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29. Sonntag im Jahreskreis

  18.10.2020

Wer Jesus fragt, riskiert, dass ihm mehr gesagt wird, als er wissen wollte. Hat der römische Kaiser das Recht, auch in Israel, in Gottes eigenem Land, die Kopfsteuer zu erheben? Jesus antwortet auf diese Frage, wie er es öfter tut, mit einer Aufforderung: Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Das sind nur scheinbar zwei Forderungen; denn das ganze Gewicht liegt auf der zweiten. Nicht der Kaiser ist wichtig und nicht die Steuer, sondern der Anspruch Gottes.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen.
Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person.
Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?
Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle?
Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin.
Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!

Mt 22,15-21

Quellen:
Evangelium Tag für Tag 
Tagesimpuls Schott Erzabtei Beuron


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