Newsletter
Kontakt
Login

Visionen an Jelena und Marijana Vasilj

Jelena und Marijana Vasilj, Seherinnen der 2. Generation erhielten ab 1983 Botschaften und Visionen und übermittelten sie der Gebetsgruppe, um den Mitgliedern auf ihrem geistigen Weg zu helfen, und um ihr Wachstum im Geist des Gebets zu fördern.
Hier einige Visionen, die die Muttergottes an Jelena und Marijana Vasilj gab:

Das weiße und das schwarze Brot

Jelena erzählte:
„Heute habe ich während der Messe etwas Merkwürdiges gesehen. Ich sah zwei Gruppen von Menschen, und jede von ihnen hielt ein großes Brot in ihren Händen. Eine Gruppe hielt ein großes weißes Brot, und brach und aß es mit Freude, während die andere Gruppe ein schwarzes Brot mit Traurigkeit aß. Aber irgendwann nach der Hälfte der Zeit wurde die Gruppe mit dem weißen Brot immer trauriger (sie ekelten sich irgendwie vor dem Brot), während die Gruppe mit dem schwarzen Brot, die am Anfang das Brot mit Mühe gegessen hatte, immer fröhlicher wurde.“

Jelena erklärte diese Vision:
„Die mit dem weißen Brot sind jene, die fröhlich die Freuden dieser Welt genießen, vor denen sie sich später aber ekeln; sie müssen leiden, weil sie sich nicht an die Gebote Gottes halten. Die mit dem schwarzen Brot sind jene, die im Leben leiden und sich bemühen, redlich zu arbeiten und nach den Geboten Gottes zu leben; Gott wendet für sie alles zum Guten, und am Ende zum ewigen Frieden und zur ewigen Freude.“

Eine Perle

„Zuerst hat mir die Muttergottes eine Perle gezeigt. Sie war schön geformt und voll Licht. Dann geschah aber etwas, und die Perle brach entzwei, sie verlor ihre Form und ihre ganze Schönheit. Bald danach war die Perle gänzlich zerstört und verschwand.“ 

Die Muttergottes sagte:
„Euer Herz ist wie eine Perle. Wenn es ganz Gott gehört, dann ist es schön, voll Licht und erleuchtet die anderen. Wenn es aber zwischen Gott und der Sünde geteilt wird, verliert es seine Schönheit und wird am Ende zerstört. Seid deshalb wie eine Perle. Erlaubt der Sünde nicht, in euer Herz hineinzuschleichen und es zu zerstören.“

Vision des Satans

Jelena sagte:
„Ich sah, wie Satan über einer Gebetsgruppe herumging und Pläne schmiedete. Ich hörte ihn sagen: ‚Ich werde versuchen, einige aus der Gruppe hinauszuwerfen, einige abzukühlen, und einige durch Fernsehfilme abzulenken, damit sie zu beten aufhören und nicht mehr zur heiligen Messe gehen.’
Unsere kleine Gruppe betete den ganzen Tag. Wir waren glücklich. Als wir aus der Natur - wohin wir gegangen waren, um die Geschöpfe Gottes zu betrachten - nach Hause zurückkehrten, wollten wir wieder auf den Berg gehen, um ein Holzkreuz zu machen und zu beten. Auf einmal spürten wir alle eine merkwürdige Angst. Ich schloss meine Augen und sah Satan. Er war sehr hässlich. Er sah schrecklich aus. Er lachte drohend. Er war ekelhaft. Er hatte einen Sack mit Samen in der Hand, die er über die Welt verstreute. Ich war angewidert und hörte eine Stimme: ‚Satan verstreut seine Samen, aber es hängt von den Menschen ab, was sie nehmen.’ Die Stimme sagte weiter: ‚Es stört Satan am meisten, wenn wir mit Liebe für Jesus leiden und wenn wir aufrichtig beten. In diesen Tagen ist er besonders stark.’ Als die Vision zu Ende war, fühlte ich mich, als ob er mich geschlagen hätte.“

Der breite Weg

„Die Muttergottes zeigte mir einen breiten Weg. An beiden Seiten waren Straßen, die sich an Kreuzungen trafen. Auf einer Seite stand geschrieben: ,LEBEN’ und auf der anderen: ,TOD’. Die Muttergottes stand neben der Todesstraße und versuchte, die Menschen daran zu hindern, in den Tod zu gehen. Ein Mann begann auf der Straße des Todes zu gehen, als er aber sah, dass ihm keiner folgte, kehrte er um. Dann aber begann ein anderer zu gehen, und es folgten ihm viele Menschen. Die Muttergottes konnte sie nicht zurückhalten. Sie gingen in den Tod.“

Die Muttergottes sagte:
„Wenn ein Mensch den Weg des Todes nimmt, ist es leicht, ihn zurückzubringen; wenn aber viele den gleichen Weg des Todes einschlagen, dann ist es sehr schwer, sie zurückzubringen.“

Ein Erlebnis des Schmerzes

Die Muttergottes sagte zu Marijana: „Sei eine Blume, die nicht verwelkt!“

Jelena sah ein starkes Licht bevor die Muttergottes kam und spürte einen starken Schmerz. Sie beschreibt das Erlebnis:
„Zuerst taten mir die Augen weh, dann die Ohren und dann ging der Schmerz auf die Kiefer über. Danach ging er in meine Arme, hielt sich in den Händen auf, und ging dann auf die Knie über. Dann spürte ich den Schmerz in den Füßen und dann im ganzen Körper.
Durch dieses Licht sagte die Muttergottes zweimal: ‚Bete, damit sich meine Liebe durch die ganze Welt verbreitet.’ Nach alldem fühlte ich mich wie neu.
Für eine kurze Zeit war alles ruhig, und dann spürte ich, dass es eine traurige Vision sein würde. Ich bat die Muttergottes, dass dies nicht an jenem Abend geschehen solle, weil ich nicht traurig sein wollte. Sie sagte zu mir:
‚Du musst dieses Elend sehen, das es auf der Welt gibt.’
Und so begann die Vision. Zuerst sah ich Afrika. Die Menschen bauten Häuser aus Erde. Kleine Buben brachten Stroh. Unter ihnen befand sich eine Mutter mit einem Kind. Die Mutter weinte. Sie ging in ein Haus und fragte: ‚Habt ihr etwas zu essen? Mein Kind stirbt vor Hunger. Wir haben nicht einmal mehr Wasser!’
Weinend ging die Mutter in das Haus zurück und das Kind fragte sie: ,Ist es für alle in der Welt so?’ Die Mutter antwortete: ,Ich glaube nicht!’ Das Kind fragte weiter: ‚Mutter, warum sind wir hungrig?’ Und während die Mutter weinte, starb das Kind.
In einer der Familien aßen die Kinder die letzten Krumen. Nichts blieb übrig. Dann hörte ich die Frage: ,Liebt uns irgendjemand auf der Welt? Wird uns irgendjemand Brot schicken?’

Quellennachweis:

Auszug aus dem Buch "Betet gemeinsam mit frohem Herzen" von Pater Slavko Barbaric.

Botschaften

Hier einige Botschaften, die die Muttergottes der Gruppe - vorwiegend durch Jelena, aber manchmal auch durch Marijana - gab.