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Die Tränen der Madonna in Civitavecchia

Die Tränen der Madonna in Civitavecchia

Die blutigen Tränen und die Erscheinungen der Muttergottes in Civitavecchia sind ein weiterer Aufruf zur Bekehrung, den der liebende Gott an jeden von uns richtet, angesichts „einer ungeheuren und dramatischen Auseinandersetzung zwischen Bösem und Gutem, Tod und Leben, der »Kultur des Todes« und der »Kultur des Lebens«” (Evangelium vitae, 28).

Am 2. Februar 1995 gegen 16.20 Uhr wollte Fabio Gregori in der Ortschaft Civitavecchia, im vorstädtischen Hafengebiet der Provinz Roms, gerade mit seinen Kindern zum Gottesdienst in die Kirche gehen, wo seine Frau bereits war. Während er dabei war, seinen zweijährigen Sohn David auf dem Hintersitz des Wagens anzuschnallen, hörte er die Stimme seiner sechsjährigen Tochter Jessica: „Papa, die Madonna weint!“ Fabio achtete nicht darauf und wies seine Tochter zurecht: „Wie kann denn eine Gipsfigur weinen?! Hör auf zu jammern, wir sind schon spät dran, mach schneller!“ Jessica rührte sich jedoch nicht von der Stelle und rief: „Papi, komm, schau, die Madonna weint Blut!“ Als Fabio das Wort „Blut“ vernahm, horchte er auf, denn er dachte, dass seine Tochter sich verletzt hatte. Er lief sofort zu ihr hin, während Jessica wie hypnotisiert dastand und immer wieder sagte: „Die Madonna weint.“ Fabio untersuchte das Figürchen, dann die Hände Jessicas, ob diese sich nicht verletzt hatte. Er kam zu der Überzeugung, Jessica hätte sich einen Scherz erlaubt und gab ihr einen Klaps. Als das Mädchen anfing zu weinen und beteuerte, dass es nicht ihre Schuld wäre, bemerkte Fabio, dass aus dem linken Auge der Figur blutige Tränen hervorkamen, die auf das Herz der Madonna tropften.

Im ersten Augenblick dachte er, es würde sich um eine Täuschung handeln. Unwillkürlich berührte er mit dem Finger die rote Substanz unter den Augen der Figur und hinterließ so ein sichtbares Zeichen, welches auch auf den später gemachten Fotos zu erkennen ist. In diesem Augenblick gelangte Fabio zu der Überzeugung, dass es sich nicht um eine Täuschung handelte, sondern dass aus den Augen der Madonna tatsächlich blutige Tränen flossen. Er dachte nicht lange nach und fuhr mit den Kindern in die Kirche, wo bereits die heilige Messfeier begonnen hatte. Tief berührt von dem, was er gesehen hatte, erzählte Fabio alles seiner Frau und nach der Messe auch dem Pfarrer. Es war Pfarrer Pablo Martino gewesen, der dieses Figürchen aus Medjugorje mitgebracht und der Familie Gregori geschenkt hatte, die diese Statue dann in einer kleinen Grotte in ihrem Garten aufstellte.

Nach der hl. Messe gingen alle die Figur anschauen. Es gesellten sich einige Verwandte Fabios sowie Enea Rubolotta, ein Feldjägeroberst, dazu. Sie alle wurden zu Zeugen erneuter Tränen der Madonna. Der Oberst erzählte: „Ich legte mich hin, um genauer sehen zu können, woher das Blut kam, und es stellte sich heraus, dass es aus beiden Augen floss. Nicht das kleinste Teilchen gelangte auf die Augenlider oder floss seitlich heraus.“ Diesen Abend verbrachten sie alle bei der weinenden Figur und beteten. Auf den Rat des Pfarrers hin beschlossen sie, alles geheim zu halten. Sie machten einige Aufnahmen. Am 03. Februar verkündete Pfarrer Pablo jedoch während der Eucharistiefeier, dass in ihrer Gemeinde ein ungewöhnliches Ereignis stattfinden würde: „Die Madonna weint blutige Tränen. Lassen wir diese Botschaft nicht unbeantwortet.“

Nach der Messfeier begab sich der Pfarrer zur Familie Gregori, wo einige Personen versammelt waren. Gegen 18 Uhr wurden alle erneut zu Zeugen der Tränen der Madonna. Jeder sah ganz genau die blutigen Tränen, die aus den Augen der Figur flossen. Am Samstag, den 04. Februar, hatte sich die Nachricht davon bereits in der Umgebung verbreitet. Vor dem Haus der Familie Gregori versammelte sich eine immer größer werdende Menschenmenge. Jeder wollte die Figur, die blutige Tränen weinte, mit eigenen Augen sehen. An diesem Tag flossen die Tränen mehrmals. Viele Menschen wurden zu Zeugen dieses ungewöhnlichen Ereignisses, darunter der Polizeichef und drei Polizisten. Der Polizeichef sagte später: „Als ich hinging, gelang es mir, zwei Tränen zu sehen, zwei rote Tropfen, die sich gerade in diesem Augenblick in ihren Augen formten.“ Zeugen waren auch Journalisten sowie ein Fotograf der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“.

Untersuchungen

Schon am Samstag, den 04. Februar, machte man eine erste Analyse der Flüssigkeit, die aus den Augen der Madonna floss. Es stellte sich heraus, dass es sich um menschliches Blut handelte. Am Sonntag, den 05. Februar, kamen Tausende von Menschen an den Ort der ungewöhnlichen Ereignisse. Diejenigen, die ganz nah standen, konnten mit eigenen Augen die blutigen Tränen der Madonna sehen. Darunter waren auch Vollzugsbeamte, die gegen 20 Uhr die Tränen beobachtet hatten und eine Dienstnotiz dazu schrieben. Alle unmittelbaren Zeugen sahen, wie die blutigen Tränen in den Augen der Figur entstanden und dann die Wangen hinunterliefen. Dies schloss jedwede Halluzination aus.

Dieses Ereignis wiederholte sich im Haus der Familie Gregori bis zum 06. Februar, also so lange, wie sich die Figur in diesem Haus befand. Am Morgen dieses Tages hörte Fabio Gregori eine innere Stimme, die sagte: „Trag sie in die Kirche, sie möchte zu ihrem Sohn gehen.“ Fabio überreichte die Figur seinem Pfarrer, der sie im Haus von Fabios Bruder versteckte. Am 10. Februar wurde die Figur Bischof Grillo überreicht, der dem ganzen Vorgang gegenüber sehr skeptisch eingestellt war. Er hatte sogar den Pfarrer ausgeschimpft und ihm verboten, die Figur in der Kirche auszustellen. Sowohl der Pfarrer als auch die Gläubigen durften sich nicht mehr zum Gebet vor der weinenden Madonna versammeln.

Bischof Grillo sprach einen kurzen Exorzismus bei der Figur, um sich davon zu überzeugen, ob das seltsame Phänomen der Tränen nicht ein Werk des bösen Geistes war. Daraufhin behielt er das Figürchen bei sich. Am 10. Februar brachte er persönlich, in Begleitung von Professor Marco di Gennaro, die Statue und einige entnommene Proben der blutigen Tränen in die Klinik Gemelli, um dort radiologische Untersuchungen vornehmen zu lassen. In den folgenden Tagen begann seine anfängliche Skepsis zu schwinden, vor allem, als man ihm die Ergebnisse der Laboruntersuchungen brachte und er mehr über die Familie Gregori erfuhr. Die Untersuchungen brachten zutage, dass die Figur über keinerlei Hohlräume, Öffnungen oder Mechanismen verfügte, die einen Betrug ermöglichen würden. Die entnommenen Proben der Tränen stellten sich als echtes menschliches Blut mit den dafür typischen Eigenschaften heraus. Die Untersuchungen wurden von Professor Angelo Fiori und Professor Giancarlo Umani Ronchi durchgeführt. Obwohl der Bischof weiterhin skeptisch und distanziert blieb, kamen bei ihm Zweifel auf …

Die Figur befand sich in seiner Residenz. In der ganzen Wohnung begann sich ein wunderbarer Duft zu verbreiten. Bischof Grillo erhielt auch ein paar aufrüttelnde Telefonate. Zwei Mal rief ihn der Staatssekretär Kardinal Angelo Sodano aus dem Vatikan an. Am 11. Februar bat er den Bischof, nicht so skeptisch zu sein, und am 23. Februar dankte er dem Bischof, dass er nicht gleich von vornherein einen übernatürlichen Charakter der Vorgänge ausgeschlossen hatte. Bischof Grillo stellte sich nun die Frage: „Kennt der Papst vielleicht ein Geheimnis, das ich nicht kenne?“ Später rief ihn Pater Gabriel Amorth, der berühmte italienische Exorzist an, und informierte ihn darüber, dass die Tränen der Madonna aus Civitavecchia zukünftige traurige Ereignisse in Italien ankündigen würden.

Ein Zeichen

Die Einstellung des Bischofs änderte sich radikal am 15. März. Gleich nach der Messfeier um 8.15 Uhr begann er, um die richtige Sicht der Dinge zu beten. Zusammen mit anderen Personen begann er, das Salve Regina zu beten und hielt dabei das Figürchen in den Händen. Und gerade in diesem Augenblick begann die Madonna, blutige Tränen zu weinen. Dies sahen auch einige Experten, die sofort eine Probe der Tränen entnahmen. Das Bild der in seinen Händen weinenden Statue war für den Bischof ein wahrer Schock. Später sagte er dazu: „Wie ihr wisst, war ich zunächst sehr skeptisch, ich glaubte nicht daran; später fand die Madonna ihren Weg zu mir und findet ihn immer noch, indem sie auf unglaubliche Weise alle Hindernisse überwindet.“ Der Bischof kündigte an, dass die Statue am Karfreitag um 15 Uhr in einer feierlichen Prozession in die Sankt-Augustin-Pfarrkirche zurückkehren sollte. Da betrat die Staatsanwaltschaft den Ort der Geschehnisse. Am 06. April meldete sich der Staatsanwalt Antonio Larosa zusammen mit einigen Technikern, die weitere radiologische Untersuchungen durchführen sollten, bei Bischof Grillo. Das Ergebnis blieb jedoch dasselbe: An der Statue ließen sich keinerlei Spuren von Veränderungen oder verdächtige Öffnungen feststellen. Am Ende jedoch ließ der Staatsanwalt die Statue „verhaften“. Die Ankündigung der Prozession am Karfreitag gefiel der Staatsanwaltschaft nicht. Deshalb requirierten sie das „Tatwerkzeug“ und versiegelten den Schrank, in dem das weinende Figürchen eingeschlossen wurde. Der Bischof protestierte ganz entschieden, da man so das konstitutionelle Recht auf Religionsfreiheit brach und die Unabhängigkeit der Kirche nicht respektierte. Proteste und Ungeduld seitens der Gläubigen führten zur Befreiung der Madonna, die am 17. Juni 1995 feierlich in die Sankt-Augustin-Kirche getragen und in einer Seitennische aus Stein in der Nähe des Altars aufgestellt wurde.

Während einer Gebetswache sprach Bischof Grillo die folgenden bewegenden Worte: „Ich danke Dir dafür, Maria, dass Du gerade mir, vielleicht auch deswegen, weil ich nicht glaubte, dasselbe Zeichen gegeben hast wie dem ersten Bischof von Mexico am 12. Dezember 1531, als er dem Zeugnis des armen Indios nicht glaubte und sagte: »Wenn die Madonna tatsächlich zu dir spricht, dann sage Ihr, sie soll mir ein Zeichen geben«. Da hast Du dieses wundervolle Bild, welches bis auf den heutigen Tag als das Bild der Madonna von Guadelupe verehrt wird, unter den Rosen, die im Mantel des Indios versteckt waren, hinterlassen. Ich danke Dir, Maria, und bitte Dich in Anwesenheit all der hier versammelten Menschen um Verzeihung dafür, dass ich nicht geglaubt habe.“

Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft

Als die Madonna anfing, blutige Tränen zu weinen, begann für die Familie Gregori eine Zeit der Leiden. Von verschiedenen Seiten wurden sie beschuldigt und attackiert. Ihr Haus wurde von Polizeibeamten nach chemischen Substanzen durchsucht, das Telefon wurde abgehört, denn man warf ihnen vor, die Öffentlichkeit irrezuleiten. Fabio wurde mehrfach verhört. Man vermutete, er würde zu einer Verbrecherbande gehören, Wunder vortäuschen und den Glauben der Menschen ausnützen. Erst fünf Jahre später, im Jahre 2000, wurde das Verfahren eingestellt, denn man hatte festgestellt: „Das Ereignis der Tränen, welches durch Personen, die über diese Fakten informiert worden waren (unter anderem den Polizeichef der städtischen Polizei in Civitavecchia, die Vollzugsbeamten und die Beamten der Staatspolizei), festgehalten worden ist, konnte durch eine kollektive Suggestion oder übernatürliche Faktoren verursacht worden sein.“

Die Untersuchungsergebnisse der theologischen Diözesankommission

Bereits im April 1995 berief Bischof G. Grillo eine theologische Kommission, die das Phänomen der blutigen Tränen der Muttergottesstatue untersuchen sollte. Die elf Teilnehmer der Kommission trafen am 19. April 1995 erstmalig aufeinander. Sie verhörten 40 Zeugen, konsultierten die Untersuchungsergebnisse mit den Professoren von der katholischen Universität „Sacro Cuore“ und der Universität La Sapienza. Die Kommission beendete ihre Arbeit am 22. November 1996 mit der eindeutigen Feststellung des übernatürlichen Charakters des ganzen Geschehnisses.

Die Madonna und Johannes Paul II.

15 Jahre nach diesen Geschehnissen, nach der Seligsprechung Johannes Pauls II., entdeckte Bischof Grillo ein Geheimnis: Der Heilige Vater Johannes Paul II. hatte am 09. Juni 1995 vor dem Figürchen der Madonna aus Civitaveccchia im Vatikan gebetet. Bischof Grillo erinnert sich folgendermaßen daran: „Das Abendessen mit dem Heiligen Vater war nicht vorgesehen gewesen. Ich bekam einen Anruf vom Privatsekretär Johannes Pauls II., Pater Stanislaw, der mir zu verstehen gab, ich sollte das Figürchen auf den ausdrücklichen Wunsch des Heiligen Vaters hin mitbringen. (…) Als ich das päpstliche Appartement betrat, führte mich Prälat Dziwisz in ein Zimmer, welches an das Esszimmer angrenzte, und dort stellte ich die Madonna hin. Als der Papst kam, begannen wir, gemeinsam vor der Figur zu beten. Dann gingen wir ins Esszimmer und setzten uns zum Abendessen hin. Der Heilige Vater bat mich darum, ihm alle Fakten bezüglich der Statue mitzuteilen. Ich begann also mit meiner Erklärung, doch schon nach wenigen Sätzen unterbrach mich der Papst und begann selbst die Bedeutung der Tränen darzulegen. Ein paar Mal zitierte er den Theologen Urs von Balthasar und erklärte mir, dass mit den blutigen Tränen der Muttergottes ein Geheimnis verbunden ist. Kurz gesagt, Johannes Paul II. verstand schon damals etwas, was ich noch gar nicht zu begreifen in der Lage war. Nach dem Abendessen beteten wir noch ein Mal vor der Figur, und der Papst legte eine goldene Krone und einen goldenen Rosenkranz auf sie. An diesem Abend gebot mir der Heilige Vater zu schweigen, sagte jedoch noch: »Es wird ein Tag kommen, an dem werden Sie der Welt mitteilen, dass Johannes Paul II. der Muttergottes aus Civitavecchia die Ehre erwiesen hat«. Dann sagte er noch: »Nun legen wir alles in die Hände von Kardinal Ratzinger …«“

Es gibt auch ein Dokument, das auf dieses Ereignis hinweist. Am 08. Oktober 2000 sandte Bischof Grillo einen Brief an Johannes Paul II. mit folgendem Inhalt: „Wie sich Eure Heiligkeit wohl erinnert, beteten wir vor dem Abendessen, in dessen Verlauf wir uns über die blutigen Tränen der Madonna aus Civitavecchia unterhielten, die diese in meinen Händen geweint hatte, vor dieser Figur der Muttergottes. Eure Heiligkeit segnete diese und setzte auf den Kopf der Figur eine kleine goldene Krone, die Sie vorher geküsst hatten, und legten in die Hände der Muttergottes einen goldenen Rosenkranz, der nie mehr abgenommen wurde.“ Diesem Brief wurde eine Erklärung des Bischofs beigefügt, dass die Muttergottesstatue am 15. März 1995 um 8.15 Uhr blutige Tränen vergossen hatte. Darunter fügte am 20. Oktober 2000 Johannes Paul II. seine Unterschrift hinzu.

Die zweite Figur

Am 10. April 1995 fuhr Kardinal Andrzej Maria Deskur auf die Bitte von Johannes Paul II. hin nach Civitavecchia. Während der Predigt in der Pfarrkirche verglich er den Arrest der Muttergottesstatue mit der Vorgehensweise der kommunistischen Machthaber in Polen, die im Jahre 1967 das wunderbare Bild der Muttergottes von Tschenstochau verhaften ließen.

Der Kardinal segnete eine Figur der Muttergottes aus Medjugorje im Namen des Heiligen Vaters Johannes Paul II. und schenkte sie der Familie Gregori. Die Statue war nahezu identisch mit der Figur, die blutige Tränen geweint hatte und die von der italienischen Staatsanwaltschaft verhaftet worden war. Die neue Figur wurde ebenfalls im Garten der Familie Gregori aufgestellt. Am 07. September floss eine geheimnisvolle ölige, balsamähnliche Flüssigkeit aus der Figur, die sehr stark und wunderbar roch. Diese Erscheinung wiederholt sich immer wieder. Die duftende, ölige Substanz fließt aus den Augen oder aus der ganzen Figur. Niemand kann vorhersagen, wann dieses Ereignis eintritt – meistens geschieht es an Weihnachten, Ostern und an den liturgischen Feiertagen der Muttergottes. Es geschieht in Anwesenheit einzelner Personen, Familien oder größerer Gruppen. Diejenigen, die zu Zeugen dieses Ereignisses werden, tränken Taschentücher oder Watte mit diesem wunderbaren, duftenden Balsam. Es dauert manchmal nur einige Minuten, dann wiederum einige Stunden oder einige Tage. Oft erscheint der Balsam auch auf den Rosen, den Blättern der Bäume und Büsche, die an der Grotte wachsen und an den Steinen, aus denen die Grotte gebaut ist.

Auf Bitten von Bischof Grillo hin untersuchte Professor Angelo Fiori von der Universität Sacro Cuore diese Flüssigkeit und stellte fest, dass es sich nicht um Öl handelte, sondern eine Art Essenz, deren DNA weder von Menschen noch von Tieren stammt; höchstwahrscheinlich ist sie pflanzlichen Ursprungs und enthält viele Duftstoffe. Ein Fernsehteam von BBC war Zeuge des ganzen Geschehnisses. Als die Journalisten dieses außergewöhnliche Ereignis sahen, waren sie geschockt.

Die duftende Flüssigkeit entströmt der Muttergottesfigur auch überall dort, wohin die Familie Gregori sie mitnimmt. Diese Figur weinte auch blutige Tränen vor dem Tod von Johannes Paul II. am 02. April 2000 um 21.37 Uhr. Dieses Ereignis wiederholte sich am 28., 29., und 31. März 2006. Zeugen dieses außergewöhnlichen Geschehnisses waren viele Menschen, darunter auch Bischof Grillo und der Gemeindepfarrer Pater Pablo.

Was die duftende, ölige Substanz angeht, die aus der Statue fließt, so geschieht dies fortwährend. Viele Priester, Ordensleute, Bischöfe und Laien konnten es beobachten. Es gibt auch viele Filme und Aufnahmen dieses übernatürlichen Phänomens.

Doch wie ist es möglich, dass aus einem Stück Gips Blut oder duftender Balsam hervorströmt? Dies ist zweifelsohne ein Zeichen Gottes, ein Aufruf zur Bekehrung, zur Abwendung von der Sünde und zu einem Leben nach den Geboten Gottes.

Pater M. Piotrowski SChr
M. Radomska

Autor: ks. Mieczysław Piotrowski TChr

Quellennachweis: Liebt einander