Login 

Erfahrungen von Pilgern

Zusammengetragen von Radio Mir, der Pfarrei und dem Informationszentrum in Medjugorje.

Mai 2015

Jorge Zvala ist in El Salvador geboren und in San Fransisco aufgewachsen. Er berichtet, dass er wie die Mehrheit seiner Altersgenossen, die in San Francisco fern der Kirche heranwachsen, kein Gebet kannte: „Wenn ich mich an bestimmte Gebete aus meiner Kindheit erinnere, wäre das ein "Vaterunser" oder ein "Gegrüsst seist du Maria", aber an das "Glaubensbekenntnis" erinnere ich mich überhaupt nicht mehr.
Ich weiß nur, dass ich als junger Mann immer dem Glück nachlief, mit meinen Freunden ausging und alles versuchten, um glücklich zu werden. Ich erinnere mich aber deutlich daran, dass nach solchen Momenten dieses Glücksgefühl verschwand und die Suche danach von Neuem begann. Als ich von den Erscheinungen in Medjugorje gehört hatte, beschloss ich, dorthin zu fahren. Carlos, mein Verwandter, hatte denselben Wunsch und wir beide machten uns gemeinsam auf den Weg. Ich erinnere mich, dass mein Herz plötzlich schneller schlug und ausgefüllt wurde. Zehn Jahre war ich nicht bei der Beichte und so ging ich in Medjugorje zur Beichte. Ich fühlte die Nähe der Gospa,“ so sagt Jorge, der mit Carlos nach ihrer Rückkehr eine Gebetsgruppe gegründet hat. „Das haben wir als Frucht von Medjugorje empfunden. Da galt es, diesen neu gewonnenen Glauben in die Tat umzusetzen. Nach der Gründung der Gebetsgruppe beschlossen wir, den Armen zu helfen. Ich bis sehr glücklich in diesem Jahr die geistliche Erneuerung in Medjugorje mitzumachen. Wir wollen sie von nun an jährlich an einem anderen Ort machen. Die Gottesmutter sehen wir immer als wahren Grund um zu missionieren: Immer die anderen in den Vordergrund stellen!"

Von den zahlreichen Pilgern, die in diesen Tagen Medjugorje besuchen, sind die meisten aus Italien. Bereits mehrmals besuchte der 34 jährige Manuel Renato aus Ivrea bei Turin Medjugorje. Er ist langjähriger Hörer und Mitarbeiter von Radio MIR Medjugorje und Leiter von Pilgergruppen, dazu hat der Autodidakt die kroatische Sprache erlernt. Er bezeugt, dass sich in Medjugorje sein Leben vollständig verändert hat, denn hier hat er den Sinn seines „Kreuzes“ gefunden. „Seit 1990 komme ich nach Medjugorje. Schön langsam hat mich die Gospa in Ihren Dienst genommen. Von Medjugorje habe ich erstmals als 9-jähriger von einem Arbeitskollegen meiner Mutter gehört. Ich habe nicht sofort geglaubt, aber es langsam als Wahrheit angenommen. Diese Wahrheit hat mein ganzes Leben beeinflusst. Die Gottesmutter hat mich bei meinem Wachsen begleitet. Zuhause, nach meiner Rückkehr, habe ich begonnen, die Botschaften der Gospa zu leben. Es ist sehr wichtig, dass wir den Worten der Gospa Gehör schenken und unser Leben ändern. Hier finden wir den Frieden, den wir in unserem Ort verbreiten. Ich versuche das jedem Pilger in der Gruppe klar zu machen. Ich komme mindestens zweimal im Jahr nach Medjugorje und dank Radio MIR habe ich die kroatische Sprache erlernt.“, bezeugt Manuel, der schon seit Jahren Mitarbeiter des Informationszentrums ist. Seit 2004 übersetzt er die Nachrichten, die wir (Radio MIR Medjugorje) für unsere öffentliche Homepage verfassen.
Beim Jugendfestival 2014 gab er (am 2. August) sein Zeugnis vor den anwesenden Jugendlichen.

Zu Beginn des Monates Mai 2015 waren zahlreiche Pilger in Medjugorje zu verzeichnen, die aus aller Welt nach Medjugorje gekommen sind, so zum Beispiel aus Polen, Brasilien, Deutschland, Portugal, Slowenien, Belgien, Spanien, der Ukraine, aus Ungarn, Frankreich, Italien, aus den USA, Kanada, Irland, England, Srilanka, Österreich, Phillipinen, Litauen, Kroatien und aus BiH.
Unter den vielen Pilgern begegneten wir in den vergangenen Tagen Mitgliedern der Gemeinschaft der „Dienerinnen Mariens“, die Mitglieder der Gemeinschaft aus den USA, aus Portugal und aus Italien eingeladen haben. Der Gruppenleiter Carlos Lopez Valencia war 1991 zum ersten Mal in Medjugorje: „Ich erlebte eine wunderbare Bekehrung des Herzens. Von diesem Augenblick an warf ich alles Verderbliche aus meinem Leben. Durch die Liebe unserer himmlischen Mutter gelang es mir ein anderer Mensch zu werden, zu beten und mehr Hilfe zu leisten. Diesmal kamen wir, um im geistlichen Leben Fortschritte zu machen, um mehr und mehr bessere Missionare zu werden und um zu erfahren, was Gott von uns will!“

Quellennachweis: www.medjugorje.hr