In Memoriam
Von Personen, die sehr mit Medjugorje verbunden waren.
Gabi Geiger - 27. Januar 2012
Je voller und schöner die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer
Am 27. Januar 2012 verstarb unsere Mitarbeiterin Gabi Geiger Von Niederbayern aus half sie uns bei der Pflege unsere Webseite. Unermüdlich war sie auf der Suche nach passenden Texten. Ihr sonniges Gemüt und ihr Hilfsbereitschaft zeichnete sie besonders aus und ihre Liebe zur Muttergottes war spürbar. Sie war eine der ersten Verbreiterinnen der Botschaft der Muttergottes von Medjugorje in den Tageszeitungen.
Mit 54 Jahren erlag sie ihrem Krebsleiden im Kreise ihrer Familie.
Liebe Gabi, wir danken dir für alles, was du für uns getan hast, besonders aber für deine Freundschaft.
Deutschsprachiges Informatioszentrum
für Medjugorje
Axel Weidinger - 28. Oktober 2010
Am 28. Oktober 2010 verstarb Axel Weidinger nach langer und schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie. Axel war ein langjähriger Medjugorjepilger und Organisator von Pilgerfahrten und Hilftansporten.
Bereits 1985 hörte er von Medjugorje und nichts davon haltend fuhr er dennoch dorthin und erlebte eine Gotteserfahrung, die ihn fortan prägte und seine katholische Haltung immer mehr verinnerlichen ließ.
Otto Herz - 19. Mai 2005
Ein großer Freund und Wohltäter Medjugorjes, Herr Otto Herz (63 J.), ist nach langer sehr schwerer Krankheit am 19. Mai 2005 in die himmlische Heimat abberufen worden. Seit seiner ersten Pilgerfahrt nach Medjugorje im Jahr 1994 wurden die Belange Medjugorjes und die große Not der Bevölkerung zu seiner zentralen Lebensaufgabe. Mit Pater Slavko gründete Otto im Jahr 1995 den gemeinnützigen Verein "Tal des Friedens" e.V., in Pöring bei München, um Paten für die Kriegswaisen der Herzegowina zu gewinnen und um mit Spenden die diversen humanitären Projekte, die von Pater Slavko ins Leben gerufen worden waren, zu unterstützen. So wurden im Laufe der Jahre aufgrund des unermüdlichen und selbstlosen Einsatzes von Otto und seiner Frau Betty, nicht nur beachtliche Summen für die Armen dieses Landes gesammelt, sondern auch in einer seine Kräfte übersteigenden Weise, Hilfsgüter gesammelt und zu unseren Hilfsbedürftigen transportiert. Diese vieljährige aufopfernde Tätigkeit wurde mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt, die Otto und seiner ebenso stets hilfsbereiten und liebevollen Frau Betty im Jahr 2002 verliehen wurde.
Aufgrund seiner schweren Krankheit war es Otto im vergangenen Jahr nicht mehr möglich, sein geliebtes Medjugorje zu besuchen und seine wohltätigen Werke fortzusetzen, obwohl dies sein größter Wunsch war.
Dr. Ljudevit Rupcic - 25. Juni 2003

Am 22. Jahrestag der Erscheinungen der Gospa in Medjugorje, dem 25. Juni 2003, verstarb der Herzegowinische Franziskanerpater Dr. Ljudevit Rupcic im 83. Lebensjahr. Pater Dr. Ljudevit Rupcic wurde 1920 in Hardomilje, in der Nähe, des Klosters Humac geboren. Im Jahr 1939 trat er in den Franziskanerorden der Provinz Herzegowina ein und wurde 1946 zum Priester geweiht. Das Theologiestudium beendete er 1947 an der Theologischen Fakultät in Zagreb. 1958 promovierte er zum Doktor der Theologie und 1971 habilitierte er an der gleichen Fakultät. Von 1958 bis 1988, also 30 Jahre lang war er Professor an der theologischen Fakultät in Sarajevo und Zagreb. Als Professor lehrte er neutestamentliche Exegese. Während des kommunistischen Regimes war er 1945 und 1947 im Gefängnis und dann wieder von 1952 bis 1956. Er war längere Zeit indurch (1968 - 1981) Mitglied der theologischen Kommission der Bischofskonferenz des früheren Jugoslawien. Er hat das Neue Testament aus dem Urtext ins Kroatische übersetzt. Die Übersetzung umfasste viele Ausgaben. Er hat viele Bücher, Studien und Artikel in kroatischer, deutscher, italienischer, französischer und englischer Sprache herausgegeben und auch viele Vorträge bei zahlreichen Kongressen und Symposien in Europa und in Amerika gehalten. Er war mit seinem ganzen Wesen der Gospa und Medjugorje ergeben und schrieb Bücher und Artikel über die Erscheinungen. Schon von Anfang an hat er als Priester und Professor alles, was in Medjugorje geschehen ist, intensiv beobachtet.
Pater Leonhard Orec - 21. Januar 2002
Am 21. Januar 2002 wurde Pater Leonhard Orec heimgerufen zu Gott. Geboren am 20. Januar 1928, hat er einen Großteil seiner priesterlichen Ausbildung und seelsorglichen Wirkungszeit in Deutschland verbracht, u. a. als Pfarrer in Blankenau und Hosenfeld sowie als akademischer Lehrer an der Theologischen Hochschule in Fulda. Von 1988 bis 1991 wirkte Pater Leonhard in Medjugorje, gründete u.a. die Gesellschaft der Pilgerleiter von Medjugorje und auch das Informationszentrum "MIR", das seit 1993 die Botschaften der Muttergottes verbreitet. Auch die humanitäre Gesellschaft "Medjugorje - MIR" zur Linderung der Wunden des Krieges geht auf seine Initiative zurück.
Eine schwere Krankheit, die ihn im Juli 2001 heimsuchte, machte seinem Leben allzu früh ein Ende. Die Beerdigung am 23. Januar wurde unter großer Anteilnahme von Laien, Priestern und Ordensleuten begangen. Pater Branko Rados, Pfarrer von Medjugorje, hob die "große franziskanische Seele" von Pater Leonhard hervor und wies darauf hin, dass der Verstorbene über einen Zeitraum von zwanzig Jahren "mit Medjugorje und für Medjugorje" gelebt habe: "Er trug es mit nach Split und Rom, überall hin, wohin er in diesen Jahren gereist sind. Das war für ihn Inspiration und Anstoß, so dass er in der Müdigkeit nicht an die Müdigkeit, in der Krankheit nicht an die Krankheit gedacht hatte. Sein Wunsch war, Christus durch Maria, die Friedenskönigin, so viel wie möglich zu preisen."
Pater Slavko Barbaric - 24. November 2000
Pater Slavko Barbaric ist am 24. November 2000 um 15.30 Uhr gestorben. Nachdem er, wie gewöhnlich jeden Freitag, den Kreuzweg auf dem Berg Krizevac für die Pfarrei und die Pilger geleitet hat, hat er Schmerzen empfunden. Er hat sich auf einen Stein hingesetzt, dann sich auf die Erde hingelegt, danach das Bewusstsein verloren und seine Seele dem Herren übergeben.
Pater Slavko Barbaric ist am 11. März 1946 als Sohn von Marko und Luca geb. Stojic in Dragicina (Pfarrei Cerin) geboren. Er besuchte die Hauptschule in Cerin, und das Gymnasuim in Dubrovnik. In den Franziskanerorden trat er in Humac ein , am 14. Juli 1965. Seine feierliche Gelübde hat er am 17 September 1971 abgelegt. Zum Priester wurde er am 19. Dezember 1971 geweiht. Er hat in Sarajevo, Graz und Freiburg studiert. Sein Studium hat er in Graz 1978 mit einer Magistratur abgeschlossen. Nach 5 Jahren pastoraler Tätigkeit in der Provinz von Herzegowina, in der Pfarrei Capljina, hat er sein Studium in Freiburg wieder aufgenommen, wo er 1982 den Doktortitel auf dem Gebiet religiöser Pädagogik, und den Titel des Psychotherapeuten errang.





