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Bischof Hoser: ‚Bitte beten Sie für den Erfolg meiner Mission’

Papst Franziskus wolle die Seelsorge in Medjugorje, wo die Mutter Gottes so intensiv verehrt werde, verbessern.

Medjugorje (kath.net/jg)
„Ich begebe mich im Auftrag der Kirche auf diese Mission, die mir vom Heiligen Vater anvertraut worden ist. Ich möchte, dass die Mission so nahe wie möglich an die objektive Wahrheit gelangt und gute und konkrete Ergebnisse bringt.“ Das sagt Henryk Hoser, der Bischof von Warschau-Praga, kurz vor seiner Abreise nach Medjugorje in einem Interview mit dem katholischen Online-Portal Aleteia.
Medjugorje werde jedes Jahr von 2 bis 2,5 Millionen Menschen aus der ganzen Welt besucht und, wie Bischof Hoser wörtlich sagt, „spirituell bereichert“. Der Bedarf an Seelsorge sei gewaltig. Ein Problem sei, dass manchmal nicht genügend Beichtväter vorhanden seien, um alle der insgesamt 50 Beichtstühle in den jeweils gewünschten Sprachen zu besetzen, sagt Bischof Hoser.
Papst Franziskus sei sich dessen bewusst und wolle die Seelsorge an diesem Ort, an dem die Mutter Gottes so intensiv verehrt werde, verbessern. Hier setze seine Mission an. Er solle die pastorale Situation begutachten und eventuell Vorschläge für Verbesserungen der Koordination und neue pastorale Initiativen ausarbeiten. Er bittet die Leser des Interviews um ihr Gebet für den Erfolg seiner Mission.
Es sei nicht das erste Mal, dass sich die Kirche mit einer Entscheidung über die Echtheit der Erscheinungen Zeit lasse. Im Falle Medjugorjes komme hinzu, dass die Art der Erscheinungen ganz anders sei, als die an bisher anerkannten Erscheinungsorten.
Medjugorje könne ein Ort der Marienverehrung bleiben, ganz unabhängig davon, wie die Entscheidung bezüglich der Anerkennung letztlich ausfallen werde. Die Mutter Gottes könne überall verehrt werden und ganz besonders an Orten, an denen die Verehrung so fruchtbringend sei wie in Medjugorje, sagt Bischof Hoser.

Quellennachweis: Kath.net 22. März 2017

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