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Fr. Jozo Grbeš

  04.08.2022

ermutigte die Jugend: Seid kritisch gegenüber denen, die Macht, Autorität, Titel und Positionen haben


In Medjugorje wurde heute, am 3. August, das Programm des 33. internationalen Jugendgebetstreffens fortgesetzt, das bis zum 6. August unter dem Motto „Lernt von mir und ihr werdet Frieden finden“ stattfindet. Im Morgenteil des Programms sprach nach dem Gebet um 9 Uhr, das P. Marinko Šakota leitete, P. Massimo Fusarelli, der Generalminister des Ordens der Minderbrüder, und wies auf das Motto des diesjährigen Mladifestes hin.

„In Gemeinschaft mit der Jungfrau Maria können wir auf den Herrn vertrauen, zu ihm gehen, in einer Beziehung mit ihm leben, ein sanftes Spiel, das uns nicht zerbricht, sondern uns wirklich zu dem werden lässt, der wir sind. In der wahren Freiheit können wir Ruhe finden und den Frieden genießen. Liebe Jugendliche, bitte nehmt diese Freiheit des Glaubens an, nehmt diese Freiheit mit nach Hause, wo ihr lebt, und es wird das größte Geschenk sein, das der Herr durch die Jungfrau Maria euch jungen Menschen und uns allen in diesen Tagen gegeben hat. Und nehmt das Geschenk nicht als etwas, das ihr in euere Tasche stecken können. Sagt, mehr noch, schreit mit eurem Leben, dass die Nachfolge des Herrn Jesus der Weg zur Freiheit, zu Freude, der wahren Fähigkeit zur Liebe und zum Frieden ist, den niemand sonst geben kann“, sagte P. Massimo Fusarelli.

Antonio di Tommaso aus Italien und Jakov Čolo, ein Seher aus Medjugorje, gaben heute Morgen Zeugnis; der letztere drückte seine Freude darüber aus, zu den jungen Menschen sprechen zu dürfen. Er sagte, dass alle von unserer himmlischen Mutter nach Medjugorje eingeladen wurden.

Das Nachmittagsprogramm begann mit dem Zeugnis von Stijepo Gleđ Markos, der mehrere seiner spirituellen Kompositionen spielte und sang. Er erzählte von seinem Leben und seinem musikalischen Weg. Vaterlos aufgewachsen, irrte er umher, suchte nach dem Sinn des Lebens, bis zu einer kompletten Wende in seinem Leben, als er auf Anraten eines Priesters eine Lebensbeichte ablegte, nach der sich sein Leben veränderte, weil er Jesus einlud, in sein Leben zu treten und es zu verändern. Er sagte auch, dass er ein erbitterter Gegner des Rosenkranzes war.

„Wie der Herr nach und nach mein Herz öffnete, wie die Mutter mich langsam erzog und mich lehrte, den Rosenkranz zu beten. Der Herr lehrte mich so alles über das Leben. Deshalb, liebe Jugendliche, ist es nie zu spät für einen Menschen, in seinem Herzen auf Jesus zu hören und das zu tun, wozu ihn der Herr ruft. Ich wollte immer Ruhm, doch am Ende traf ich Jesus, der mich in jedem Moment meines Tuns auf den Weg der Demut führt“, empfahl Stijepo Gleđ Markos den Jugendlichen.

Wie jeden Abend gab es ab 18.00 Uhr ein Rosenkranzgebet, gefolgt von der heiligen Messe, die vom Provinzial der Franziskanerprovinz Herzegowina, P. Jozo Grbeš, zelebriert wurde. 564 Priester konzelebrierten mit ihm.

In seiner Predigt sagte er, dass die jungen Menschen zu diesem Mladifest gekommen seien, um die Wahrheit zu finden, die immer zu Christus führt.

„Ihr seid berufen, anders zu sein. Euch von der Welt zu unterscheiden, in der ihr zu leben berufen sind. Wie diese Frau aus dem Evangelium seid Kritiker derjenigen, die Einfluss, Macht, Titel und Ämter haben, diejenigen, die über das Schicksal der Nationen und der Welt entscheiden, damit wir alle gemeinsam zur Kraft des Glaubens und zum Zeugnis der Wahrheit finden können. Nicht weniger Mut erfordert es heutzutage, ein Christ zu sein, als im ersten Jahrhundert. In diesem Zeitalter der „alternativen Fakten“ besteht die Herausforderung darin, die Wahrheit zu finden“, sagte Pater Jozo und forderte die jungen Menschen auf, ehrlich zu sein, auf das zu verzichten, was die Familien trennt, Egoismus und Gewalt abzulehnen…

Er forderte die Jugend auf, Weisheit zu suchen und keine Angst zu haben.

„Habt keine Angst! Lasst die Angst nicht in eure Seele dringen. Christus hat seine Freunde nach der Auferstehung mit genau diesem Gruß begrüßt: Fürchtet euch nicht, ich bin da. - Wie einfach ist doch diese Weisheit: Wo er ist, da gibt es keine Angst. Wo er ist, da ist niemand verloren. Niemand ist überflüssig. Niemand ist ausgemerzt. Möge also diese glückselige Zeit eures Aufenthalts hier eine Zeit der Gemeinschaft mit Christus sein. Das sagt uns Maria. Das sagt euch euer Herz. Das erschließt euch alle Schätze der Weisheit, des Glücks und der Freude. Das macht euch frei und mutig, nach Hause zu gehen und Zeugen zu sein: Zeugen der Alltäglichkeit, der Einfachheit, der Liebe, Zeugen der Wahrheit, Zeugen der Hoffnung. Zeugen Christi“, sagte P. Jozo Grbeš und merkte am Ende an, dass in diesen Tagen junge Menschen aus etwa 70 Ländern in Medjugorje sind. Er rief sie alle auf, nicht zu schweigen, wenn sie in ihre Länder, zu ihren Freunden zurückkehren.

„Macht 70 Länder zu Medjugorje, die sich nach dem Geist sehnen. Gebet euch nicht mit dem Status Quo zufrieden. Der Glaube ist eine dynamische Realität. Er bleibt nicht stehen, denn wenn wir stehen bleiben, sterben wir, wenn wir stehen bleiben, gehen wir unter, wenn wir stehen bleiben, verschwinden wir. Derselbe zu bleiben ist der Beginn des Sterbens. Derselbe zu bleiben ist langweilig und widerspricht dem Geist. Also macht bitte weiter. Im Namen Christi. Mit Christus. Durch die Kraft Mariens. Mit Maria. Und es wird schön für euch sein. Eure Seele wird wie ein Berg sein. Ihr werdet ein volles Herz haben und es immer bezeugen können. Das ist ein fantastisches Leben, es möge auch eures sein'', schloss Pater Jozo Grbeš, der Provinzial der Franziskanerprovinz Herzegowina.

Nach der Messe folgten die Kreuzverehrung und eine Meditation mit Kerzen. Das Licht kam von der Osterkerze und breitete sich auf Tausende von Menschen mit Kerzen im Bereich der Kirche von Medjugorje aus, der zur Gänze mit Gemeindemitgliedern und Pilgern aus der ganzen Welt gefüllt war, die dieses Licht symbolisch empfingen, als es sie erreichte, und es dann anderen weitergaben, und auf diese Weise verbreitete sich durch sie das Licht Jesu.

Quelle: medjugorje.hr


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