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"In Medjugorje erlebte ich Gnaden über Gnaden!"

Im vergangenen Frühjahr besuchte uns ein Benediktinerpater, der schon seit Jahren zum Jugendfestival nach Medjugorje kommt. Darüber sprach er mit großer Begeisterung, dass man beinahe Funken sprühen sah. „Dann muss auch ich mit dir gehen, komm, wir gehen“, sagte Christa`s Ehemann. „ Davor hatte ich Angst, sagte Christa. In den letzten Jahren wuchs meine Furcht davor, denn ich durchlebte eine unerklärliche Angst. Niemand weiß woher sie kam und warum, aber sie wurde immer stärker. Mit verschiedenen Therapien und eigener Anstrengung versuchte ich sie zu besiegen, jedoch, es war vergebens. Die Angst begleitete mich ständig, gemeinsam mit noch zwei anderen Problemen, Ohnmacht und Herzbeschwerden, die Angst wurde immer größer. Medizinisch gesehen war das nicht zu erklären. Es gab keine organische Ursache. In meiner religiösen und kirchlichen Gemeinschaft sagte man immer, dass dies eine Versuchung sei. Mein Alltag wurde immer verworrener, überanstrengend und voller Drohungen. Diese Symptome schränkten mich ein, sie bestimmten mein Leben. Ich konnte bestimmte Termine nicht mehr einhalten, kündigte meine Mitgliedschaft beim Chor, hatte zeitweise depressive Phasen und fürchtete mich unter Menschen zu sein. Ich konnte ohne Begleitung nicht aus dem Haus…. Ich wurde immer verzweifelter, ich fürchtete meine Angst, ich hatte kein Vertrauen zu Gott, immer haderte ich mit ihm. Ich fragte mich, ob das die Folge meiner Gebete sei. Sollte ich damit aufhören?
Überlastet von meinen Sorgen und von vielem anderem, das uns auferlegt war, stiegen wir im Juli 2014 gemeinsam mit unserem Sohn, Benediktiner, ins Flugzeug, Richtung Medjugorje. Das war für uns Eltern eine besondere Gnade. Da er Medjugorje kannte, war er uns ein geistlicher Führer. Wir erlebten gemeinsam eine Woche voll Segen. Eine gewisse Ruhe begleitete uns überall spürbar. Soviel Gebet, so viele Nationen auf dem gemeinsamem Weg zu Gott! Das ist etwas, was einem berührt, der Gnade zuführt, bereichert….eine ganz andere Welt. Das ist Erlebnis wie auf dem Berg Tabor. In dieser Woche haben wir tatsächlich einen Teil des Himmels auf Erden erlebt. Beim Abschied von Medjugorje war es für uns klar, dass wir im kommenden Jahr wieder kommen werden.
Jetzt gebe ich Zeugnis - als großen Dank an die Gospa. Mein Mann war zum ersten Mal seit seiner Jugend bei der hl. Beichte und entdeckte wieder den Rosenkranz. Seither beten wir täglich gemeinsam den Rosenkranz. Unser Enkel konnte bis zu seinem dritten Jahr nicht sprechen. Die Sprachunfähigkeit artete in Kopfschlagen und Beißen aus. Er wollte sich äußern, konnte es aber nicht. Als wir alle unsere Anliegen der Gottesmutter auf dem Erscheinungsberg übergeben hatten und an einem Abend besonders für dieses Kind gebetet haben, verschwand die Sprachblockade und bei unserer Heimkehr begann er seine ersten Worte zu sprechen. Jetzt redet und plappert er… Eine besondere Gnade habe ich in dieser Woche während des Aufenthaltes in Medjugorje persönlich erhalten: Ich hatte überhaupt keine Beschwerden mehr mit dem Herzen, keine Ohnmachtsanfälle, keine Ängste. Ich ging ganz allein, und war ohne Probleme unter den Menschen…Es war einfach wundervoll. Erst jetzt konnte ich in meinen Alltag zurückkehren. Und ich begriff, dass ich vollkommen befreit und geheilt von meinen Ängsten bin. Mir wurde ein neues Leben geschenkt, ich bin so glücklich und so unendlich dankbar!. Aufmerksam habe ich mich in verschiedenen Situationen gefragt, ob das tatsächlich wahr ist...Ja, Wunder sind geschehen, eins nach dem anderen! Von meinen Herzbeschwerden bin ich geheilt. Jetzt verstehe ich meine Ohnmachtsanfälle und kann sie aus Liebe zu Gott ertragen, Ihm übegeben, Ihm aufopfern. Dieser geistige Kampf ist leichter geworden, denn Gott trägt ihn mit mir. Gemeinsam haben wir gebetet, gemeinsam danken wir für die Gnaden, die uns und den Menschen gegeben wurden, die wir in unseren Herzen getragen haben. Ich hoffe, dass mein Zeugnis vielen Menschen Kraft geben wird, so dass sie ihre eigenen Anliegen und Nöte an diesen Ort voller Gnaden bringen und alles der Gottesmutter anvertrauen. Aus Medjugorje kehrt niemand unbeschenkt zurück!
(Auszug aus „Glasnik mira „ Jänner 2015)

Quellennachweis: www.medjugorje.hr