Login 

Terezia Gažiova aus der Slowakei

Beim Jugendfestival in Medjugorje berichtete Terezia Gažiova aus der Slowakei vom Entstehen und Wirken des Gebetszentrums „Svetlo Marijino“ (Mariens Licht) und wie die Botschaften der Gospa in den ehemaligen Sowjetischen Republiken ihre Verbreitung finden.

Terezia war 1996 als 27-jährige beim Jugendfestival in Medjugorje. Damals betete sie zur Gottesmutter, sie möge ihr helfen und zeigen, wo ihr Platz und ihre Berufung sei. Sie bekam auch eine Antwort: „Medjugorje ist dein Ort und deine Berufung!“ Nach dieser Pilgerreise entstanden in ihr viele Fragen, was könnte sie denn in Medjugorje tun? Angst, Zweifel und Unsicherheit kamen auf. Terezia erzählt weiter: „Ich sagte von ganzen Herzen: Ja, Herr, ich komme! Ich verstehe zwar nicht warum ich dorthin soll und was ich dort machen soll, aber ich gehe. Ich empfand wahren Frieden und Freiheit. Ich kam als junge Frau, um in Medjugorje zu leben. Ich fragte die Gottesmutter, wie Sie das konkret meint. Im Gebet hörte ich eine sanfte Stimme: „Trage meine Botschaften in den Osten zu den Ärmsten, wohin sie niemand bringt, gehe und zeige ihnen das Licht Jesu durch meine Botschaften.“ Nach der Teilnahme an einem Seminar mit Gebet und Fasten, welches Pater Slavko gehalten hatte, empfand ich wahren Frieden und Freude. Gebet und Fasten, das ist der Weg, auf dem uns die Gottesmutter rasch zu Jesus bringen kann. Ich wünschte, die ganze Welt würde diesen Weg kennenlernen. Die Gottesmutter sagte, man müsste um die Bekehrung des damaligen Russland beten.“ Hierin hat Terezia auch ihre Berufung erkannt. Sie bereiste die Länder der ehemaligen Sowjetunion. Sie sprach in den Pfarreien, in den Schulen, in den Gefängnissen und Krankenhäusern. Sie sprach über ihre Erfahrungen, wie uns die Gottesmutter durch Ihre Botschaften zu Jesus führt. Sie hat alle eingeladen, nach Medjugorje zu kommen. Sie suchte die Ärmsten, denn so hatte sie den Ruf der Gospa verstanden. 1998 begannen die Pilgerfahrten nach Medjugorje aus der Ukraine und aus Weißrussland. In ihrem Bericht spricht Terezia auch vom Wunder des gemeinsamen Gebetes. In der Ukraine, in Litauen, Lettland, Moldawien, Weißrussland, in Kasachstan und anderen Ländern der ehemaligen Oststaaten in denen die Menschen unter dem Kommunismus Gewalt erlitten haben, begann man sich zum Rosenkranzgebet und zu den Botschaften zu vereinen. Im Jahre 2000 wurde das Gebetszentrum „Svjetlo Marijino“ für die Oststaaten gegründet, dazu kamen jüngst noch die Tschechei und die Slowakei.

Das Zentrum umfasst alle Gebetsgruppen, die für die Botschaften der Gospa registriert sind. Wir helfen diesen Ländern Pilgerreisen zu organisieren, wir regen Gründungen von Gebetsgruppen an, organisieren Seminare: Fastenseminare, Gebets- und Schweigeseminare. Auch Bücher werden übersetzt. Die Mitglieder, die keine Möglichkeit haben nach Medjugorje zu kommen, werden mit Zeitschriften versorgt, wie Pismo Ljubavi (Brief der Liebe). Jährlich organisieren wir eine nationale Begegnung und haben eine Webseite eingerichtet: “Informative Zentrum Medjugorje.“ Dieses Zentrum ist eine Antwort der Liebe für die Einladung der Gottesmutter, dass wir das Licht Jesu mit den Botschaften verbreiten. Es ist auch eine konkrete Antwort auf alle Belange der Jugend, um den Glauben in ihnen zu wecken. Einige Mitglieder haben sich in Medjugorje für einen geistlichen Beruf entschieden. Einige haben sich auch einen guten Ehemann oder eine gute Ehefrau erbeten.
Einfache Regeln begleiten uns: Wir beten den Rosenkranz, wir bemühen uns, täglich nach dem Evangelium zu leben, wir fasten mittwochs und freitags, täglicher Messbesuch, Anbetung und die Hl. Beichte. Etwa 800 Gynäkologen aus der ganzen Ukraine, die meisten Atheisten, haben sich nach einem Besuch in Medjugorje entschlossen, Abtreibungen abzulehnen. In Kasachstan gibt es einen Ort Oijorne, eine Pfarrei, die sich Kraljice mira nennt. Sie haben eine Kirche, mit einem Außenaltar ähnlich dem in Medjugorje erbaut, einen Kreuzberg, dessen Kreuz den Opfern des Kommunismus geweiht ist. In diesem Ort findet seit 1999 ein Jugendfestival statt, ähnlich wie in Medjugorje. Dieses Medjugorje im Kleinen hat der damalige Pfarrer und heutige Erzbischof von Kasachstan erbaut.“  Am Schluss ihres Berichtes lud Terezia die Jugend ein, sich dem anzuschließen, wie sie es im „Zentrum des Lichtes“ begonnen hat. Die Gospa sagte, dass wir mit Gebet und Fasten Kriege verhindern können. „Wir haben auch das immerwährende Gebet, den Rosenkranz und Fasten eingeführt, für die Verwirklichung des Friedensplanes der Gospa. Auch ihr könnt euch anschließen mit uns zu beten und zu fasten. Einige Details könnt ihr dem Internet entnehmen: www.mir.com.hr " Internetauftritt Ukraine

Quellennachweis: www.medjugorje.hr

Quellennachweis: www.medjugorje.hr