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Der außerordentliche Gesandte des Vatikans ist in Medjugorje eingetroffen

Nach einem Besuch in Sarajevo und Mostar ist der Abgesandte des Vatikans, Erzbischof Henryk Hoser, in Begleitung des Provinzialates der Franziskaner in der Herzegowina unter der Leitung von Pater Mijlenko Šteko, in Medjugorje eingetroffen. In den Nachmittagsstunden des 29. März wurde er vom Pater Marinko Šakota, Pfarrer von Medjugorje, den Franziskanerpatres und den Franziskanerinnen, die in Medjugorje ihren Dienst verrichten, vor dem Pfarrhof empfangen. Auch einige Pfarrangehörige und Pilger waren beim Empfang anwesend.

Kinder haben Erzbischof Hoser einen Strauß Blumen überreicht. Danach begab er sich in die Pfarrkirche von Medjugorje, wo er einige Zeit im Gebet verbrachte. Er sprach einige Worte des Dankes an alle, die ihn in Medjugorje empfangen haben und gab allen Anwesenden seinen Segen.

Erzbischof Hoser beginnt damit seine Sendung, die ihm Papst Franziskus aufgetragen hat. Zur Erinnerung, am 11. Februar 2017 hat der Papst den polnischen Erzbischof von Warschau- Paga als außerordentlichen Beauftragten, nach Medjugorje gesandt. Der Grund seiner Entsendung ist, eine tiefere Erkenntnis über die wirklichen Geschehnisse der pastoralen Situation in Medjugorje, vor allem möchte er mehr über die Bedürfnisse der Pilger erfahren. Möglicher Weise könnte es pastorale Anregungen für die Zukunft geben. Seine Entsendung hat ausschließlich einen pastoralen Charakter.
Quelle: www.medjugorje.hr

Ansprache von Erzbischof Hoser bei seiner Ankunft

Anlässlich seiner Ankunft in Medjugorje richtete Erzbischof Henryk Hoser folgende Worte an die in der Pfarrkirche von Medjugorje versammelten Gläubigen.

„Wir befinden uns an dem Ort, wo sich zahlreiche Pilger einfinden. Wir wollen gemeinsam um die Fürsprache der Gottesmutter beten, dass Sie unsere Herzen der Barmherzigkeit Gottes öffne, dass die Barmherzigkeit Gottes unseren Verstand erleuchte, dass die Barmherzigkeit Gottes unser Verständnis gegenüber der Lehre der Kirche und dem Wort Gottes öffne. Wir leben im Heiligen Geist und Er ist der Geist der Kirche. Suchen wir nach der Wahrheit, die von Gott kommt, die Wahrheit Gottes über uns selbst und somit über den Menschen. Dieser Ort  ist  in der ganzen Welt als Ort des Gebetes bekannt. Der Heilige Vater zeigt großes Interesse an der Entwicklung der Volksfrömmigkeit, der man an diesem Ort begegnet. Das ist auch ein Teil meiner Sendung – die pastoralen Geschehnisse an diesem Ort zu bewerten und eventuelle Ratschläge zu geben, die in Zukunft verwirklichet werden sollten.   

Ich komme aus einem Land, in dem die Verehrung der Gottesmutter sehr gepflegt wird. Maria ist auch die Königin Polens. Ich wünsche euch allen, Maria möge die Königin eures Lebens werden. Soviel eben für heute.“  sprach der Erzbischof Hoser und beendete seine Worte mit einem Segen Gottes über alle Anwesenden.
Quelle: www.medjugorje.hr