Login 

Zeugnisse von Jugendliche beim Jugendfestival

Rückblick zum Jugendfestival
Das 25. internatonale Gebetstreffen der Jugend – Jugendfestival – das am Donnerstag, den 31. Juli 2014 begonnen hatte, wurde am Mittwoch, den 06.August um 5 Uhr morgens mit einer hl. Messe auf dem Kreuzberg, die von Pater Marinko Šakota, dem Pfarrer von Medjugorje, zelebriert wurde, beendet. Das Jugendfestival stand unter dem Motto: „Siehe, deine Mutter“. Bei diesem Jugendfestival waren einige zehntausend Jugendliche aus 60 Ländern versammelt. Das Festival hat am 1. August um 9 Uhr mit einem Morgengebet begonnen, danach wurden Vorträge über christliche Lebensweise und Zeugnisse gehört und Lieder gesungen. Um 18 Uhr nahmen die Jugendlichen am Rosenkranzgebet teil. Mittelpunkt des Tages war um 19 Uhr die hl. Messe. Den Eröffnungsgottesdienst feierte, der Provinzial der Provinz der Franziskaner in der Herzegowina Pater Miljenko Šteko. Vom Freitag bis Dienstag feierten die diesjährigen Neupriester Don Tomislav Zubac, Pater Hrvoje Miletić, Pater Goran Azinović, Pater Bojan Rizvan und Pater Dario Galić die hl. Messe. Die Predigt hielt jeweils Pater Ante Vučković. Am Montag feierten die meisten Priester in Konzelebration die hl. Messe mit: 534 Priester. Am Samstag, den 2. August wurde nach dem Abendgottesdienst eine Prozession abgehalten, die in diesem Jahr nicht durch die Pfarrei ging, sondern um den Außenaltar. Am Sonntag, den 3. August gab es eine Vorführung von Mitgliedern der Gemeinschaft Cenacolo, das Stück hieß „Credo“. In diese Aufführung war auch ein Film über die Geschichte des Festivals eingebaut. Priester aus allen Kontinenten verbrachten einen großen Teil ihres Aufenthaltes für die Jugendlichen in den Beichtstühlen. Die Geschehnisse wurden von einem internationalen Chor mit Gesängen und vom internationalen Jugendorchester mit Musik begleitet deren Leiter Prof. Damir Bunoz war. Jugendliche aus 24 Ländern wirkte im Chor und Orchester mit. Die Gebete wurden in 17 Sprachen und die Vorträge simultan in 25 Sprachen übersetzt. Viele Radiostationen und das Internetportal haben alles live übertragen.
Videos der Vorträge sind hier hinterlegt.

Zeugnisse

Zum Jugendfestival nach Medjugorje kommen nicht nur Jugendliche sondern auch ganze Familien zusammen. Wir begegneten einer solchen Familie: Kroaten aus Zürich, die Familie Nikolić. Ihre Botschaft lautet: Kommt nach Medjugorje. Liljana Nikolić ist Mutter von vier Kindern, sie kommt schon mehrere Jahre nach Medjugorje.  Kurz hat sie uns geschildert: „Auf dem Festival bin ich nicht zum ersten Mal, jedes Jahr komme ich mit meinen Kindern hier her. Wir versuchen  Medjugorje, diesen wertvollen Ort,  den Familien und den Freunden zu vermitteln.“ Herr Nikolić erzählt uns, dass sie schon mehr als 20 Jahre nach Medjugorje kommen. Die 31 jährige Ana Cassignol kommt aus Paraguay. Sie ist zum ersten Mal in Medjugorje und spricht über ihre Erfahrung: „Es war nicht gerade leicht hierher zu kommen, jedoch verfolge und lese ich die Botschaften der Gottesmutter, die mich tief im Herzen berühren. Sie brachten mich zur Bekehrung und animieren mich weiterhin, dass ich ein besserer Mensch werde und mein geistliches Leben ständig neu wird. Ich fühle geradezu wie viel Kraft mir die Botschaften der Gottesmutter geben und dass sich vieles in unserem Land und in den Gemeinschaften durch das Gebet und durch die Fürsprache der Gottesmutter verändert. Die Gottesmutter von Medjugorje ist in Paraguay bekannt, aber es ist verhältnismäßig teuer hierher zu gelangen. Die Leute, beobachten die Geschehnisse und die Botschaften, die über das Internet und via Facebook gesendet werden, die ja allgemein in spanischer Sprache oder in einer für Paraguay verbindlichen Sprache gesendet werden. So kommen wir über diese Quellen zu allen Nachrichten, die aus Medjugorje kommen.“

Der 26 jährige Sean Hickey kommt aus der Stadt Killkeny in Irland. In diesem Sommer ist er das achte Mal in Medjugorje und er hat auch am Jugendfestival teilgenommen.  Er berichtete, dass er bei seinem ersten Besuch in Medjugorje eine mächtige Bekehrung erfahren hat: „Wir  haben dann in Killkeny eine Gebetsgruppe gegründet. Wir versammeln uns jeden Freitag, beten den Rosenkranz  und gestalten auch Anbetung. Medjugorje hat einen unglaublichen Einfluss auf unsere Jugend. Sie ändern ihre Lebensweise aber auch das Leben in ihrer Umgebung und langsam auch die ganze Gesellschaft  bei uns in Irland.   Das sage ich aus eigener Erfahrung, denn das alles ergab sich, seit ich mich selbst bekehrt, geändert ja  gewandelt und  eine persönliche Beziehung zu Jesus und der Gottesmutter begonnen habe. Das bemerke ich auch bei  manchen Jugendlichen, sie wachsen in ihrer Beziehung zu Gott. Es gelang uns schon mehrere hundert Jugendliche aus Killkeny nach Medjugorje zu bringen. In Irland sind aber die Jugendlichen von anderen Interessen abgelenkt und es ist schwer, sie für so wunderbare Sachen zu gewinnen.   Darum bringen wir sie  jedes Jahr für eine Woche nach Medjugorje. Hier können sie mit Jugendlichen aus der ganzen Welt ihren Glauben teilen und  erleben. Hier sehen sie, wie sich andere Jugendliche verhalten und ihren Glauben leben. Wir können ihnen von unseren Erfahrungen erzählen, aber erst an unseren Taten werden sie sehen und erkennen, dass wir uns geändert haben. Dann werden sie sich fragen, woher wir das haben.  Sie fühlen es auch und sie wollen an dieser Freude teilhaben. Schließlich kommen sie dann von sich aus und gesellen sich dazu. Ich persönlich bin der Meinung, dass Medjugorje der Ort auf unserer Erde ist, der dem Himmel am nächsten ist. Er gibt uns den Frieden, den wir brauchen. Kaum verlasse ich  (bei der Ankunft)  den Autobus, spüre ich diesen Frieden. Allein schon die Kirche zum hl. Jakobus erfüllt mich mit großem Frieden, wenn  ich sie betrete. Alle beten und ersehnen die Fürsprache der Gottesmutter für ihre Liebsten -  da wird man in diesem Frieden  gesund. Die größte Botschaft der Mutter Gottes ist Frieden und Liebe.“

Die 21 jährige Pilgerin Joelle Modard kommt aus der Schweiz. Sie ist Teilnehmerin beim diesjährigen Jugendfestival und das ist ihre 13. Pilgerreise nach Medjugorje: „Ich bin schon als kleines Mädchen mit den Eltern nach Medjugorje gekommen. Ich komme aber öfter nach Medjugorje, nicht nur zum Festival. Medjugorje ist wunderbar, hier finde ich Ruhe und ich habe viele kostbare Erinnerungen, die mit diesem Ort in Verbindung stehen.“ Sagt Joelle über ihre Eindrücke von Medjugorje und sie sagt, dass sie jedes Mal etwas Neues dazu lernt. „Das ist eine sehr wichtige Bestätigung für mein Leben. Ansonsten ist das geistliche Leben der Jugend in der Schweiz sehr schwach. In jeder Pfarre gibt es eine oder zwei  junge Personen, die im geistlichen Leben aktiv sind, darum haben wir beschlossen, uns in unserer Region zusammen zu schließen um die Jugendlichen, die Gottes Gegenwart suchen, zu vereinen. Wir organisieren geistliche Möglichkeiten, denn es ist leichter im Schutze der Gemeinschaft zu bestehen.  Medjugorje ist eine gute Gelegenheit den Jugendlichen aber auch den Älteren zu zeigen, dass der Glaube noch immer lebendig ist. Das hilft auch mir den Glauben zu leben, wenn ich wieder zu Hause bin. Die Botschaft von Medjugorje ist gewaltig und ermutigend, sie ruft die Menschen zur Liebe und zur Gemeinschaft. Darum ist es auch wichtig, so vielen Menschen aus der ganzen Welt zu begegnen. Schon am ersten Tag des Festivals, noch vor Beginn der hl. Messe, waren wir sehr gerührt, so viele Jugendliche zu sehen, wie sie herbeiströmten und Gnade und Frieden finden für sich selbst und für ihr eigenes Land.

Der 16 jährige Benedikt kam aus Deutschland zum Jugendfestival nach Medjugorje. Er sprach davon, dass er schon zum sechzehnten Male in Medjugorje ist. Er ist beeindruckt von der großen Zahl Jugendlicher, die sich Gott anvertrauen. Für ihn bedeutet die Anbetung sehr, sehr viel, besonders wenn der Platz rund um die Kirche voll besetzt ist und die Jugendlichen in Stille ihre Blicke nach vorne richten, zu Jesus in der Monstranz. Der junge Pilger sprach noch mehr von seinen Eindrücken vom Jugendfestival und von der Anbetung. „Es ist  allgemein sehr schwer die Jugendlichen dazu zu bewegen, denn bei Veranstaltungen ist die Musik sehr laut, hier aber sind alle in völliger Stille gesammelt. Das beeindruckt  mich immer. Ich komme jedes Jahr hierher und das erfüllt mich. Bei uns in Bayern ist das geistliche Leben der Jugend verhältnismäßig vernachlässigt, denn in meiner Pfarre zum Beispiel gehen die Jugendlich kaum in die Kirche, die Kirchen werden zunehmend leer, nur ältere Leute sind beim Gottesdienst anwesend. Kaum jemand geht zur  Beichte. Wir sind hierher mit dem Bus gekommen. Es ist immer wunderbar zu hören, wenn auf der Rückfahrt jemand bezeugt, dass er nach mehreren Jahren bei der Beichte war und dass das eine Befreiung ist. In Deutschland lehnen sogar manche Priester die Beichte ab, sie sagen es sei schon alles in Ordnung. Hier aber legt man besonderen Wert auf die Beichte. Leute, geht zur Beichte und ihr werdet Befreiung erfahren!  Wenn ich hier viele Jugendlich vor dem Beichtstuhl sehe, da steigt eine Freude in mir auf.“ sagte Benedikt und er fügte noch hinzu, wie gerne er in Medjugorje ist. Seine Mutter war schon vor seiner Geburt in Medjugorje: „Für mich ist Medjugorje jeden Tag eine Wirklichkeit und darum komme ich immer wieder hierher. Ich merke, dass Medjugorje der Welt einen besonderen Impuls gibt, es ermöglicht uns bereitwillig das Leben zu ändern. Es freut mich auch, dass so viele Priester hierher kommen, das gibt auch ihnen Kraft, denn wenn sie in ihre Pfarreien zurückkehren, können sie sagen: „Leute, ich war in Medjugorje und dort habe ich etwas erlebt, ihr müsst zur Beichte gehen, den Rosenkranz beten, euch Gott überlassen und ihr werdet die Liebe Gottes entdecken. Wenn die Priester nach Medjugorje kämen, dann auch Gemeinschaften und Politiker, da würde sich auch die Welt bekehren.“

Unter den Jugendlichen aus 60 Ländern der Welt beim internationalen Gebetstreffen der Jugend begegneten wir in Medjugorje Ivon aus Viroivitica, die schon zum dritten Mal am Jugendfestival teilnimmt. Über ihre Erfahrungen beim Festival sagt sie: „Ich komme immer wieder zum Festival, denn Sie (die Gospa) ruft uns. Ich suche Frieden, Freude, die ich sonst nirgends als in Medjugorje finde. Für mich ist die Beichte in Medjugorje etwas Besonderes. Wir Jugendlichen aus der ganzen Welt verfolgen hier dasselbe Ziel, den Herrn zu loben. Gleichfalls hören wir hier auch Zeugnisse, die uns sehr helfen, und darum komme ich nach Medjugorje.“ Donald aus Zagreb sagt, er kommt nach Medjugorje, denn hier erlebt er Frieden, den man mit Worten nicht beschreiben kann: „Schon einige Male nehme ich am Festival teil. Hier verspürt man die Gegenwart der Gottesmutter, das ist wirklich eine geistige Erneuerung. Ich erwarte, dass ich mich noch mehr ändere, dass ich ein besserer Mensch werde.“ Während des ganzen Festivals befindet sich neben dem Allerheiligsten ein Leinentuch, auf das die Jugendlichen ihre Bitten schreiben können.

Zwei junge Freunde, Mato Topić und Matej aus Čepin bei Osijeg (Esseg) kamen am 30. Juli zum 25. internationalen Jugendfestival in Medjugorje an. In acht Tagen bewältigten sie einen Weg von mehr als 800 km. Mato berichtet, dass die Idee zum ersten Mal aufkam, als er von seinen Freunden erfuhr, dass sie vor zwei Jahren mit den Fahrrädern nach Medjugorje zum Jugendfestival fuhren. „Zunächst wollte ich allein fahren, da hat mir Mateo vorgeschlagen, mitzufahren. Wir fuhren am 22. Juli ab. Es gab schwere Momente, aber Gott sei Dank, es ist uns gelungen hier anzukommen. Ich war auch im Vorjahr beim Jugendfest in Medjugorje. Am meisten beeindruckte mich der Gebetsgeist, so viele Jugendliche an einem Ort und die Liebe zu Gott, die uns alle vereint, ohne Unterschied, woher wir kommen“- sagte der 19 jährige Mato.

Weitere Zeugnisse und Videos zum Jugendfestival 2014