In Memoriam
Von Personen, die sehr mit Medjugorje verbunden waren.
Inhalte dieser Seite
Otto Herz - 19. Mai 2005
Ein großer Freund und Wohltäter Medjugorjes, Herr Otto Herz (63 J.), ist nach langer sehr schwerer Krankheit am 19. Mai 2005 in die himmlische Heimat abberufen worden. Seit seiner ersten Pilgerfahrt nach Medjugorje im Jahr 1994 wurden die Belange Medjugorjes und die große Not der Bevölkerung zu seiner zentralen Lebensaufgabe. Mit Pater Slavko gründete Otto im Jahr 1995 den gemeinnützigen Verein "Tal des Friedens" e.V., in Pöring bei München, um Paten für die Kriegswaisen der Herzegowina zu gewinnen und um mit Spenden die diversen humanitären Projekte, die von Pater Slavko ins Leben gerufen worden waren, zu unterstützen. So wurden im Laufe der Jahre aufgrund des unermüdlichen und selbstlosen Einsatzes von Otto und seiner Frau Betty, nicht nur beachtliche Summen für die Armen dieses Landes gesammelt, sondern auch in einer seine Kräfte übersteigenden Weise, Hilfsgüter gesammelt und zu unseren Hilfsbedürftigen transportiert. Diese vieljährige aufopfernde Tätigkeit wurde mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt, die Otto und seiner ebenso stets hilfsbereiten und liebevollen Frau Betty im Jahr 2002 verliehen wurde.
Aufgrund seiner schweren Krankheit, war es Otto im vergangenen Jahr nicht mehr möglich, sein geliebtes Medjugorje zu besuchen und seine wohltätigen Werke fortzusetzen, obwohl dies sein größter Wunsch war.
Dr. Ljudevit Rupcic - 25. Juni 2003

Am 22. Jahrestag der Erscheinungen der Gospa in Medjugorje, dem 25. Juni 2003, verstarb der Herzegowinische Franziskanerpater Dr. Ljudevit Rupcic im 83. Lebensjahr. Pater Dr. Ljudevit Rupcic wurde 1920 in Hardomilje, in der Nähe, des Klosters Humac geboren. Im Jahr 1939 trat er in den Franziskanerorden der Provinz Herzegowina ein und wurde 1946 zum Priester geweiht. Das Theologiestudium beendete er 1947 an der Theologischen Fakultät in Zagreb. 1958 promovierte er zum Doktor der Theologie und 1971 habilitierte er an der gleichen Fakultät. Von 1958 bis 1988, also 30 Jahre lang war er Professor an der theologischen Fakultät in Sarajevo und Zagreb. Als Professor lehrte er neutestamentliche Exegese. Während des kommunistischen Regimes war er 1945 und 1947 im Gefängnis und dann wieder von 1952 bis 1956. Er war längere Zeit indurch (1968 - 1981) Mitglied der theologischen Kommission der Bischofskonferenz des früheren Jugoslawien. Er hat das Neue Testament aus dem Urtext ins Kroatische übersetzt. Die Übersetzung umfasste viele Ausgaben. Er hat viele Bücher, Studien und Artikel in kroatischer, deutscher, italienischer, französischer und englischer Sprache herausgegeben und auch viele Vorträge bei zahlreichen Kongressen und Symposien in Europa und in Amerika gehalten. Er war mit seinem ganzen Wesen der Gospa und Medjugorje ergeben und schrieb Bücher und Artikel über die Erscheinungen. Schon von Anfang an hat er als Priester und Professor alles, was in Medjugorje geschehen ist, intensiv beobachtet.
Die sterblichen Überreste von Pater Ludevit Rupcic waren am 26. Juni 2003 in der Klosterkapelle der Franziskanerinnen in Miletina/Medjugorje aufgebahrt, wo er Seelsorger der geistlichen Schwestern war. Am Morgen des 27. Juni 2003 wurde er nach Humac überführt, in das Kloster, dem er selbst angehörte und blieb dort bis zur Verabschiedung aufgebahrt. Pater Dr. Ljudevit Rupcic wurde am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, am 27. Juni 2003, auf dem neuen Friedhof in Humac begraben. Die Begräbnisfeierlichkeiten begannen mit der Hl. Messe um 17.00 Uhr vor der Kirche und dem Kloster in Humac. Die Hl. Messe zelebrierte der Provinzial von Herzegowina Pater Slavco Soldo in Konzelebration mit dem Guardian von Humac, Pater Branimir Musa, dem Pfarrer von Medjugorje Branco Rados gemeinsam mit 60 anderen Priestern aus der Herzegowina, aus Bosnien, Kroatien und aus dem Ausland. Neben den einheimischen nahmen auch zahlreiche Pilger an der Hl. Messe teil. In der Predigt hat sich Pater Slavco Soldo mit rührenden Worten von Pater Ljudevit, einem der großen Persönlichkeiten der kroatischen Kirche, verabschiedet. Nach der Hl. Messe hat Pater Ivan Landeka, der Pfarre von Humac, die Kondolenzschreiben vorgelesen, die Mons. Dr. Ratko Peric, der Bischof von Mostar, Mons. Dr. Frane Franic, Erzbischof in Ruhe von Split-Makarska, Pater Bernardin Skunka, der Provinzial der Provinz von Zadar, Pater Mirko Kamesev, der Provinzial der kroatischen Kapuziner und andere geschrieben haben. Die Abschiedsreden nach der Hl. Messe hielten Pater Dr. Slavco Topic, Professor der Theologischen Fakultät in Sarajevo und der Provinz Bosna-Srebrena. Pater Dr. Ivan Dugandzic, Professor an der Thelologischen Fakultät dankte ihm in Namen der Gesellschaft der kroatischen Bibelwissenschaftler. Dr. Tomislav Pervan sprach im Namen seine Studenten über die wissenschaftliche Arbeit und das geistliche Profil des Verstorbenen. Schwester Jana Boras, die Oberin des Franziskanerinnenklosters in Miletina/Medjugorje, bedankte sich bei Pater Ljudevit für die Seelsorgs-Arbeit in ihrem Kloster. Zum Schluss sprach Pater Branko Rados im Namen der Pfarre Medjugorje und der zahlreichen Pilger. Am offenen Grab hat sich Pater Branimir Musa, der Guardian von Humac, von Pater Ljudevit verabschiedet. Er war im Krankenhaus in Mostar, als als Pater Ljudevit Rupcic im Sterben lag, so dass er seinen letzten Wunsch vor dem Sterben hören konnte. Die Künstlerin Melinda Dimitrescu hat für Pater Ljudevit die Medjugorje-Hymne „Dosli smo Ti, majko draga“ auf der Violine für ihn gespielt. Beim Begräbnis waren auch alle Seher von Medjugorje anwesend. Wir von der Gebetsaktion Wien möchten an dieser Stelle Pater Ljudevit Rupcic für all sein Wirken für die Muttergottes von Medjugorje, danken. Er war für uns ein großes Vorbild und hat uns auch immer ermutigt und gestärkt die Botschaften von Medjugorje zu verbreiten.
Pater Ljudevit Rupcic Danke für alles!
Pater Leonhard Orec - 21. Januar 2002
Am 21. Januar 2002 wurde Pater Leonhard Orec heimgerufen zu Gott. Geboren am 20. Januar 1928, hat er einen Großteil seiner priesterlichen Ausbildung und seelsorglichen Wirkungszeit in Deutschland verbracht, u. a. als Pfarrer in Blankenau und Hosenfeld sowie als akademischer Lehrer an der Theologischen Hochschule in Fulda. Von 1988 bis 1991 wirkte Pater Leonhard in Medjugorje, gründete u.a. die Gesellschaft der Pilgerleiter von Medjugorje und auch das Informationszentrum "MIR", das seit 1993 die Botschaften der Muttergottes verbreitet. Auch die humanitäre Gesellschaft "Medjugorje - MIR" zur Linderung der Wunden des Krieges geht auf seine Initiative zurück.
Eine schwere Krankheit, die ihn im Juli 2001 heimsuchte, machte seinem Leben allzu früh ein Ende. Die Beerdigung am 23. Januar wurde unter großer Anteilnahme von Laien, Priestern und Ordensleuten begangen. Pater Branko Rados, Pfarrer von Medjugorje, hob die "große franziskanische Seele" von Pater Leonhard hervor und wies darauf hin, dass der Verstorbene über einen Zeitraum von zwanzig Jahren "mit Medjugorje und für Medjugorje" gelebt habe: "Er trug es mit nach Split und Rom, überall hin, wohin er in diesen Jahren gereist sind. Das war für ihn Inspiration und Anstoß, so dass er in der Müdigkeit nicht an die Müdigkeit, in der Krankheit nicht an die Krankheit gedacht hatte. Sein Wunsch war, Christus durch Maria, die Friedenskönigin, so viel wie möglich zu preisen."
Pater Slavko Barbaric - 24. November 2000
Pater Slavko Barbaric ist am 24. November 2000 um 15.30 Uhr gestorben. Nachdem er, wie gewöhnlich jeden Freitag, den Kreuzweg auf dem Berg Krizevac für die Pfarrei und die Pilger geleitet hat, hat er Schmerzen empfunden. Er hat sich auf einen Stein hingesetzt, dann sich auf die Erde hingelegt, danach das Bewusstsein verloren und seine Seele dem Herren uebergeben.
Pater Slavko Barbaric ist am 11. März 1946 als Sohn von Marko und Luca geb. Stojic in Dragicina (Pfarrei Cerin) geboren. Er besuchte die Hauptschule in Cerin, und das Gymnasuim in Dubrovnik. In den Franziskanerorden trat er in Humac ein , am 14. Juli 1965. Seine feierliche Gelübde hat er am 17 September 1971 abgelegt. Zum Priester wurde er am 19. Dezember 1971 geweiht. Er hat in Sarajevo, Graz und Freiburg studiert. Sein Studium hat er in Graz 1978 mit einer Magistratur abgeschlossen. Nach 5 Jahren pastoraler Tätigkeit in der Provinz von Herzegowina, in der Pfarrei Capljina, hat er sein Studium in Freiburg wieder aufgenommen, wo er 1982 den Doktortitel auf dem Gebiet religiöser Pädagogik, und den Titel des Psychotherapeuten errang.




