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Der Ort, wo sich täglich Himmel und Erde berühren

Bericht der Schwäbischen Zeitung Aulendorf über eine Wallfahrt von Helmut Hecht nach Medjugorje

Erscheinungsberg

Helmut Hecht hat glaubensintensive Tage hinter sich. Der Aulendorfer nahm im Mai an einer Flugwallfahrt nach Medjugorje (Bosnien-Herzegowina) teil und erlebte den Ort, wo sogenannten Sehern dem Glauben nach täglich die Muttergottes erscheint, hautnah.

„Vom Kopf und vom Herz her weiß man, dass sich Himmel und Erde hier berühren und man ist erfüllt von innerer Freude und Dankbarkeit – wohlwissend, dass man es gar nicht richtig begreifen kann“, berichtet Hecht von der bloßen Anwesenheit bei einer Muttergotteserscheinung am Fuße des Erscheinungsberges in Medjugorie. Am 24. Juni 1981 soll dort sechs Personen die Maria erschienen sein und drei von ihnen heute noch täglich erscheinen. Dem Glaube nach verkündet sie den Sehern Botschaften, die die ganze Welt zur Umkehr und zum Frieden aufrufen sollen. Beispielsweise könne durch Gebet und Fasten Krieg verhindert werden. „Man kann die Erscheinung nicht beschreiben, aber man hat das Gefühl bei etwas außergewöhnlichem dabei zu sein. Es ist etwas Besonderes“, versucht Hecht die Begegnung mit dem Seher Ivan pünktlich um 18.40 Uhr in Worte zu fassen. Um diese Uhrzeit erscheint Maria den drei Sehern in Medjugorje täglich. „Man spürt einfach einen besonderen Geist dort und sein eigenes Glaubensleben fällt einem plötzlich so leicht“, so Hecht.
Obwohl er den Wallfahrtsort bereits fünf Mal besuchte – erstmals im Jahr 1987, er wurde durch eine Bekannte auf den Ort aufmerksam – kam der Besuch in diesem Jahr eher zufällig zustande. Der Aulendorfer organisierte mehrere Fahrten an den „außergewöhnlichen Ort“ und zeigte sowohl seiner Familie, Freunden, Bekannten und Mitglieder der Gemeinschaft St. Norbert aus Weißenau den Erscheinungsberg. Aufgrund seiner Kontakte als Pilgerleiter, ereilte ihn ein Hilferuf per E-Mail: ein Junge vor Ort benötigt dringend ein Sehgerät. Mit Hilfe der Aulendorfer Apotheke „Am alten Rathausplatz“ gelingt es Hecht, das spezielle Sehgerät aufzutreiben und den Transport zu organisieren. Innerhalb weniger Tage geht dem Jungen das Gerät zu. „Da ist etwas in mir aufgebrochen – die Sehnsucht, wieder nach Medjugorje zu gehen. Ich habe dort viele wertvolle Stunden für meinen Glaubensweg erlebt“, erinnert sich Hecht an den Impuls zur Fahrt. Und diese Fahrt sollte sich für ihn besonders lohnen: „Zwei Jahre lang hatte ich große Schlafstörungen, jetzt nach Medjugorje kann ich plötzlich wieder schlafen. Eigentlich wollte ich ja nur diesem Jungen das Sehgerät schenken und ihm helfen – jetzt kehre ich als der am meisten Beschenkte zurück.“
Gemeinsam mit mehreren Tausenden Gläubigen zelebrierte Hecht sechs Tage lang das dreistündige Abendgebet, das ihm aber bei weitem nicht wie drei Stunden vorkam. „Zum einen wirst du angesteckt und mitgerissen von der Freude der Pilger, zum anderen erlebst du eine unglaubliche Begeisterung, wie hier in einer überfüllten Kirche Gottesdienst gefeiert und Glaube gelebt wird.“ Ein Umstand, den er sich auch für Deutschland wünschen würde. Ein erster Schritt in diese Richtung könne erreicht werden, wenn die Menschen zum Nachdenken angeregt würden. Daher veröffentlicht Hecht die Botschaften von Medjugorje seit sieben Jahren in Form von Anzeigen monatlich in der Schwäbischen Zeitung.
Dem Glauben nach verkündet die Muttergottes den Sehern über die Botschaften hinaus auch noch Geheimnisse. Eines davon sei bekannt, erläutert Hecht und berichtet von einer Prophezeiung, die auf die Menschheit noch zukommen werde: „Die Muttergottes wird ein sichtbares Zeichen auf dem Erscheinungsberg hinterlassen. Es wird prachtvoll aussehen, greifbar und real sein.“ Und wann? „Pater Petar wird es drei Tage vor Erscheinen ankündigen.“ So hofft Hecht, dass die Menschen sich spätestens zu diesem Zeitpunkt wieder vermehrt dem Glauben zuwenden werden.
Weitere Informationen zum Wallfahrtsort unter: www.medjugorje.de

Urheberrechtlich geschützer Bericht der Schwäbische Zeitung