in euren Herzen herrschen.“ Im Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk. 15,11-32), den der Vater schon von weitem kommen sieht, freut sich der Vater schon auf diese Begegnung, er erwartet ihn mit offenen Herzen, schenkt ihm seine barmherzige Nähe und sagt ihm gewissermaßen: Schön, dass du wieder da bist, dass du an mich geglaubt hast, dass du gehofft hast, eine Versöhnung zwischen dir und mir ist möglich. Das einzige, was ich von dir erwarte, zieh dir ein hochzeitliches Gewand an, (vgl. Mt. 22, 12-13) nimm Anteil an der Freude deines Herrn, deines Vaters, und lass auch in deinem Herzen die Freude vorherrschen. - In welchen Situationen, mit welchen Problemen, Nöten, Leiden und Unfrieden wir auch immer beschwert, behaftet sein mögen, auch wir sollen auf die Barmherzigkeit unseres Herrn und Gottes, unseres Heilandes und Erlösers vertrauen. Erneut weist uns die Gospa darauf hin, dass wir in einer Zeit der Gnade leben. Der verlorene Sohn  ergreift dankbar diese Gelegenheit die Zeit zur Versöhnung zu nutzen und er konnte erstaunt die Verheißungen, die Seligpreisungen, zur Kenntnis nehmen: Selig, die arm sind, die traurig sind, hungrig, die ein reines Herz haben, die barmherzig und sanftmütig sind, Frieden stiften… In der Fremde hatte der heimgefundene Sohn genau das Gegenteil von all dem erlebt. Die Seligpreisungen wollen nicht einfach auf ein bessere Jenseits vertrösten, sie wollen schon jetzt Mut und Hoffnung schenken, damit wir bei aller inneren Zerrissenheit, Einsamkeit, in all unseren „Problemen, Nöten, Leiden und Unfrieden“ Hoffnung schöpfen dürfen. Genau das durften die Heiligen erfahren. Auch sie waren Menschen wie du und ich. Wie viele litten unter ihrem Hang zur Trägheit, Feigheit, Jähzorn und Leidenschaft, so wie ein Paulus, Augustinus, Franziskaus bis hin zur Edith Stein, eine Atheistin, aber eine Frau auf der Suche zur persönlichen Bekehrung. „Der Glaube wird euch Hoffnung sein“. Der Vater im Gleichnis schloss den Heimgekehrten in seine Arme, bereite für ihn ein Festmahl vor und rechtfertigte sein Verhalten mit der Bemerkung: „Jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden“. (Lk. 15, 32) Danke Gospa für Deinen Hinweis, die Zeit der geschenkten Gnade zu nutzen. Hilf uns bei all unseren Problemen, Nöten, Leiden und Unzufriedenheit das Ziel der Heiligung nicht aus dem Auge zu verlieren.

P. Donat Kestel ofm

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