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Marijanas Erfahrung mit der Gebetsgruppe

Quelle: JMD

Marijana Vasilj-Juricic ist eine Seherin der 2. Generation. Sie hat mit Jelena Vasilj-Valente die Gebetsgruppe in Medjugorje gegründet.

"Ich bin auch eine jener, die das Glück hatten, die Stimme der Muttergottes in ihrem Herzen zu hören und Botschaften zu erhalten - wie Jelena. Ich bin Gott für diese Erfahrung dankbar, weil sie mich bereichert und mein Leben auf den richtigen Weg geführt hat.
Auf Wunsch der Muttergottes haben wir eine Gebetsgruppe gegründet, an der auch ich teilgenommen habe, und für die die Muttergottes durch mich auch Botschaften gegeben hat.
In einer der ersten Botschaften an Jelena hat die Muttergottes um die Gründung einer Gebetsgruppe gebeten und diesem Ruf folgten etwa 60 junge Menschen. Gleich am Anfang stellte die Muttergottes Bedingungen für den Eintritt in die Gebetsgruppe: vier Jahre in der Gruppe zu bleiben und während dieser Zeit keine wichtigen Entscheidungen zu treffen.
Am Anfang wollte die Muttergottes, dass wir uns einmal in der Woche treffen, dann zweimal und schließlich dreimal. Sie wünschte, dass wir gemeinsam den Rosenkranz Jesu beten, den Sie selbst uns gelehrt hat, und sieben Vaterunser. Sie lehrte uns, wie wichtig es sei, die Heilige Schrift zu lesen, und wie wir über die Botschaften meditieren und sie besprechen sollten. Bei jedem Gebetstreffen gab die Muttergottes Botschaften für die Gebetsgruppe. Fast alle Botschaften betrafen das Gebet. Sie lehrte uns, mit dem Herzen zu beten und durch das Gebet, den Willen Gottes für uns zu erfahren.
Oft sagte Sie, dass das Gebet Freude sein soll, weil es eine Begegnung mit Gott sei.
Sie lehrte uns, spontan zu beten, d.h. mit unseren eigenen Worten das, was wir in unseren Herzen tragen, in Form eines Gebets auszusprechen. Sie lehrte uns, mit Gott zu reden, und so unsere Seele und unser Herz von allen Schwierigkeiten und Sorgen zu entlasten.
Sie rief uns unaufhörlich auf, Gott vollkommen unser Herz zu öffnen, und sagte uns, dass wir nur so den Frieden finden und die Freude in unserem Leben entdecken werden.
Sie wiederholte oft, dass Sie auch in den schwierigsten Momenten mit uns sei und wir uns deshalb nie verlassen und allein fühlen sollten. Sie ermutigte uns, unsere Hände zu Gott auszustrecken, weil Er uns führen und unser Leben erfüllen möchte.
Das und alles andere, was Sie uns sagte, hat mir geholfen zu verstehen, dass das Leben ohne Gott leer und unerfüllt ist - trotz allem, was wir haben.
Auch heute, wenn ich mein Familienleben lebe, versuche ich, das Gebet auf den ersten Platz zu stellen und die Botschaften der Muttergottes zu leben. Dadurch ist mein Leben als Ehefrau und Mutter mit Frieden und Freude erfüllt.
Jeden Tag danke ich Maria von neuem für alle Worte, die Sie an mich gerichtet hat und durch die Sie mich durch das Leben führt und mir den wahren Weg zeigt - den Weg des Gebets, des Glaubens und des Vetrauens in Gott."

Mehr Info zu den Gebetsgruppen.

Quellennachweis: Buch "Betet gemeinsam mit frohem Herzen" von Pater Slavko Barbaric.