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Friedensgebet in Paderborn

Ein Fest des Glaubens und ein Zeugnis der Verbundenheit mit der Gottesmutter und Medjugorje.

Übersetzer mit Seher Ivan beim Vortrag

Am Freitag, den 14. November 2014, fand in der Laurentiuskirche in Paderborn ein Friedensgebet mit Ivan Dragicevic aus Medjugorje statt. In der Zeit von 17.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr wurde der Rosenkranz gebetet, gab Ivan Zeugnis von seinen Erfahrungen mit der Gottesmutter und ihren Botschaften, wurde Eucharistie gefeiert und im Anschluss vor dem Allerheiligsten angebetet. Viele anwesende Gläubige nahmen das Angebot des Sakraments der Versöhnung für sich in Anspruch. Der Abend endete mit dem Eucharistischen Segen.

Laurentiuskirche in Paderborn

Übersetzer mit Seher Ivan beim Vortrag

Eucharistische Anbetung

Bereits eine Stunde vor Beginn füllte sich die Laurentiuskirche, mit ihren rund 700 Sitzplätzen, mit Betern aus nah und fern. Als sich selbst die Gänge füllten, wurde die Atmosphäre Medjugorjes spürbar. Zeitgleich wurde das Friedensgebet per Livestream ins Internet übertragen und konnte somit überall verfolgt werden.
Während des Rosenkranzgebetes, das Vikar Michael Bendel leitete, hatte Ivan die Begegnung mit der Gospa, der Gottesmutter, wie sie in Kroatien genannt wird. Die Erscheinung, auf die er später in seinem Vortrag einging, dauerte ca. zehn Minuten. Währenddessen verweilten die Anwesenden in andächtiger Stille und Gebet. Mit dem Magnificat und den verbleibenden Gesätzen wurde das Rosenkranzgebet beendet. Im Anschluss folgten das persönliche Zeugnis und der Vortrag von Ivan.
Darin waren zunächst die ersten Tage der Erscheinungen von Medjugorje vorherrschendes Thema. Ivan ging auf die damalige Situation vor Ort ein, das kommunistische Regime, das zunächst verunsicherte Elternhaus, seine eigenen Zweifel und Ängste mit der Frage „Wieso ich?“ Im weiteren Verlauf ging er auf die Botschaften der Gottesmutter und die Gründe ihres Kommens ein: Dass Gott existiert. Dass die Menschheit in großer Gefahr ist, eine Welt ohne Gott zu schaffen. Dass sie als Botin der Hoffnung kommt. Ivan legte dar, dass der allgemeine Zustand in Welt, Kirche und Gesellschaft mit auf den Zustand der Familien zurückzuführen sei. Wo Eltern ohne Einheit, Kinder gegen Eltern, Eltern gegen Kinder sind, könne es keine gesunde Gesellschaft geben. In den Familien fehle es an Zeit für den anderen, Zeit für Gespräche, Zeit für das gemeinsame Gebet und das Lesen der Bibel. Er machte aber deutlich, dass nicht die Zeit das Problem sei, sondern der Mangel an Liebe; denn für das, was man liebt, habe man immer Zeit. Die Gottesmutter rufe dazu auf, Gott wieder auf den ersten Platz zu stellen, Zeit für ihn und die Sakramente zu haben, das Gebet mit dem Herzen und die Liebe zum Nächsten zu praktizieren. Und: "Eine lebendige Kirche ist nur mit lebendigen Familien möglich. Die Gospa will das Gebet - Gott in die Familien zurückbringen, um sie zu heilen." Anschließend sprach er über die Erscheinung dieses Abends. Die Muttergottes habe sich sehr über die vielen Anwesenden gefreut, sie habe mit ihm besonders für die Priester und die Kranken gebetet, über alle die Hände ausgebreitet und sie gesegnet.
Zum Schluss des Vortrages betonte Ivan, dass er nach der Begegnung mit der Gottesmutter oft Stunden brauche, um in den normalen Alltag zurückzufinden. Er sehe sich nicht als Heiliger, sondern als sündiger Mensch, der jeden Tag nach Bekehrung strebe. Ihm sei viel anvertraut worden, was eine große Verantwortung bedeutet. „Wem Gott viel gegeben hat, von dem fordert er auch viel“, und dies sei oft nicht einfach.
Die darauffolgende Eucharistiefeier zelebrierte Msg. Otto Brauer mit weiteren zwölf Priestern aus vier Bistümern. In seiner Predigt griff Pastor Ludger Jakob den Friedensaufruf Medjugorjes auf und ergänzte, dass die Wurzel des Friedens nur in unserem eigenen, versöhnten Herzen Nahrung finden könne. „Das eigentliche Wunder von Medjugorje geschieht links neben der Kirche – in den Beichtstühlen." Er betonte, vom Evangelium ausgehend: "Das Reich Gottes ist mitten unter uns. Das erleben wir heute Abend hier!" Im weiteren dankte er der Gebetsgruppe "Regina Pacis" für die nun mittlerweile 20-jährige Treue zum regelmäßigen Gebet.
Den Abschluss des Abends übernahm Dechant Gregor Kauling mit der Eucharistischen Anbetung und Erteilung des Schlußsegens.
Besonders zu erwähnen sei noch die musikalische Begleitung durch die Gemeinschaft Totus Tuus die durch ihren Lobpreis und der einfühlsamen Liedauswahl eine große Bereicherung war. Nach ihrem Schlußlied stellte sich Ivan zu Gesprächen zur Verfügung.

Aussagen und Zeugnisse

Ein Gemeindemitglied: So voll ist unsere Kirche nicht mal zu Weihnachten.
Radegund: Wir haben Medjugorje in Deutschland erlebt.
Elisabeth: Es war wunderschön. Es war so sehr zum Auftanken. Ein Kraftschub, eine Zeit zum Glücklich sein.
Rudolf: Gestern fühlten wir uns in St. Laurentius wie zu Hause, wie in Medjugorje.
Marie-Ann: Ja, es war wunderbar.
Cornelius: Es war eine sehr schöne Feier.
Josef: Insgesamt ein atmosphärisch tiefer, geistlicher und besinnlicher Abend.
H.O.: Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung in Paderborn.

Austausch mit Ivan

Übertragungswagen für die Liveübertragung via Internet

Bestellung der Aufzeichnung

Die DVD zu dieser Veranstaltung kann bei Josanto Media unter der Mailadresse info(Bitte entfernen)@josanto-media(Bitte entfernen).com bezogen werden.