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Wir müssen Gott für die Gnaden danken

Pater Petar, die Gottesmutter hat gesagt, dass ihr Erscheinen in Medjugorje mit ihren früheren Erscheinungen in Fatima und Lourdes in engem Zusammenhang steht.
Ja, es heißt, dass Medjugorje die eigentliche Realisierung der Geheimnisse von Fatima und Lourdes darstellt. Dabei scheint es mir aber gar nicht so wichtig, ob sich bestimmte Prophezeiungen erfüllen oder nicht, viel wichtiger scheint mir, den Augenblick zu nutzen und sich dem Willen Gottes zu fügen. Wer mit Gott lebt und in Ihm seinen Halt gefunden hat, braucht sich vor düsteren Prophezeiungen nicht mehr zu fürchten. Ängstigen muss sich nur der, der ohne Gott lebet, denn sein Leben hier auf Erden ist nur vergeudete Zeit.

Einmal sagte die Gottesmutter, dass sie so lange bei uns bleiben wird, bis sich die ganze Menschheit bekehrt hat.
Maria ist die Mutter der Eucharistie, Mutter des Lebendigen Gottes. Sie will uns Jesus Christus bringen, damit Er in unserem Herzen Eingang findet. Mit Gott im Herzen sind wir stark und erleben schon auf Erden das Paradies.

Die Gospa hat öfter betont: „Solange ich bei euch bin, erlebt ihr Tage der Gnade.“ Wie deuten Sie diese Worte?
Jeder neue Tag ist ein Geschenk. Die Möglichkeit, jeden Augenblick so zu leben, wie Gott es von uns verlangt, ist eine große Gnade. Jede Sünde aber und alles  was uns mit Gott entzweit, macht uns nur unglücklich. Maria will uns davor bewahren, darum sind das wahrlich Tage der Gnade.

Mirjana hat einmal erwähnt, dass die Gottesmutter das Wort „Ungläubige“ ablehnt und stets von denen spricht, „die die Liebe Gottes noch nicht erkannt haben.“
Die Gospa will damit ausdrücken, dass jeder einzelne Mensch ein Geschöpf  Gottes ist, das in seinem Innersten sehr wohl ahnt, dass es von Gott erschaffen wurde, es nur noch nicht richtig begriffen hat. Darum fordert die Gospa uns Gläubige auf, für jene zu beten, die die Liebe Gottes noch nicht erkannt habe. Gott ist die Liebe, und sobald der Mensch das begreift, wird er auch gläubig.

Glauben Sie, dass man in Medjugorje leichter zu Gott findet?
Ich glaube, dass Medjugorje der Ort ist, wo man Gott begegnen, Ihn erkennen kann. Viele berichten, dass Medjugorje den Ausschlag gab, ihr Leben zu ändern.

Pater Petar, würden Sie noch einmal kurz zusammenfassen?
Ich möchte die Leser daran erinnern, dass sie alle von Gott geliebt werden! Gott offenbart den Menschen Seine Liebe durch das Erscheinen Seiner Mutter hier auf Erden. Die Gottesmutter will jeden von uns zu Gott führen, damit wir das ewige Heil erlangen. Wir müssen ihre ausgestreckte Hand ergreifen, beten und fasten, und wir werden den Frieden, das Paradies erlangen.

Auszüge aus einem Interview mit Pater Petar Ljubicic, 1994

Quellennachweis: Gebetsaktion Wien