Newsletter
Kontakt
Login
News Detail

"Die Herrschaft Satans zertreten"

  03.04.2020

Worte von Seher Ivan Dragicevic, vom 26. März 2020


"Diese außergewöhnliche Zeit, in der wir beobachten, hören, warten, … kann sich wie ein langer, langer Samstag anfühlen … während wir zugleich tiefer beten und unsere Hoffnung in die erhobene Hand Jesu legen, die sich inmitten der Schatten eines unsichtbaren Feindes zeigt.
Während unserer ruhigen, vertrauensvollen Kontemplation müssen wir jedoch dringend flehend bitten … dies ist eine Zeit für unaufhörliche Fürbitte! Besonders wollen wir für diejenigen bitten, die an der Front des Kampfes stehen, unsere Angestellten im Gesundheitswesen, die auf dramatische Art und Weise versuchen Leben zu retten, während die Ressourcen bis zum letzten aufgebraucht werden. Sie sind die Augen und Hände Christi, die im Weinberg arbeiten, um die Erkrankten zu heilen, die jeden Alters sein können. Einige der Ärzte, Krankenschwestern, Apotheker und Freiwilligen sind unsere eigenen Familienangehörigen.

Um den Virus zu besiegen, sind wir aufgerufen, die Fürbitte Moses in Israels Kampf und Niederlage der Amalekiter (Ex 17,11) nachzuahmen. „Mose sagte zu Josua: Wähle Männer aus und zieh in den Kampf gegen Amalek. Ich selbst werde mich morgen auf den Gipfel des Berges stellen und den Gottesstab mitnehmen. Josua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte und kämpfte gegen Amalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen. Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker. Als Mose die Hände zu schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben ihn unter Mose und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, sodass seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging. So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.“

Solange also unsere Hände im Gebet unermüdlicher, standhafter Fürbitte erhoben bleiben, indem wir die starke Macht Gottes über diese gegenwärtige Bedrohung herabrufen, wird die Kirche siegen … und die See wird ruhig. Aber die Muttergottes sagt, dass wir in unserem Fürbittgebet nicht nachlässig werden dürfen. Rufen wir uns in Erinnerung, wie fokussiert sie am Karsamstag war … ruhig den Weg von der Finsternis zum Licht durchbetend, denn daran glaubte sie unablässig, so wie Jesus es verheißen hatte. Sie wartete vertrauensvoll auf den Anblick ihres auferstandenen Sohnes und den Sieg über das Böse der Sünde und des Ewigen Todes. Natürlich möchten wir die Auferstehung vom Coronavirus, jetzt sofort … aber Maria musste drei Tage warten, ihren auferstandenen Sohn wiederzusehen … Und jetzt müssen auch wir, mit ihr als Mutter der Kirche betend, geduldig und voller Hoffnung auf den Moment warten, in dem der Herr die Finsternis wegnimmt, die sich auf so viele Seelen gelegt hat, die nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen.
Der Herr allein kennt den richtigen Zeitpunkt.

Betrachten wir die Botschaft der Muttergottes an die Welt, die gestern, an ihrem Festtag (25. März – Mariä Verkündigung), durch Maria gegeben wurde:

„Liebe Kinder!
Ich bin all die Jahre bei euch, um euch auf den Weg des Heils zu führen. Kehrt zu meinem Sohn zurück, kehrt zum Gebet, zum Fasten zurück! Meine lieben Kinder, lasst zu, dass Gott zu euren Herzen spricht, denn Satan herrscht und will eure Leben und die Erde, auf der ihr geht, zerstören. Seid mutig und entscheidet euch für die Heiligkeit! Ihr werdet die Bekehrung in euren Herzen und Familien sehen, das Gebet wird gehört, Gott wird euer Flehen erhören und euch den Frieden geben. Ich bin bei euch und segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen. Danke, dass ihr meinem
Ruf gefolgt seid.“ (25. März 2020)

Jeder Rosenkranz, der gebetet wird, macht einen Unterschied ... jeder flehentlich gebetete Barmherzigkeitsrosenkranz hat ein Gewicht … jedes Gebet mit festem Glauben drängt die Finsternis ein wenig zurück … jedes Fasten und Opfer bricht den Machtbereich des Feindes.
So wie Maria sagt, regiert Satan; seine Angriffe können durch die Macht eures Gebetes und Fastens gebrochen werden. In solch einer besonderen Zeit erspüren wir tiefer die Bedeutung des kurzen Gebets, das der Priester am Ende des Vater Unsers in der Heiligen Messe betet...

Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen
und gib Frieden in unseren Tagen.
Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen
und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, 
damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten."

Ivan Dragicevic, 26. März 2020


Zurück