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Beichte

Auslegungen zur Beichte von Pater Slavko Barbaric:

Liebe Kinder!
Heute möchte ich euch alle mit meinem Mantel umhüllen und euch auf den Weg der Umkehr führen. Liebe Kinder, ich bitte euch, gebt dem Herrn eure ganze Vergangenheit: alles Böse, das sich in euren Herzen angesammelt hat. Ich wünsche, dass jeder von euch glücklich sei, aber mit der Sünde kann es keiner sein. Deshalb, liebe Kinder, betet, und ihr werdet im Gebet diesen neuen Weg der Freude erkennen. Die Freude wird sich in euren Herzen zeigen, und so werdet ihr frohe Zeugen dessen sein, was ich und meinem Sohn von euch allen wünschen. Ich segne euch! Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft vom 25. Februar 1987

Einführung
Wir leben nicht allein und für uns selbst. Wir sind geschaffen für die Gemeinschaft mit Gott und für die Gemeinschaft mit den Menschen. Gott hat uns zu seinen Söhnen und Töchtern berufen, und will, dass wir untereinander Brüder und Schwestern sind. Die Gemeinschaft mit Gott und den Menschen wird aufgebaut durch das Gute; sie wird zerstört durch die Sünde.
Sünde ist eine freie Tat. Der Mensch ist für sie verantwortlich. Wer sündigt, wird schuldig vor Gott. Das natürliche Verlangen des Menschen, die Schuld, die ihn bedrückt, zu bekennen und von ihr befreit zu werden, wird nicht enttäuscht. Christus hat uns Vergebung zugesagt, wenn wir vor der Kirche unsere Schuld eingestehen: „Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein; und alles was ihr auf Erden lösen werden, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18,18). Diese frohe Botschaft darf der Christ im Bußsakrament durch die Lossprechung des Priesters vernehmen.

Gebet vor der Beichte
Oh Gott, unser Vater im Himmel.
Ich bereite mich vor, im Sakrament der Beichte vor Dich hinzutreten, um Dich durch Jesus Christus um die Vergebung meiner Schuld zu bitten. Durch meine Sünden – das will ich nicht vergessen – habe ich meinen Mitmenschen, mir selbst und auch der Schöpfung geschadet und das Wirken Deiner Erlösung gehemmt.
Im Gebet bringe ich jetzt alle jene vor Dich hin, denen ich Leid verursacht habe.
Ich bitte Dich durch Jesus Christus, auch sie teilhaben zu lassen an der Fülle Deiner vergebenden Gnade und Barmherzigkeit, die Du mir jetzt im Sakrament der Buße schenken wirst.
Bevor ich zur Vergebung meiner Schuld vor Dich, oh Vater, hintrete, bitte ich Dich, mir zu helfen, damit auch ich all jenen, die an mir schuldig geworden sind, aufrichtig vergeben kann.
Erfülle mich mit Deinem Geist, oh Gott, und ich werde Frieden finden!
Ich bin zur Versöhnung mit den Menschen bereit, denn ich weiß, dass nur so der Friede wachsen kann, den alle ersehnen.
Oh Gott, unser Vater im Himmel! Schenke mir und allen, denen ich mich verbunden weiß, diesen Frieden, denn nur Du zu geben vermagst.
Darum bitte ich Dich durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Amen

Aus „Handbuch für Medjugorje-Pilger“
Slavko Barbaric

Maria ruft zur Beichte auf

"Liebe Kinder! Ich lade euch ein, die Türe eures Herzens zu öffnen, wie die Blume sich der Sonne öffnet. Jesus möchte eure Herzen mit Frieden und Freude erfüllen. Ihr könnt, meine lieben Kinder, den Frieden nicht verwirklichen, wenn ihr nicht mit Jesus im Frieden seid. Deshalb lade ich euch zur Beichte ein, damit Jesus eure Wahrheit und euer Friede sei. Meine lieben Kinder, betet, dass ihr Kraft habt zu verwirklichen, was ich euch sage. Ich bin mit euch und liebe euch. - Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Botschaft vom 25. Januar 1995

Es ist kein Zufall, dass Medjugorje für viele Pilger zum Ort der Beichte und der Bekehrung geworden ist. Deshalb ist es wichtig, den Personen zu helfen, sich durch eine gründliche Prüfung des Gewissens auf die Beichte vorzubereiten. In ihrer Seele sind sie schon bereit zu bereuen, zu vergeben und Vergebung zu suchen, zur vollkommenen Reinigung der Seele und des Herzens und zur Versöhnung mit Gott und den Menschen. Wichtig ist neben der Vorbereitung auch, dass Priester zur Verfügung stehen und dass sie sich bewusst genügend Zeit für jede Beichte nehmen. Der Priester nimmt die Beichte ab und sollte nicht nur die Sünde aufzeigen, sondern die Person im Geiste Mariens anregen, Sünden nicht nur zu meiden, sondern auch im Guten zu wachsen, denn das Leben eines Christen ist nicht nur ein Kampf gegen die Sünde, es ist auch ein unermüdlicher Kampf für das Gute. Mit anderen Worten, von den Botschaften ausgehend ruft Maria nicht nur dazu auf, eine Welt ohne Krieg und Konflikte, Hass und Bösem zu schaffen, sondern aktiv an der Verwirklichung des Friedens, der Liebe und der Gerechtigkeit mitzuwirken. Wer daran nicht aktiv teilnimmt, auch wenn man nicht wegen eines Konfliktes sündigt, begeht eine Sünde, weil er nicht aktiv genug an der Schaffung des Guten mitwirkt.

Aus "Gebetsgruppen in der Marianischen Spiritualität "
Pater Slavko Barbaric 1996

Link

Medjugorje, der größte Beichtstuhl der Welt.
10 Gebote, die Gebote der Kirche, die sieben Hauptsünden, Beichthilfen u.a.
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