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Erzbischof Luigi Pezzuto

  20.10.2021

feierte in Medjugorje seine Goldene Messe


Nachdem er sein 50-jähriges Jubiläum in der Herz-Jesu-Kathedrale in Sarajewo im September 2021 begangen hatte, feierte der bisherige Apostolische Nuntius in Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Msgr. Luigi Pezzuto sein Goldenes Jubiläum mit einem Dankgottesdienst auch in Medjugorje (10. Okt. 2021), in Konzelebration mit Msgr. Petar Palić, dem Bischof von Mostar-Duvno und Verwalter von Trebinje-Mrkan, mit Guido Gallese, dem Bischof von Alessandria della Paglia (Italien), mit P. Miljenko Šteko, dem Provinzial, und P. Iko Skoka, dem Vikar der Herzegowinischen Franziskanerprovinz, mit P. Marinko Šakota und weiteren 29 Priestern.

Am Beginn des Gottesdienstes begrüßte P. Miljenko Šteko alle Anwesenden und drückte seine Freude über dieses Ereignis aus.

„Wir freuen uns, weil Sie Ihr Goldenes Priesterjubiläum gerade in Medjugorje feiern, unserem kleinen, aber jetzt weltweit bekannten Ort, der zu einem vorbildlichen Zentrum der Evangelisation geworden ist. Herzlich willkommen in Medjugorje jederzeit, und nicht nur wie bisher als Apostolischer Nuntius, sondern wann immer Sie Zeit finden werden. Dieser Tag ist für Sie sehr inhaltsreich. Ihre langjährige Tätigkeit im Diplomatendienst für den Heiligen Stuhl beenden und krönen Sie mit dem Goldenen Priesterjubiläum. Während wir zusammen mit Ihnen Gott für die glückliche Beendigung des Diplomatendienstes danken, gratulieren wir Ihnen gleichzeitig zu Ihrem Priesterjubiläum und wünschen, dass Sie im priesterlichen Dienst aktiv bleiben bis zur vollen Angleichung an den, der Sie in Seinen Dienst gerufen hat. Wir sind dem Heiligen Vater dankbar für Ihre mehrjährige Anwesenheit und Aktivität in unserem Land. Einen besonderen Dank möchte ich im Namen der Mitbrüder der Franziskanerprovinz „Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel“ aussprechen für Ihre Anwesenheit unter uns, besonders hier in Medjugorje. Öfter sagen Menschen, wenn sie ihren Aufenthaltsort ändern, dass sie einen Teil ihres Herzens zurückgelassen haben. Ich zweifle nicht daran, dass auch Sie, Exzellenz, einen Teil Ihres Herzens in den Ländern gelassen haben, in denen Sie im Diplomatendienst standen, und so auch hier in BuH“, sagte P. Miljenko Šteko.

Mit angemessenen Worten dankte auch Msgr. Luigi Pezzuto allen, die mit ihm gemeinsam dem Herrn danken wollen für 50 Jahre Priestertum. Er begrüßte die anwesenden Bischöfe Msgr. Petar Palić und Msgr. Guido Gallese, den Provinzial Miljenko Šteko, den Pfarrer P. Marinko und alle Priester der Herzegowinischen Franziskanerprovinz und erklärte am Beginn, er sei dankbar, weil er nach Italien nun auch in Medjugorje dieses Priesterjubiläum feiern darf.

In seiner Predigt bezog sich Msgr. Pezzuto auf das Evangelium des 28. Sonntags im JKr., auf die Begegenung Jesu mit dem reichen Jüngling...

„Über die Aussage Jesu, der Reichtum sei ein Hindernis für die Erlangung des Heils, sind die Jünger nicht nur bestützt, sondern sogar enttäuscht, und sie drücken ihre Enttäuschung aus mit der Frage, die zugleich ein negativer Kommentar ist: ‚Wer kann dann gerettet werden?’ Das Programm Jesu, das lautet: ‚Wer sein Leben retten will, muss es für Ihn verlieren’ scheint den Jüngern unmöglich, weil es ihnen jede irdische Sicherheit nehme. Sie dachten, das Heil könnten sie mit menschlichen Kräften erlangen, einschließlich ökonomischer und politischer Kräfte. Mit einem Wort: Die Möglichkeit gerettet zu werden entschwand wie ein Traum“, sagte der Erzbischof, aber er fügte hinzu, „dass uns bei der Verwirklichung unseres Lebensprogramms die Heilige Jungfrau Maria begleitet und schützt, die wir in diesem Heiligtum als Königin des Friedens und der göttlichen Barmherzigkeit anrufen“.

Am Ende begrüßte auch P. Marinko Šakota alle und er schenkte dem Apostolischen Nuntius vor den Augen der Pfarrmitglieder und der Pilger aus der ganzen Welt ein Bild der Mutter Gottes, mit dem er, wie er sagte, zum Jubiläum gratulieren und für alles danken wolle, was dieser für die Kirche in BuH und für Medjugorje getan hat.

„Was Sie für Medjugorje bewirkt haben, ist von großer Bedeutung. In der Zeit Ihres Mandates schickte Papst Franziskus den Erzbischof Henryk Hoser – zuerst als Gesandten, dann als Apostolischen Visitator -, der uns vor Kurzem verlassen hat. Und das Zweite: Der Papst erlaubte auch das offizielle Organisieren von Wallfahrten nach Medjugorje. Lieber Erzbischof Luigi Pezzuto, hezlichen Dank und Gratulation zu 50 Jahren Priestertum“, sagte am Ende der Messfeier P. Marinko Šakota. Der Erzbischof erklärte, er sei „dem Herrn dankbar für die Gabe des Priestertums, und Sie haben mich bei dieser Danksagung begleitet.“

Papst Franziskus hatte – wegen des erreichten Zeitlimits - am 31. August die Abdankung des Apostolischen Nuntius in Bosnien und Herzegowina und in Montenegro angenommen.

Quelle: medjugorje.hr


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