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1. Treffen der Organisatoren in Medjugorje 1994

Anläßlich des 13. Jahrestages der Erscheinungen der Mutter Gottes fand in Medjugorje am 22. und 23. Juni 1994 das erste Gebets- und Bildungsseminar statt, das für die Leiter von Gebets- und Caritativgruppen sowie von Friedenszentren, die auf Anregung der Medjugorje-Erscheinungen entstanden sind, vom Pfarramt Medjugorje organisiert wurde. An dieser Begegnung nahmen Vertreter aus Australien, Neuseeland, Südafrika, den USA und Europa teil.
Hauptziel dieses Seminars war es, aufgrund der Vorträge theologisch und kirchlich das Phänomen der Medjugorje-Erscheinungen zu definieren, wie auch deren Bedeutung in unserer gegenwärtigen Zeit festzulegen. Nach den Vorträgen haben die Teilnehmer, aufgeteilt nach den entsprechenden Sprachgruppen, über die Schwierigkeiten und Erfolge, die sie im Verlauf ihrer Tätigkeit mit den Wallfahrern und Freunden Medjugorjes erlebten, diskutiert. Diese Begegnung endete mit einer gemeinsamen Erklärung, die auf den Diskussionen und Schlußfolgerungen der jeweiligen Sprachgruppen gründet.

Vorträge

1. Marianische Zeiten im Licht der päpstlichen Erlasse (Fra. Tomislav Pervan)

2. Der Platz von Medjugorje in der heutigen Kirche (Fra. Jozo Zovko)

3. Sendung der Laien in der Kirche ( Fra. Slavko Barbaric)

Pater Tomislav Pervan
Pater Slavko Barbaric
Pater Jozo Zovko

Erklärung

Die Leiter der durch die Botschaften der Muttergottes aus Medjugorje inspirierten Gebetsgruppen und Friedenszentren .... dankten Gott für seine Gabe und allen Freunden in der Welt, die die Botschaften annehmen, vertiefen, leben und verbreiten.
Nachdem wir die Vorträge über die Marianische Zeit im Licht der Lehre der Kirche, über Medjugorje in der heutigen Kirche, sowie über die Sendung der Laien gehört hatten, sind wir uns unserer Verantwortung für die Neuevangelisierung noch bewusster geworden. Wir dachten über die Verbreitung der Botschaften der Muttergottes in unserem Milieu nach und lenkten die Aufmerksamkeit auf die Schwierigkeiten, denen wir begegnen. Die Schlussfolgerungen unserer Überlegungen möchten wir allen Freunden, Pilgern und der Pfarrei mitteilen.
Die Botschaften bringen keine neue Offenbarung. Sie gründen alle auf der einen, die im Evangelium steht:
"Tut alles was er euch sagt" (loh 2-5). Wir möchten die Notwendigkeit betonen, die Botschaften auf eine authentische Weise zu vermitteln, und versuchen die Übersetzung in Einklang mit dem kroatischen Original zu bewahren. Dabei sollte der Geist jeder Sprache respektiert werden.
Die ursprüngliche Spiritualität von Medjugorje soll nicht mit irgendeinem anderen Phänomen und anderen Botschaften vermischt werden.
Gemeinsam wurde beschlossen, dass in Medjugorje ein Informationszentrum gegründet wird, welches mit allen Friedenszentren verbunden ist und monatlich ein Informationsblatt über Ereignisse in und um Medjugorje herausgeben wird. Es ist weiterhin unser Wunsch, dass alle, die in Medjugorje und in der Welt für den Wallfahrtsort Medjugorje arbeiten, um das geistliche Wohl der Pilger als auch der Pfarrangehörigen von Medjugorje Sorge tragen. (Siehe hierzu Anmerkung am Ende der Erklärung)
Es ist im gemeinsamen Interesse aller Verehrer der Königin des Friedens, wenn diejenigen, die öffentlich im Namen von Medjugorje auftreten, dieses in Absprache mit dem Wallfahrtsort tun. Das gilt für die Seher, Priester und Laien.
Wir empfehlen allen Gruppen und Einzelpersonen, sich mehr und mehr in ihre örtliche Kirchengemeinde einzugliedern die Autoritäten der Ortskirchen zu respektieren.
Wir betonen, dass die Medjugorje Botschaften keine Angst vor endzeitlichem Geschehen verbreiten; sie sind Botschaften des Friedens mit Gott und unter den Menschen.
Der Wallfahrtsort der Königin des Friedens in der Pfarrei Medjugorje, ist ein marianischer Wallfahrtsort. Gemäß dem Beispiel Mariens möchte der Ort demütig, gehorsam und einfach bleiben.
Begegnungen dieser Art möchten wir weiterführen und pflegen, damit die Verbindung unter uns so lebendig wie möglich sei.
Pater Ivan Landeka

Quellennachweis: www.medjugorje.hr

Anmerkung zu den Informantionszentren

  1. Das Informationscentrum "MIR" in Medjugorje wurde gegründet und unterhält viele Aufgaben.

  2. Weltweit werden Informationszentren gegründet, die in Abstimmung mit dem Informtionscentrum "MIR" Medjugorje zusammenarbeiten.
    Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje war das erste Zentrum, das 2002 auf Initiative von Pater Branko Rados, dem damaligen Ortspfarrer, gegründet wurde.
    Weitere Zentren folgten.

  3. Jährlich findet ein Seminar für Organisatoren und Leiter von Gebets- und Caritativgruppen sowie von Friedenszentren in Medjugorje statt.

Stand Juni 2014