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Die Botschaft der Gottesmutter ist ein Tor vom Jenseits zum Diesseits!

Das Interview mit Prof. Pater DDr. Andreas Resch für die OASE des Friedens führte Maria Elfriede Lang-Pertl.

Prof. DDr. Andreas Resch war beim großen Gebetstreffen im November 2014 in der Wiltener Basilika in Innsbruck anwesend. Er ist Begründer und Leiter des Institutes für Grenzwissenschaften in Innsbruck, und er war jahrelang in Rom als Professor für Paranormale Phänomene außerhalb unserer realen Erfahrungswelt und für klinische Psychologie an der Päpstlichen Lateran-Universität tätig. Da in diesen Bereich auch die Untersuchungen von Wundern und Erscheinungen gehören, hat P. Slavko Barbaric ihn gebeten, die wissenschaftliche Untersuchung der Seher von Medjugorje vorzunehmen, die dann 1998 in Mailand mit 15 Spezialwissenschaftlern durchgeführt wurde. Es war bis jetzt die fundierteste und umfangreichste Untersuchung dieser Art. Den Seher Ivan Dragicevic kannte er bereits von dieser großen Untersuchung her. Ich bat also Prof. Resch, Ivan den Gläubigen vorzustellen. Das tat er dann auch in seiner humorvollen und gewinnenden Art und Weise.

Herr Professor Resch, auch Sie waren bei unserem großen Gebetsabend mit Erzbischof em. Dr. Kothgasser und Ivan Dragicevic dabei. Haben Sie dieses Gebetstreffen in positiver Weise erlebt?
Den Abend habe ich als sehr harmonisch, informativ und mit großer Innerlichkeit erfahren.

Was sagen Sie zu lvan Dragicevic? War er für Sie überzeugend?
Zu Ivan selbst möchte ich sagen: Es ist so, dass seine Darlegungen nach meinem Ermessen aus innerer Überzeugung kamen, und er in seinen Aussagen grundsätzlich den Erfahrungen treu bleibt.

Sie haben Ivan ja schon vorher gekannt. Als Leiter dieser großen Untersuchung der Seher von Medjugorje in Mailand hatten Sie intensiv mit ihm zu tun. Finden Sie, dass er sich seit damals geändert hat, dass er vielleicht gewachsen ist?
Mir kommt vor, dass er sich sogar gefestigt hat. Damals bei den Untersuchungen in Mailand, als ich mit ihm ein persönliches Gespräch geführt habe, da glaubte ich am Anfang, dass er irgendwie nur etwas vormachen möchte. Doch am Schluss unseres Gespräches habe ich erkannt, dass er tief innerlich von diesem Geschehen eingenommen und überzeugt ist, und dass Ivan eine absolute Verpflichtung der Gospa gegenüber empfindet, für die er auch sein Leben einsetzt.

Sehen Sie solche Gebetsabend für den Frieden als etwas Wichtiges an und glauben Sie, dass es notwendig ist, die Botschaft der Gottesmutter durch Ivan zu verkünden?
Ja, sicher! Man sieht und erkennt ja, dass es sich heute überall zeigt, wie sich die Menschen danach sehnen zu erfahren, was "dahinter" ist, d.h. nach der Botschaft von drüben. Die Botschaft der Gottesmutter ist - nennen wir das einmal so - eine ungeheure Anziehungskraft für die Menschen, weil die Sehnsucht nach dem Jenseits die Grundlage der Bewältigung für das Diesseits ist, und hier ist natürlich die Botschaft der Gottesmutter praktisch ein Tor vom Jenseits zum Diesseits!

Haben Sie persönlich einen Bezug zu diesem "Tor" vom Jenseits zum Diesseits, zum Tor der Ewigkeit?
Ja, es ist so! Ich muss offen sagen, dass ich immer nach diesem Jenseits gesucht habe. Ich hatte eine Phase, wo ich geglaubt habe, dass sich das vielleicht wissenschaftlich ergründen ließe, vielleicht auch durch die Psychologie, dass man schließlich den Menschen damit glücklich machen kann. Heute aber weiß ich, dass dies alles nicht möglich ist: Ohne die Heimat im Jenseits ist das Diesseits nicht voll zu ertragen, und so lebe ich praktisch immer schon zur Hälfte im Jenseits.

Das ist auch der Wunsch der Gottesmutter wenn sie uns in ihren Botschaften sagt:
"Das Leben ist kurz, deshalb sehnt euch nach der Ewigkeit!"
Vielen Dank, Herr Professor für Ihr wertvolles Zeugnis, das Sie uns gegeben haben!

Quellennachweis: Oase des Friedens Heft 12/2014