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27. Sonntag im Jahreskreis

  06.10.2019

An diesem ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest, an dem die Kirchen nach der Ernte meist mit Getreide, Obst und weiteren Früchten der Natur geziert werden. Erinnert werden soll in Dankbarkeit an den landwirtschaftlichen Ertrag. Nicht allein in der Hand des Menschen liegt es, genug Nahrung zu haben - viel eher gilt es, Gott für seine Gaben zu danken. Gott ist es, der uns durch passendes Wetter eine gute Fruchtbarkeit auf den Feldern schenkt.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas
In jener Zeit baten die Apostel den Herrn: Stärke unseren Glauben!
Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen?
Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.
Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde?
So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Lk 17,5-10

Quellen:
Evangelium Tag für Tag 
Tagesimpuls Schott Erzabtei Beuron


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