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Mit der Seherin Vicka im Heiligen Land


Seherin Vicka

Heuer wird vom 19.08. bis zum 27.08.2013 ein großes Gebetstreffen im Heiligen Land sein unter dem Motto "Maranatha", "Komm, Herr Jesus". Diese Initiative geht von Andre Joseph Leonard, dem Erzbischof von Belgien aus, gemeinsam mit Sabrina Covlc-Radojicic. Es ist der Wunsch, dass sich alle Christen und auch Gläubige anderer Religionen im Heiligen Land treffen, um für ein Anliegen zu beten, und das ist das gemeinsame Gebet für die Heilung der ganzen Menschheit. Aus diesem Anlaß des Gebetes für die Heilung der Menschheit wird sich auch die Medjugorje-Seherin Vicka Mijatovic-lvankovic anschließen, die sehr erfreut ist darüber, dass sie der Erzbischof Leonard persönlich eingeladen hat. Beim Gespräch, das folgt, werden Sie mehr über dieses Treffen Im Heiligen Land erfahren.

Vicka, wir sind im Waisenhaus von Sr. Josipa und es sind sehr viele Pilger hier. Dies sind die Tage der Weihnachtsfreude. Du hast Weihnachten sicher mit Deiner Familie verbracht. Kannst Du uns beschreiben, wie Deine Begegnung mit der Gospa zu Weihnachten war?
Zu Weihnachten kommt die Gospa immer mit dem kleinen Jesus im Arm. Sie ist immer festlich gekleidet, freudig und froh. Allein durch dieses Aussehen überbringt sie uns ihre Freude und die Freude des Himmels an diesem Tag. Mit Jesus im Arm möchte sie uns sagen, dass ihr Sohn in unseren Herzen geboren werden soll, denn nur so werden wir die wahre Freude und die Glückseligkeit von Weihnachten erleben. Unser Herz muß für Jesus der Stall von Betlehem sein. Wenn das geschieht, dann ist das die größte Botschaft von Weihnachten für jeden.
Wir Menschen achten andererseits sehr wenig auf diese Botschaft von Weihnachten und orientieren uns nur an der äußeren Wirklichkeit. Wir setzen anstelle des Weihnachtsfestes Kerzen, Christbaumschmücken und Geschenke kaufen. Ich möchte nicht sagen, dass wir das nicht tun sollen, aber Weihnachten hat seinen primären Sinn darin, dass wir Jesus wirklich erlauben, dass er in unserem Herzen geboren wird. Wer es Jesus erlaubt, dass er in seinem Herzen geboren wird, der wird sicher ein anderer Mensch, denn er kann dem Nächsten oder der Familie das schönste Geschenk machen. Die Gospa sagt, dass man die Liebe durch nichts kaufen kann, man kann sie nur erleben. Deswegen ist Jesus gekommen, um uns zum Frieden und zur Liebe zu beflügeln, denn es ist das, was wir am meisten brauchen.

Morgen ist Neujahr. Was möchtest Du uns für das Neue Jahr wünschen?
Ich wünsche euch allen wirklich ein frohes und gesegnetes Neues Jahr! Möge die Gospa, die Königin des Friedens, die Fülle der Freude über den neugeborenen Jesus und das Neue Jahr in alle unsere Herzen bringen. Ich werde für euch beten, euch alle anempfehlen, besonders die Kranken, dass sie ihnen die Kraft gibt, dass sie mit dem Herzen und mit Liebe das Geschenk des Kreuzes tragen können. Denn die Gospa hat einmal gesagt: "Ihr könnt euch nicht vorstellen, welch große Bedeutung das Leiden in den Augen Gottes hat." Es liegt an uns, wie wir das Leiden annehmen und es leben.

Du hast den Vorschlag, der Bewegung MARANATHA, die Andre Joseph Leonard, der Erzbischof von Brüssel ins Leben gerufen hat, beizutreten, mit Begeisterung angenommen. Kannst Du uns sagen, warum es wichtig ist, dass Du nach Israel gehst und warum es wichtig ist, dass sich eine große Zahl von Pilgern aus der ganzen Welt anschließt?
Ich bin wirklich überglücklich und ich danke dem Erzbischof für diesen Aufruf. Warum ist es schön? Es ist schön, denn diese Bewegung ist sehr wichtig für die Menschheit; es ist wichtig, denn in Brüssel wird über viele Dinge entschieden (bezogen auf politische Fragen, usw.). An dieser Stelle denke ich an dieses Gebetstreffen, das allen Gläubigen, all jenen, die verantwortungsvolle Positionen haben, und noch mehr, unserer Kirche helfen kann.
Ich werde zu diesem Treffen im Heiligen Land wegen unserer Kirche kommen, wegen der Menschen, die guten Willens sind, damit die Botschaften der Gospa gehört werden können.

Warum wird es Ende August 2013 wichtig sein, dass Du ins Heilige Land kommst, mit Pilgern aus der ganzen Welt, mit den Christen im Heiligen Land und mit den Menschen guten Willens, das heißt, mit denjenigen, die nicht Christen sind, mit Muslimen und Juden, die sich uns anschließen werden?
Das ist etwas sehr Schönes, allen die Liebe zu bringen. Einmal hat die Gospa gesagt, dass es die Menschen sind, welche die Spaltungen in den Religionen gemacht haben (Muslime, Orthodoxe, Katholiken, usw.), und nicht Gott. Gott ist einer. Wir beten alle zum selben Gott. Wichtig ist nur, wie wir unseren Glauben leben. Es wird sehr schön sein, wenn wir - vereint mit allen Religionen und Nationen, mit allen Völkern - im Heiligen Land sein werden, um die Botschaften der Gospa zu überbringen und allen zu sagen, wie sehr die Muttergottes die ganze Welt liebt.

Du siehst die Gospa jeden Tag, schon mehr als 31 Jahre lang. Du wirst gemeinsam mit vielen Pilgern an den heiligen Stätten sein, mit den Christen im Heiligen Land, mit den Muslimen und Juden, die sich anschließen werden. Welche Bedeutung wird es haben, die Erscheinung an diesen Orten zu erleben?
Das ist sehr wichtig; in diesem Augenblick möchte die Gospa sagen, dass sie uns alle gleichermaßen liebt. Für die Gospa gibt es keine Unterschiede; dieser Augenblick wird sich bewahrheiten, die wahre Liebe einer Mutter, die uns alle liebt.

Gebet für die Heilung der Menschheit, Gebet und Fasten im Heiligen Land. Was inspiriert Dich?
Die Gospa hat uns einmal gesagt, dass man mit dem Fasten und mit dem Gebet auch Kriege aufhalten kann, eine so große Macht liegt darin. Ich bin sicher, dass die Gospa am Ende siegen wird.

Warum ist das Heilige Land heute wichtig?
Im Heiligen Land hat alles begonnen, dort ist die Gospa geboren, dort ist Jesus geboren, dort geschah Kaivaria ... Das sind die wichtigsten Orte.

Vicka, Du betest für die Kranken. Was bedeutet es für Dich, Mitglied einer Gebetsbewegung für die Heilung der Menschheit zu sein?
Das ist ein schönes Gefühl. Ich bin dazu berufen, für die Kranken zu beten, so will es die Gospa. Wir können durch ein freundliches Wort, einen Blick oder einen herzlichen Händedruck anderen helfen, dass sie heil werden. Es ist wichtig, dass das Herz geheilt wird, denn wenn das Herz heil ist, dann wird auch der Körper gesund. Es ist sehr wichtig, mit den Kranken vereint zu sein und für die ganze Welt zu beten, die krank ist. Das ist dasselbe, ich sehe da keinen Unterschied, das ist das, was ich tue.

Manche Menschen leiden an einer schweren Krankheit, aber die Menschheit ist sehr krank im emotionalen Sinn. Was bedeutet das für Dich?
Wenn es um einen kranken Menschen geht, so akzeptiert er das, was ihm der Herr gegeben hat. Aber wenn die Menschheit krank ist, dann ist das etwas anderes, dann geht es nicht um die gleiche Krankheit. Das Herz dieser Menschen ist leblos, tot, und das ist sehr gefährlich.

Glaubst Du, dass wir alle zusammen das gemeinsam überwinden können?
Ich bin mir sicher, dass wir mit Gott und mit der Gospa alles erreichen können. Wir müssen es nur wirklich wollen. Deswegen habe ich schon gesagt, dass die Gospa am Ende siegen wird. Wir haben einen schwachen Willen, aber der Herr macht vieles für uns; wenn wir einen starken Wunsch haben, dann können wir alles erreichen.

Was erscheint Dir heute im Rahmen der ganzen Bewegung der Neuevangelisierung am wichtigsten?
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, Wahrheit, Liebe und Freude zu überbringen. Die Gospa hat einmal gesagt, dass die Welt heute alles hat, aber es fehlt die Liebe. Wenn die Liebe fehlt, dann fehlt alles.

Warum ist es wichtig, dass so viele Menschen wie möglich ihrem Ruf folgen?
Wenn viele folgen, dann heißt das, dass diese Menschen ein Bedürfnis haben. Deshalb beten wir, damit die Gospa das tun kann, was sie plant. Wir alle sind Instrumente in ihren Händen und wir können nur beten, dass sich ihr Wunsch erfüllt, wir können ihr nur folgen, vorwärts gehen und anderen helfen.

Und wie fühlst Du Dich, warum bist Du ein aktiver Apostel dieser Bewegung geworden?
Ich bin wirklich überglücklich, es ist eine kleine Sache für mich, die ich annehmen kann, aber gleichzeitig ist sie sehr groß und wichtig. Wir sollten mit Demut und durch das Gebet glücklich sein, dass uns Gott ruft, und dass wir auf diese Weise anderen helfen können. Das ist nicht unser Werk, sondern das Werk des Herrn.
Am Ende lade ich alle ein, ins Heilige Land zu kommen.
Ich grüße euch sehr herzlich und ich liebe euch alle - eure Vicka!
(Das Gespräch führte Sabrina Covic - Radojicic)
Quellennachweis: www.gebetsaktion.at

Interview nach dem Besuch im Heiligen Land vom Oktober 2013.