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Begegnung der Seherin Mirjana mit Papst Johannes Paul II.

Interview mit der Seherin Mirjana aus Medjugorje.
Veröffentlicht im Buch von Kresimir Sego "Gespräch mit den Sehern".

Mirjana, du warst bei Papst Johannes Paul II.?
Ja, aber nur einmal und das bei einer allgemeinen Audienz, da hat er mich wie alle anderen gesegnet. Bei dieser Gelegenheit hat der Priester, der mich begleitete laut gerufen: "Das ist Mirjana aus Medjugorje." Der Papst wendete sich an mich, segnete mich erneut und ging weg. Ich sagte zu dem Priester: "Sehen Sie Pater, er meint doch auch, dass ich einen doppelten Segen benötige."
Am Nachmittag haben wir dann eine Nachricht erhalten, dass wir am kommenden Tag nach Castel Gandolfo kommen sollen. Die Begegnung mit Papst Johannes Paul II. war für mich eine unergessliche Erfahrung. Der Papst sagte: "Wenn ich nicht Papst wäre, wäre ich schon längst in Medjugorje gewesen." Er hat mich mit keinem Wort etwas über die Geheimnisse gefragt. Er hat mich nur etwas über die Gospa, über Ihre Schönheit und über Ihre Liebe gefragt. Er fügte dann noch hinzu, ich solle die Pilger bitten, dass sie für seine Anliegen beten und wir sollen auf Medjugorje aufpassen, denn es ist die Hoffnung für die ganze Welt.

Auszug aus dem Buch "Gespräch mit den Sehern" Verlag Tiberias 2009
Ein sehr ausführliches und interessantes Buch von Kresimir Sego über die Seher von Medjugorje und ihr persönliches Leben mit der Gospa.

Der Hl. Vater Johannes Paul II. verehrte eine kleine Statue der Gospa aus Civitavecchia (Juni 2005)

"Il Messagero" vom Mittwoch, den 01. Juni 2005  - „Ratzingers ‚Öffnung’,  Papst Woytila hat die Statue der Gospa aus Civitavecchia verehrt", schreibt Orazio Petrosilio.
Aus dem Vatikan – „Die Gospa aus Civitavecchia wird große Dinge tun", sagte Benedikt XVI., als er Mgr. Girolamo Grillo, am Ende der Begegnung mit der italienischen Bischofskonferenz begrüßte. Genau am vergangenen 1. April 2006, einen Tag vor dem Tod von Johannes Paul II., überbrachte der Bischof von Civitavecchia, der Glaubenskongregation, an deren Spitze Kardinal Ratzinger war, einen Bericht. Eine Kommission unter der Schirmherrschaft der Kongregation, ist zum Entschluß gekommen, daß sie den übernatürlichen Charakter des Tränenvergießens nicht feststellen kann, was in der Fernsehsendung „Porta a porta", von Kardinal Tarcisio Bertone, dem damaligen Mitarbeiter von Kardinal Ratzinger, öffentlich bestätigt wurde.
Bei der gestrigen Begegnung hat uns Mgr. Grillo, an die große Verehrung erinnert, die Johannes Paul II. der Gospa aus Civitavecchia entgegenbrachte und an seinen Wunsch, daß dieses Urteil nicht veröffentlicht wird, so lange nicht weitere Untersuchugnen gemacht werden.
Grillo erzählte, indem er bereits bekannte Dinge wiederholte und einige unveröffentlichte Einzelheiten hinzufügte, dass er an einem Abend Ende Februar 1995, die wundersame Statue zu Johannes Paul II., in den Vatikan gebracht hat. Der Papst hat ihr seine Verehrung ausgedrückt, hat davor gebetet und zum Schluß hat er auf das Haupt der Gospa eine Krone gesetzt, die er selbst mitgebracht hatte.
Ein ausführlicher Bericht über diesen Abend und über die Verehrung, die der Papst ausgedrückt hat, befindet sich im Tagebuch von Mgr. Grillo, der aus Angst, dass man ihm nach dem Tod im Zusammenhang mit dem, was Papst Woytila getan hatte, keinen Glauben schenken würde, vom Sekretär des Papstes, Mgr. Stanislaus Dziwisz, eine Art Zeugnis des Papstes selber verlangt. Eine Kopie der entsprechenden Seiten aus dem Tagebuch des Bischofs wurde in den Vatikan geschickt und der Papst hat sie mit seiner Handschrift bestätigt:  „Johannes Paulus II.", 20. Oktober 2000.
Wir erinnern daran, dass die Statue, die die Gospa von Medjugorje darstellt, im Haus der Familie Gregori, vom 2. bis zum 6. Februar 1995, dreizehnmal blutige Tränen weinte (klinische Untersuchungen bestätigen, daß es sich um menschliches männliches Blut handelt) – in Anwesenheit von vielen Zeugen, unter denen auch öffentliche Beamte waren, und zum 14. mal im Haus des Bischofs, am darauffolgenden 15. März 1995. Eine theologische Kommission sprach sich für den übernatürlichen Ursprung dieser Ereignisse aus, eine andere, unter der Schirmherrschaft der Kongregation, verneint den übernatürlichen Charakter.

Johannes Paul II. äußerte sich positiv über Medjugorje (Mai 2005)

Das Web-Portal www.kath.net veröffentlichte am 25.Mai einen Text, in dem es heißt, daß die Erscheinungen der Gospa für den Papst glaubwürdig waren. Das sieht man aus seinem privaten Schriftverkehr mit dem bekannten polnischen Publizisten, Marek Skwarnicki und seiner Frau Zofia.  
Marek und Zofia Skwarnicki veröffentlichten vier Briefe aus ihrer Korrespondenz mit dem Papst; die Schreiben, die der Papst persönlich verfaßte, sind datiert mit dem 30.3.1991, 28.5.1992, 8.12.1992 und dem  25.2.1994. Es sind die ersten veröffentlichten Dokumente von Johannes Paul II. , die mit Medjugorje verbunden sind.
„Ich danke Zofia für alles, was Medjugorje betrifft“, schreibt Papst Johannes Paul II. in einem Brief am 28. Mai 1992. „Ich bin mit jedem verbunden, der dort betet und der von dort den Ruf zum Gebet bekommt. Heute begreifen wir diesen Aufruf besser."
In einem Brief vom 25. Februar 1994, bezieht sich Johannes Paul II. auf den Krieg in Ex-Jugoslawien: „Jetzt können wir Medjugorje besser verstehen. Wir können jetzt besser diese mütterliche Beharrlichkeit verstehen, wenn wir das Ausmaß dieser großen Gefahr vor unseren Augen haben.“
Marek Skwarnicki, der Karol Wojtyla schon seit 1958 kennt, ist Herausgeber der katholischen Wochenzeitschrift «Tygodnik Powszechny“ und des Monatsblattes „Znak“, das in Krakau erscheint. Er ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien und war auch bei vielen Papstreisen dabei.

Medjugorje und der Papst Johannes Paul II. – Gespräch mit Bischof Hnilica (Dezember 2004)

Dieses Interview machte Marie Czernin für das deutsche kath. Magazin "PUR". Es wurde im Dezember 2004 veröffentlicht.
Marie Czernin: „Bischof Hnilica, Sie haben viel Zeit in der Nähe von Papst Johannes Paul II. verbracht und konnten mit ihm auch sehr persönliche Momente teilen, unter anderem, als Sie ihn gleich nach dem Attentat vom 13. Mai 1981, in der Gemelli-Klinik besuchten. Konnten Sie je mit dem Papst über die Ereignisse von Medjugorje sprechen?"
Bischof Hnilica: "Als ich im Jahre 1984 den Heiligen Vater in Castel Gandolfo zum Mittagessen besuchte und ihm von der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens erzählte, die ich am 24. März des selben Jahres unverhoffter Weise in der Himmelfahrtskathedrale des Moskauer Kremls vollziehen konnte, so wie es sich die Muttergottes in Fatima gewünscht hatte, da war er sehr bewegt und meinte: „Die Muttergottes hat Dich mit Ihrer Hand dorthin geführt“ und ich antwortete: „Nein, Heiliger Vater, SIE hat mich in Ihren Armen getragen!" Danach fragte er mich, was ich von Medjugorje halte und ob ich schon einmal dort gewesen sei. Ich antwortete: „Nein. Der Vatikan hat es mir nicht verboten, aber er hat mir davon abgeraten." Daraufhin schaute mich der Papst ganz entschieden an und sagte: „Geh inkognito nach Medjugorje, so wie Du es auch in Moskau warst. Wer kann Dir das verbieten?" Auf diese Weise hatte der Papst es mir nicht offiziell erlaubt hinzufahren, aber er hatte eine Lösung gefunden. Der Papst ging daraufhin in sein Arbeitszimmer und holte ein Buch von Renè Laurentin über Medjugorje. Er fing an, mir daraus einiges vorzulesen und wies mich darauf hin, dass die Botschaften von Medjugorje mit jenen von Fatima in Beziehung stehen: „Schau, Medjugorje ist die Fortsetzung der Fatima-Botschaft. Überhaupt erscheint die Muttergottes jetzt in einem kommunistischen Land gerade wegen der Probleme, die von Russland ausgehen." sagte der Papst, der es ja schon damals als seine Mission ansah, die Fatima Botschaft in seinem Pontifikat umzusetzen. Daher verstand er sofort diesen Zusammenhang.
Ich fuhr also drei- bis viermal inkognito nach Medjugorje, aber der damalige Bischof von Mostar-Duvno, Mgr. Pavao Žanić, schrieb mir daraufhin einen Brief, indem er mich aufforderte, ab sofort nicht mehr nach Medjugorje zu kommen, sonst würde er an den Papst schreiben. Irgendjemand hatte ihn anscheinend über meinen Aufenthalt informiert, aber ich brauchte ja keine Angst vor dem Heiligen Vater zu haben."
„Hatten Sie danach noch eine andere Gelegenheit, mit dem Papst über Medjugorje zu sprechen?“
Bischof Hnilica: „Ja, das zweite Mal, als wir über Medjugorje sprachen, war – ich erinnere mich noch genau – am 1. August 1988. Eine Ärztekommission aus Mailand, die damals die Seherkinder untersucht hatte, kam zum Papst nach Castel Gandolfo. Einer der Ärzte wies darauf hin, dass der Bischof der Diözese Mostar, Schwierigkeiten bereitete. Der Papst sagte darauf hin: „Nachdem er der Bischof der Region ist, müsst ihr auf ihn hören,“ und ganz ernst geworden fügte der Papst hinzu: „Er wird aber vor Gottes Gericht Rechenschaft abgeben müssen, ob er in richtiger Weise gehandelt hat." Danach blieb der Papst eine Zeitlang nachdenklich und dann sagte er: „Heute verliert die Welt den Sinn für das Übernatürliche, das heißt den Sinn für Gott. Aber Viele finden diesen Sinn neu in Medjugorje wieder durch das Gebet, das Fasten und die Sakramente." Das war das schönste und expliziteste Zeugnis für Medjugorje. Das hat mich beeindruckt, denn die Kommission, die die Seher untersucht hatte, erklärte damals: Non constat de supernaturalitate. Der Papst hingegen hatte längst erkannt, dass sich in Medjugorje Übernatürliches ereignet. Der Papst konnte sich ja durch verschiedenste Erzählungen anderer Menschen von den Ereignissen in Medjugorje überzeugen, dass man an diesem Ort Gott begegnet."
„Ist es nicht möglich, dass vieles, was in Medjugorje passiert, doch frei erfunden ist und sich früher oder später herausstellen wird, dass die Welt einem großen Betrug aufgesessen ist?"
Bischof Hnilica: „In Marienfried fand vor einigen Jahren ein großes Jugendtreffen statt, zu dem auch ich eingeladen wurde. Damals fragte mich ein Journalist: „Herr Bischof, meinen Sie nicht, dass all das, was in Medjugorje geschieht, vom Teufel stammt?" Ich antwortete ihm: „Ich bin Jesuit. Der Heilige Ignatius hat uns beigebracht, wie man die Geister unterscheiden muss, auch dass jedes Ereignis drei Ursachen haben kann: menschlich, göttlich oder teuflisch. Er musste mir letztendlich zustimmen, dass all das, was sich in Medjugorje ereignet, menschlich gesehen nicht erklärbar ist, nämlich dass ganz normale junge Menschen so viele Tausende von Menschen anziehen, die jedes Jahr dorthin strömen, um sich dort mit Gott zu versöhnen. Medjugorje wird inzwischen der Beichtstuhl der Welt genannt: weder in Lourdes, noch in Fatima, gibt es das Phänomen, dass so viele Menschen zur Beichte gehen. Was geschieht in einer Beichte? Der Priester spricht den Sünder los vom Teufel. Ich hab dem Journalisten dann geantwortet: "Freilich, Satan vermag Vieles zu tun, aber eines kann er sicher nicht: Kann es sein, dass der Teufel die Leute zur Beichte schickt, um sie von sich selbst zu befreien?" Da musste der Journalist lachen und er verstand, was ich meinte. Der einzige Grund bleibt daher Gott! Von diesem Gespräch habe ich danach auch dem Heiligen Vater berichtet."
„ Wie lässt sich die Botschaft von Medjugorje in ein paar Sätzen zusammenfassen. Was unterscheidet diese Botschaften von denjenigen in Lourdes oder Fatima?
Bischof Hnilica: „In allen drei Wallfahrtsorten lädt die Muttergottes zur Buße, zur Reue und zum Gebet ein. Darin gleichen sich die Botschaften an den drei Erscheinungsorten. Der Unterschied ist, dass diese Botschaften in Medjugorje nun schon seit 23 Jahren fortdauern. Diese intensive Kontinuität der übernatürlichen Erscheinungen hat in den letzten Jahren nicht abgenommen, sodass auch immer mehr Intellektuelle sich dort bekehren."
„ Für manche Menschen sind die Botschaften von Medjugorje deshalb nicht glaubwürdig, weil ja dann der Krieg ausgebrochen ist und sich die verschiedenen ethnischen Gruppierungen untereinander bekämpft haben. Also doch kein Ort des Friedens, sondern des Zankes?"
Bischof Hnilica: „Als 1991 (genau 10 Jahre nach der ersten Botschaft: „Friede, Friede und nur Friede!!!!“ Anmerkung d. Red.), der Krieg in Bosnien-Herzegowina ausbrach, war ich wiedereinmal zum Mittagessen beim Papst, und er fragte mich: „Wie lassen sich die Erscheinungen von Medjugorje erklären, wenn jetzt in Bosnien Krieg herrscht?" Der Krieg war ja wirklich eine schreckliche Sache. Ich sagte daher zum Papst: „Freilich verhält es sich nun wie damals in Fatima. Wenn man damals gleich Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht hätte, dann hätte der Zweite Weltkrieg, aber auch die Verbreitung des Kommunismus und des Atheismus vermieden werden können. Gleich nachdem Sie, Heiliger Vater, im Jahre 1984, diese Weihe vollzogen haben, kam es in Russland zu großen Veränderungen und der Fall des Kommunismus wurde dadurch eingeleitet. Auch in Medjugorje warnte die Muttergottes anfangs davor, dass Kriege ausbrechen würden, wenn wir uns nicht bekehren, aber niemand nahm diese Botschaften ernst. D.h. wenn die Bischöfe vom damaligen Jugoslawien die Botschaften ernster genommen hätten – freilich können sie noch keine definitive kirchliche Anerkennung gewähren, da ja die Erscheinungen noch im Gange sind – dann wäre es vielleicht nicht so weit gekommen. Der Papst sagte daraufhin zu mir: „Also Bischof Hnilica ist überzeugt, dass meine Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens gültig war?" und ich antwortete: „Natürlich war sie gültig, die Frage ist nur, wie viele Bischöfe diese Weihe in Kommunion (Einheit) mit dem Papst vollzogen haben."
Warum ist es so wichtig, dass die Bischöfe diese Weihe gemeinsam mit dem Papst vollziehen?“
Bischof Hnilica: „Dadurch kommt ja die Kollegialität der Kirche zum Ausdruck, d.h. die Einheit der Bischöfe mit dem Papst, die dem Ganzen eine viel größere Bedeutung verleiht. Als Karol Woityla 1978, zum Papst gewählt wurde, gratulierte ich ihm, aber ich erinnerte ihn gleich daran, dass in seinem Pontifikat etwas Wichtiges fehlen würde, solange er nicht gemeinsam mit den Bischöfen die Weihe Russlands vollziehe. Damals sagte er zu mir: „Wenn Du mir hilfst, die Bischöfe davon zu überzeugen, dann mache ich es gleich morgen.“ Daher fragte mich der Papst, nach der Weihe am 25. März 1984, wie viele Bischöfe sie gemeinsam mit ihm vollzogen hatten. Als ich ihm diese Frage nicht beantworten konnte, meinte er: „Es reicht nicht nur solch eine liturgische, wenn auch sehr feierliche Weihe, sondern jeder Bischof muss seine Diözese, jeder Pfarrer seine Pfarre und jeder Vater seine Familie darauf vorbereiten, denn die Muttergottes hat ja darum gebeten, dass sich auch die Laien ihrem Herzen weihen."

Medjugorje im Licht des päpstlichen Besuches in Sarajewo

Der Papst kam nach Sarajewo, nutzte dabei jedoch nicht die Gelegenheit, auch Medjugorje zu besuchen, wie es sich Viele aufgrund der augenscheinlichen Zuneigung des Papstes gegenüber den Ereignissen in der Pfarrei von Medjugorje erhofften. Erinnern wir uns an dieser Stelle auch daran, dass der kroatische Präsident, Dr. Franjo Tudjman, unmittelbar bevor der Papst Sarajewo besuchte, vor den versammelten Politikern und Priestern bezeugte, dass Papst Johannes Paul II, während ihres letzten Gespräches sagte, er wolle anläßlich seines Besuches von Sarajewo, auch Medjugorje besuchen. Bei dieser Zeugenaussage war auch der örtliche Bischof, Dr. Ratko Peric, anwesend, der darüber kein einziges Wort verlor.
Es ist nicht bekannt und es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass jemals bekannt wird, worüber der Papst hinter den Kulissen mit den versammelten kirchlichen Würdenträgern in Sarajewo sprach. Bekannt ist allerdings seine Frage, wer der Provinzial der herzegowinischen Franziskanerprovinz sei, in der sich die Pfarrei von Medjugorje befindet. Ebenfalls bekannt ist, daß er bei seinem Eintreffen in Sarajewo, während des Abendessens im katholischen Priesterseminar und bei seinem Abschied auf dem Flughafen von Sarajewo, den Namen Medjugorje lächelnd erwähnte. Im Großen und Ganzen erregte diese Angelegenheit aber kein großes Aufsehen.
Die Gemüter erregten sich erst nach der gewohnten päpstlichen Generalaudienz, am Mittwoch, unmittelbar nach der Rückkehr des Papstes aus Sarajewo. Wie Presseagenturen berichten, habe der Papst bei dieser Gelegenheit mitunter gesagt: "Während all dieser Kriegsjahre gab es nicht minder Pilgerfahrten von Gläubigen zu marianischen Heiligtümern in Bosnien und Herzegowina, wie auch zu anderen Teilen der Welt, besonders nach Loreto, um die Mutter des Volkes und die Königin des Friedens zu ersuchen, auch diese leidende Region zu beeinflussen." Diese Worte des Papstes deuteten Viele als eine indirekte Anerkennung der Medjugorje-Ereignisse.
Es ist schwer vorauszusehen, was die Kirche angesichts der Medjugorje-Ereignisse in naher und ferner Zukunft unternehmen wird. Da die Bischofskonferenz von Jugoslawien auseinanderfiel, existiert auch kein Ausschuß mehr, der seinerzeit gebildet wurde, um die Ereignisse in Medjugorje zu verfolgen. Die Kirche wird in dieser Hinsicht sicherlich etwas unternehmen müssen. Medjugorje wird bis dahin weiterhin seinen Lauf nehmen und jener Satz aus der Heiligen Schrift, dass der Baum an seinen Früchten erkannt wird, wird sich verwirklichen.

Der Papst, Medjugorje und der herzegowinische Provinzial

Viele hofften, dass Papst Johannes Paul II seinen Besuch von Bosnien und Herzegowina, vom 12. bis 13. April 1997, mit einem Besuch Medjugorjes beenden würde, da er mehrere Male zuvor diesen Wunsch geäußert hatte. Leider konnte sich sein Wunsch nicht erfüllen. Der Papst hat Medjugorje jedoch nicht vergessen.
Auf dem Flughafen von Sarajewo erwarteten den Papst zunächst drei Bischöfe und zwei Provinziale aus Bosnien und Herzegowina. Als der Provinzial von Bosna srebrna, Fra. Petar Andjelovic, als Erster der Provinziale, dem Papst entgegentrat, um ihn zu begrüßen, fragte ihn der Papst: "Medjugorje?" Er zeigte dabei auf Dr. Fra. Tomislav Pervan, den herzegowinischen Provinzial, der antwortete: "Ich komme aus Mostar und aus Medjugorje." Der Papst nickte zufrieden und wiederholte zweimal: "Medjugorje, Medjugorje." Das konnten auch alle Fernsehzuschauer, die die Übertragung der Ankunft des Papstes auf ihren Bildschirmen verfolgten, sehen.
Während er mit den Versammelten in der Kathedrale von Sarajewo betete, bat der Papst zweimal die Königin des Friedens um das Wohlergehen von Bosnien und Herzegowina. Viele der Anwesenden haben das als Zuwendung zur Königin des Friedens aus Medjugorje gedeutet. Nach dem Abendessen im katholischen Priesterseminar von Sarajewo, nutzte Fra. Tomislav die Gelegenheit, um dem Papst persönlich die neueste Photomonografie von Medjugorje zu überreichen, die ihm die in Medjugorje tätigen Franziskaner, als Geschenk sandten. Bei dieser Gelegenheit erzählte er ihm auch einiges über Medjugorje. Der Papst nahm Beides stillschweigend, aber mit zufriedenem und interessiertem Gesichtsausdruck an.
Bei der Abreise des Papstes verabschiedete sich Fra. Tomislav Pervan auf dem Flughafen von ihm mit den Worten: "Heiliger Vater, wir erwarten Sie in Medjugorje." Der Papst antwortete lächelnd, wie man es auch auf den Fernsehbildschirmen sehen konnte: "Medjugorje, Medjugorje."

Erklärungen des Hl. Vaters Johannes Paul II über Medjugorje

Diese Erklärungen sind nicht durch Siegel und Unterschrift des Heiligen Vaters bestätigt, sie sind uns jedoch durch vertrauenswürdige Personen überbracht worden. Deshalb bringen wir sie unter dem Titel "Dokumente".
1. In einem privaten Gespräch mit der Seherin, Mirjana Soldo, sagte der Hl. Vater: "Wäre ich nicht der Hl. Vater, hätte ich bereits in Medjugorje gebeichtet" (1987).
2. Mgr. Maurillo Krieger, ehemaliger Bischof von Florianopolis (Brasilien), hat Medjugorje bereits vier Mal besucht. Sein erster Besuch war 1986. Er schreibt Folgendes:" 1988 nahm ich mit acht anderen Bischöfen und dreiunddreißig Priestern an Exerzitien im Vatikan teil. Der Hl. Vater wußte, dass viele von uns anschließend nach Medjugorje fahren wollten. Vor unserer Abreise aus Rom, feierten wir eine private Hl. Messe mit dem Hl. Vater und er sagte, ohne dass wir ihn dazu aufgefordert hatten: "Beten Sie für mich in Medjugorje". Anläßlich einer anderen Gelegenheit, sagte ich zum Hl. Vater: "Ich gehe bereits zum vierten Mal nach Medjugorje". Er konzentrierte sich und sagte: "Medjugorje, Medjugorje ist das geistliche Herz der Welt". Am selben Tag sprach ich mit anderen brasilianischen Bischöfen und dem Hl. Vater, und ich fragte ihn: "Ihre Heiligkeit, darf ich den Sehern sagen, daß Sie sie segnen?" Er antwortete: "Ja, ja", und umarmte mich.
3. Der Hl. Vater sagte im Jahr 1989, zu einer Gruppe von Ärzten, die sich für die Verteidigung und den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzen: "Ja, heute hat die Welt den Sinn für das Übernatürliche verloren. In Medjugorje suchen und finden Viele den Sinn wieder, durch Gebet, Fasten und in der Beichte."
4. Das koreanische katholische Wochenblatt ("Katholische Zeitung"), veröffentlichte am 11. November 1990, einen Artikel des Präsidenten der koreanischen Bischofskonferenz, Mgr. Angelo Kim: "Vor Abschluss der letzten Bischofssynode in Rom wurden die koreanischen Bischöfe zu einem Mittagessen mit dem Hl. Vater eingeladen. Bei dieser Gelegenheit sprach Mgr. Kim, den Hl. Vater direkt an und sagte: "Vater, Dank Ihnen konnte sich Polen vom Kommunismus befreien", worauf der Papst antwortete: "Nein, das ist nicht mein Verdienst. Das ist das Werk der Heiligen Jungfrau Maria, wie Sie es in Fatima und in Medjugorje gesagt hatte."
Erzbischof Kwangju sagte zum Hl. Vater: "In der Stadt Nadju in Korea weint die Hl. Jungfrau..." Der Papst antwortete ihm: "... Es gibt Bischöfe, wie in Ex-Jugoslawien, die dagegen sind..., aber es ist wichtig, sich der großen Anzahl der Menschen bewußt zu werden, die Ihrem Ruf folgen, die Anzahl der Bekehrungen... All das ist im Evangelium unterstrichen. All diese Fakten müssen ernsthaft untersucht werden."
Das erwähnte Blatt nahm dazu folgende Stellungnahme: "Es handelt sich hier nicht um die Entscheidung der Kirche. Das ist eine Anmerkung im Namen des uns allen gemeinsamen Hl. Vaters. Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass man das nicht unterschätzen sollte..."
(Aus: "L'Homme Nouveau", 3. Februar 1991)
("Naša ognjišta", XXI., 3, Tomislavgrad, 1991, S. 11)
5. Erzbischof Kwangju sagte zum Hl. Vater: "In der Stadt Nadju in Korea, weint die Hl. Jungfrau..." Der Papst antwortete: "Es gibt Bischöfe, wie in Jugoslawien, die dagegen sind... aber es ist wichtig, sich der großen Anzahl der Menschen bewußt zu werden, die Ihrer Einladung folgen, die Anzahl der Bekehrungen ... all das ist im Evangelium unterstrichen. All diese Fakten müssen ernsthaft untersucht werden." (L'Homme Nouveau, 3. Februar 1991)
6. Der Hl. Vater sagte zu Pater Jozo Zovko, am 20. Juli 1992: "Beschäftigen Sie sich mit Medjugorje, passen Sie auf Medjugorje auf, ermüden Sie nicht. Seien Sie beharrlich, seien Sie stark, ich bin mit Ihnen. Wachen Sie über Medjugorje und folgen Sie Medjugorje".
7. Der Erzbischof von Paraguay, Mgr. Felipe Santiago Bentez, fragte den Hl. Vater im November 1994, ob er den Gläubigen seine Zustimmung geben dürfe, sich im Geiste von Medjugorje zu versammeln, vor allem zusammen mit den Priestern von Medjugorje. Der Hl. Vater antwortete ihm: "Stimmen Sie allem was Medjugorje betrifft, zu".
8. Am 7. April 1995 hatte der Hl. Vater ein Treffen mit der kroatischen Delegation von Kirche und Staat in Rom. Während des inoffiziellen Teiles der Zusammenkunft erwähnte der Hl. Vater unter anderem, die Möglichkeit einer Wiederholung seines Besuches in Kroatien, nach Split zu kommen und von dort die Heiligtümer "Marija Bistrica" und Medjugorje zu besuchen.              ("Slobodna Dalmacija", 8. April 1995, Seite 3)

Die Heilige Jungfrau Maria über Papst Johannes Paul II

1. Entsprechend den Aussagen der Seher, am 13. Mai 1982, anläßlich des Jahrestages des Attentats auf den Hl. Vater, sagte die Gottesmutter: "Seine Feinde versuchten Ihn zu töten, ich habe Ihn aber beschützt".
2. Durch die Seher sandte die Gottesmutter am 26. Juni 1982, folgende Botschaft an den Hl. Vater: "Betrachtet Ihn als den Vater aller Menschen, nicht nur der Christen. Laßt Ihn unermüdlich und mutig die Botschaft des Friedens und der Liebe unter den Menschen verkünden."
3. Durch innere Eingebung sagte die Gottesmutter am 16. September 1982, zu Jelena Vasilji, über den Papst: "Gott hat Ihm die Kraft gegeben, Satan zu besiegen."
Sie verlangt von allen und besonders vom Papst "Die Botschaften zu verbreiten, die ich von meinem Sohn erhalten habe. Ich wünsche dem Papst das Wort anzuvertrauen, mit dem ich hier nach Medjugorje gekommen bin: Friede; Er soll es auf der ganzen Welt verbreiten... Er soll die Christen mit seinem Wort und seinen Predigten einen. Er soll die Botschaften, die er vom Vater im Gebet erhalten hat, hauptsächlich unter den Jugendlichen verbreiten, dann inspiriert Ihn Gott.
Betreffend der Schwierigkeiten der Pfarrei mit dem Bischof und der Kommission zur Untersuchung der Geschehnisse in der Pfarrei in Medjugorje, sagte die Gottesmutter: "Die Autorität der Kirche soll befolgt werden... Jedoch bevor sie ihr Urteil verkündet, ist es notwendig, geistlich zu wachsen. Sie wird ihr Urteil nicht voreilig treffen. Es wird wie bei einer Geburt geschehen, der die Taufe und die Firmung folgen. Die Kirche wird das bestätigen, was von Gott kommt. Angeregt durch die Botschaften, müssen wir in unserem geistlichen Leben vorankommen."
4. Anläßlich des Papstbesuches in Kroatien, sagte die Hl. Jungfrau:
"Liebe Kinder!
Heute bin ich auf besondere Weise mit euch betend vereint, für das Geschenk der Gegenwart meines geliebten Sohnes (Hl.Vater) in eurer Heimat. Betet, Kindlein, für die Gesundheit meines vielgeliebten Sohnes der leidet, aber den ich für diese Zeiten auserwählt habe. Ich bete und halte bei meinem Sohn, Jesus, Fürsprache, damit sich der Traum erfüllt, den eure Väter hatten. Betet, Kindlein, auf besondere Weise, denn Satan ist stark und will die Hoffnung in eurem Herzen zerstören. Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid." (25.08.1994)

Erklärung des Hl. Vaters über Medjugorje an Bischof Roberto Cavallero

Dieses Zeugnis übergab uns in schriftlicher Form Herr Marcello Pierucci , Via Castiglione 154, Bologna, Italien, am 9. Oktober 1997.
"Zur Zeit des Eucharistischen Kongresses, der in den vergangenen Tagen in Bologna stattfand, hatte ich Mgr. Erzbischof Mario Rizzi, den ehemaligen apostolischen Nuntius in Bulgarien, derzeitig in Rom lebend und an der Verkündigung der gesegneten Diener Gottes arbeitend, zu Gast. Während des Abendbrotes erzählte Msgr. Rizzi, in Anwesenheit meiner Gattin Anna und Mgr. Novello Pedezzini Folgendes:
'Ich befand mich in der privaten Kapelle des Hl. Vaters zur morgendlichen Messe. Zum Ende der Heiligen Messe näherte sich uns der Hl. Vater und begrüßte persönlich alle Anwesenden. In unserer Nähe befand sich Mgr.Roberto Cavallero, aus dem Heiligtum der Muttergottes von Ort aus Chiavari. Als der Hl. Vater sich uns näherte, um uns zu begrüßen, sagte Mgr. Cavallero: Heiliger Vater, ich komme gerade aus Medjugorje.
Der Papst antwortete: Monsigneur, glauben Sie?
Der Monsigneur antwortete: Ja, Heiliger Vater!
Daraufhin fragte Msgr. Cavallero den Papst: Und Sie, Heiliger Vater, glauben Sie?
Auf diese Frage hin hielt der Papst sich etwas in Schweigen und antwortete daraufhin in Abständen: "Ich glaube... ich glaube.... ich glaube."
Am folgenden Abend wiederholte Erzbischof Rizzi dieses Zeugnis auf meine Bitte hin, in Anwesenheit Mgr. Pedezzini und des Bischofs von Prat , Mgr. Gastone Simoni."
Die Glaubwürdigkeit dieses Zeugnisses bestätige ich mit meiner eigenhändigen Unterschrift.
Medjugorje, 9. Oktober 1997, Marcello Pierucci - Unterschrift

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