Newsletter
Kontakt
Login

Kommentare zum Priesterseminar

2016:
Das Seminar für Priester fand vom 4. bis 9. Juli in Medjugorje mit dem Thema „Seid barmherzig wie es euer Vater im Himmel ist“ (Lk 6,36), statt – im Sinne der „Schule der Gospa“. Beim Seminar waren 299 Teilnehmer von fast allen Kontinenten. Zunächst aus der Heimat Bosnien-Herzegowina und aus der Provinz Vojvodina, dazu aus weiteren Teilen Europas (der Ukraine, Litauen, Polen, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Tschechien, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Irland), aus Nord- und Südamerika (USA, Mexiko), aus Afrika (Eritrea, Uganda, dem Kongo), und sogar aus Asien (Indien), wie auch Australien.
Don Tomislav Planinić aus der Erzdiözese von Zadar und Don Hrvoje Poljak aus der Erzdiözese Rijeka nahmen auch am diesjährigen 21. Seminar für Priester teil.
Don Tomislav erzählte begeistert über seine Erfahrungen beim Seminar: „Für mich waren diese Exerzitien die Besten. Durch die Vortragenden wurde mehrfach über die Erfahrungen mit der Barmherzigkeit im eigenen Leben gesprochen. Das empfand ich als sehr angenehm. Das bringt uns mehr zum geistlichen Leben und näher zum Barmherzigen Jesus.“
Don Hrvoje hat bereits schon fünf- oder sechsmal solche geistlichen Seminar besucht: „Hier gefällt es mir besonders gut, weil der Geist Marias zu spüren ist“, teilte er freudig mit, „Denn hier ist sie ja sehr stark anwesend. Das empfindet jeder Teilnehmer, ob er Priester oder ein Gläubiger ist. Ich war besonders berührt, weil es durch diese geistlichen Übungen gelungen ist, auch Gottes Barmherzigkeit mit einzubinden. Ebenso beeindruckten mich die zwei Franziskaner, die als Leiter des Seminars fungierten (Pater Marinko Šakota, Ortspfarrer von Medjugorje, und Pater Damir Pavić). So wurde die Verschiedenheit deutlich. Wenn Pater Slavko erwähnt wird, freue ich mich immer sehr; er war der gute Geist von Medjugorje und hat ja unter anderem das Seminar ins Leben gerufen. So sind diese Seminare einzigartig, man kann sagen, dass es in ganz Kroatien so etwas nicht gibt. Auch das tägliche, geistliche Programm hat mich sehr beeindruckt. So versenken sich die Teilnehmer langsam in die „Schule Mariens“ - in eine Schule der Demut und der Anbetung. Man kann aber auch sagen, selbst wenn es hier kein Seminar gäbe, allein schon die Anwesenheit als Pilger erneuert den Menschen an diesem Ort der Erscheinungen. Der Kreuzweg auf den Kreuzberg, die Anbetung vor dem Allerheiligsten durch all das wird der Mensch von Ergriffenheit übermannt.
Die Anwesenheit in Medjugorje ist für sich genommen schon eine geistige Erneuerung. Hier öffnet sich das Herz für Gott und für das Gebet. Hier sind wir frei von anderen Anforderungen des täglichen Lebens, die uns vereinnahmen; von Gott trennen. Durch die Fürsprache Mariens können wir uns Gott öffnen, Gott hat hier eine größere Anziehungskraft, die aus ihrem Herzen in unsere Herzen fließt.“ schwärmte Pater Hrvoje abschließend.

Pater Damir Pavić ist Pfarrer der Pfarrei Brestovsko und neben Pater Marinko Šakota, dem Pfarrer von Medjugorje, Leiter des 21. Seminars für Priester in Medjugorje. Pater Damir betonte, dass beim Seminar eine ausgezeichnete Gemeinschaft unter Priestern der ganzen Welt bestünde. Gemeinsam betrachteten wir das Thema der Barmherzigkeit Gottes. „Wir befinden uns im Jahr der Barmherzigkeit, deshalb haben wir auch als diesjähriges Motto jenes Wort aus dem Evangelium nach Lukas gewählt: Seid barmherzig wie es euer Vater im Himmel ist. Wir sind alle hier im Seminar wie Brüder; alle 300 Priester aus der ganzen Welt; auch wenn wir hier nicht immer zueinander sprechen, sondern in diesen Tagen viel mehr auf das lauschen, was Jesus uns zu sagen hat. Wir alle, in welcher Pfarrei auf der ganzen Welt auch immer, wir alle kümmern uns um Menschen, die uns anvertraut sind. Wir haben alle die gleichen Probleme; darum ist dieses Seminar eine gute Gelegenheit unsere Erfahrungen im Jahr der Barmherzigkeit auszutauschen. So stärken wir einander und kehren nach diesem Seminar getröstet und mit neuen Kräften versehen in unseren Alltag zurück, um unsere priesterlichen Aufgaben zu erfüllen.“

2014:
Beim 19. Seminar für Priester und Alumnen in Medjugorje waren 306 Teilnehmer aus 25 Ländern und 11 Sprachbereichen anwesend. Das Seminar  wurde am 12. Juli mit einem Dankgottesdienst mit Pater Ljubo Kurtović, Pfarrer aus Veljaci, als Hauptzelebrant beendet. Die Teilnehmer kamen aus der Ukraine, Korea, Litauen, Deutschland, aus der Schweiz, aus Österreich, Brasilien, Italien, Russland, Kroatien, aus BiH, Serbien, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Frankreich, Belgien, aus den USA, Irland, aus der Slowakei, aus Peru, aus Ecuador, Argentinien, Spanien und aus Polen.Das Thema dieses Seminars war: „Siehe deine Mutter!“-„In der Schule der Gospa“. Den Zeugnissen der teilnehmenden Priester zufolge, zeigen sich ausnehmend gute Früchte, so dass sie beschlossen haben, zum nächsten Seminar, dem 20. in der Reihenfolge in Medjugorje, wiederzukommen.Pater Davor Dominović, der Sekretär der Provinz Bosna-Srebrenica, war zum zweiten Male Teilnehmer beim Seminar. Das erste Mal war nach seiner Priesterweihe im Jahre 2010. Er sagte, dass die Teilnahme am Seminar für ihn eine sehr schöne Erfahrung ist, die Gemeinschaft mit den Priestern aus der ganzen Welt, aber auch die Verschiedenheit der Ordensgemeinschaften sowie die seelische Bereicherung ist eine Auffrischung im priesterlichen Leben. Beim Gespräch über das diesjährige Thema des Seminars, sagte Pater Davor: „Pater Ljubo hat in einem seiner Vorträge Maria und den Priester zum Vergleich gebracht: Maria ist in der Bibel gegenwärtig. Besonders im Neuen Testament wird das sehr deutlich ausgedrückt; aber auch im Alten Testament wird die Gestalt Marias angekündigt. Pater Ljubo sprach davon, dass Maria immer neben Jesus anwesend ist; Maria hebt sich nie als das Wichtigste im Plane Gottes hervor. Die aufrichtige Frömmigkeit Marias zeigt sich immer darin, dass Sie sich nie vor Jesus stellt. Maria ist immer Weg und nie Ziel. So wie einst Jesus auf Ihr Ja-Wort hin und durch Ihren Leib in die Welt gekommen ist, so überbringt Maria auch heute die Botschaft Jesu. So ist auch der Priester Maria ähnlich. Durch seinen Mund, seine Hände bringt er Jesus dieser Welt. Nie soll er sich selbst in den Mittelpunkt stellen. So wie auch Maria zu jener Zeit von sich sagte, sie ist die demütige Magd des Herrn, so sollte auch der Priester ein demütiger Knecht des Herrn sein. Darum bieten solche Seminare Gelegenheit, dass wir uns als Priester ein wenig zurücknehmen und uns um unsere eigene Verinnerlichung bemühen.“

Quellennachweis: www.medjugorje.hr