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7. Message for you - Friedensgebet im Wiener Stephansdom

In der Schule des Verzeihens
Ganz im Zeichen des Verzeihens stand das diesjährige Friedensgebet im Wiener Stephansdom, zu dem sich am 15. November tausende Gläubige aus verschiedenen Teilen Österreichs versammelt hatten. Das Gebetstreffen, organisiert von der „Oase des Friedens“ und der „Johannesgemeinschaft des Malteser-Ritter-Ordens“, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der größten religiösen Veranstaltungen in Österreich entwickelt.

Es fand bereits zum siebenten Mal in Wien statt, auch diesmal wieder unter dem Beisein des Wiener Erzbischofs, Kardinal Christoph Schönborn, der nach beeindruckenden Zeugnissen und dem Rosenkranzgebet eine heilige Messe für alle Anwesenden feierte. Ania Goledzinowska, die als Partygirl des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zu zweifelhaftem Ruhm gelangte, sprach in ihrem Zeugnis von ihrem Weg zum Glauben an Jesus Christus. Ihre Kindheit in Polen war nicht leicht. So verlor sie bald den Glauben an die Liebe Gottes. Sie wuchs in einer armen Familie auf. Ihr Vater starb an Alkoholsucht, als sie 10 Jahre alt war. Daraufhin brachte ihre Mutter mehrere Männer mit nachhause. Von einem dieser Männer wurde sie missbraucht, doch als sie es ihrer Mutter erzählte, glaubte sie ihrer Tochter nicht. „Ich begann meine Mutter zu hassen, weil sie da war, und meinen Vater, weil er nicht mehr da war.“ Also lief sie von zuhause weg und landete auf der Straße. „Ich war nicht glücklich und träumte von einem Leben der Reichen,“ erzählte sie im überfüllten Stephansdom ihre Geschichte. Mit 13 Jahren misslang ihr ein Selbstmordversuch. Mit 16 Jahren wurde ihr ein Job als Model in Italien angeboten, woraufhin sie ein dubioser Herr ins Land ihrer Träume brachte. Doch anstatt als Model arbeiten zu können, sperrte man sie in die Garage einer schlechten Pension, nahm ihr den Pass weg und zwang sie zur Prostitution. Wieder gelang ihr die Flucht. In Mailand schaffte sie es schließlich, doch noch als Model für das italienische Fernsehen und diverse Zeitschriften zu arbeiten. „Ich war mit dem Neffen von Silvio Berlusconi liiert und führte ein Leben mit Bodyguards und Privatflugzeug, ein Leben, das ich mir immer erträumt hatte. Mein Leben bestand aus Drogen, Lüge und Unterhaltung. Doch eines Tages kam eine Person zu mir und sagte: „Ania, komm mit nach Medjugorje.“ Ania hatte schon von diesem bekannten Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina gehört. „Ich fuhr mit, aber ich glaubte nicht daran. Ich dachte mir, das ist alles eine Lüge. Hier geht es nur darum, den Pilgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.“ Als sie mit ihrer Begleitperson auf den Kreuzberg stieg, wollte sie nach der dritten Station nicht mehr weitergehen, doch dann hörte sie eine Stimme, „eine gewöhnliche Stimme, die zu jedem von uns spricht, wenn wir geboren werden. Nur im Chaos und im Lärm des Lebens hören wir sie dann nicht mehr. Aber am Fuß des Kreuzberges war es ganz still, als ich diese Stimme in meinem Inneren vernahm: ,Anja, wenn Du hier nicht hinauf gehst, dann wirst du nicht den Grund verstehen, warum du hierhergekommen bist.‘ Ich beobachtete die alten Frauen, die mit dem Rosenkranz in der Hand auf den Berg stiegen und dachte mir: Die schaffen das, und ich soll das nicht schaffen? Also ging ich weiter, durch eine größere Kraft getrieben. Es schien, als ob der Berg zu mir hinunterkommen wollte.“ Oben beim weißen Kreuz angekommen, fiel sie auf die Knie und begann zu beten: „Und es war dieselbe Stimme, die zu mir sagte: ,Ania, du musst verzeihen!‘ Ich muss verzeihen! Nur diese Worte kamen aus meinem Mund. Es sind schwierige Worte, aber sie sind wirklich aus meinem Herzen gekommen.“ Als Ania nach Mailand zurückkehrte, entschied sie, das ganze Luxus-Leben hinter sich zu lassen. „Alle meinten, ich sei verrückt, weil ich meinen Koffer gepackt habe und zurück nach Medjugorje gefahren bin. Ich hab dort drei Jahre bei Schwestern gelebt. Meine Freunde aus Mailand meinten, sie hätten mir dort eine Gehirnwäsche verpasst. Ich sagte, ich mache nichts außer Kartoffel schälen, die Hühner füttern, und ich bin dabei glücklich.“ Das Leben in Medjugorje veränderte Ania. „All meine Freunde, die mich nicht verstehen konnten, wollten auf einmal auch nach Medjugorje kommen. Sie waren neugierig und wollten wissen, was ich hier Kostbares gefunden hatte, etwas, das man mit all dem Geld nicht kaufen kann.“ Ania hatte verstanden: „Das Wichtigste ist zu lieben und zu verzeihen. Auch ein Opfer von Missbrauch kann verzeihen. Nach vielen Jahren konnte ich meine Mutter wieder umarmen. Es war wie mit zwei Kabeln, die aufeinander treffen und die Lampe zum Leuchten bringen.“
Auch Arthur Boyle hat in Medjugorje gelernt, seinen Eltern zu verzeihen. Der Amerikaner erzählte im Stephansdom seine Geschichte, wie er auf wunderbare Weise in Medjugorje vom Krebs geheilt wurde. Im Jahr 1999 hatte er mit 44 Jahren die Diagnose Nierenkrebs erhalten. Er wurde operiert, doch nach acht Monaten wurden Metastasen in seiner Lunge festgestellt. Der Arzt gab ihm nur noch eine Überlebenschance von fünf Prozent. „Wenn dir das jemand sagt, dann ist die Angst so überwältigend, dass man keinen Fuß vor den anderen setzen kann.“ Ein Freund erzählte Arthur von Medjugorje. „Eine Woche später sind wir dorthin geflogen. Ich schrieb in mein Tagebuch: Ich gehe nach Medjugorje, um dort geheilt zu werden und meine himmlische Mutter zu treffen.“ Er verspürte die Sicherheit, dass seine Hoffnung auf Heilung in Erfüllung gehen würde. In Medjugorje ging er als erstes zur Beichte. „Ich hatte seit 20 Jahren nicht mehr gebeichtet und wusste, ich bin hier am richtigen Platz.“ Plötzlich stand die Seherin Vicka neben ihm und begann, für Arthur zu beten. „Als mir Vicka die Hände auflegte, verspürte ich eine Wärme in meinem Inneren.“ Doch das wichtigste Erlebnis in Medjugorje war für Arthur die Beichte. „Der Priester hatte mir erklärt, dass die Eucharistie die stärkste Medizin ist. Als ich aus dem Beichtstuhl herauskam, waren meine Angst und Depression weg. Wir können nicht körperlich geheilt werden, wenn wir nicht erst auch seelisch geheilt werden,“ erklärte der Vater von 13 Kindern. Bevor er Medjugorje wieder verließ, sagte eine amerikanische Bekannte zu ihm: „Du musst deinen Eltern verzeihen, dass sie sich scheiden ließen!“ Zurück in den USA, versammelte Arthur seine Familie und vergab seinem Vater, der seine Mutter verlassen hatte. Als er sich am nächsten Tag untersuchen ließ, waren der Tumor und alle Metastasen verschwunden. „Es war am 14. September, am Fest der Kreuzerhöhung. Anstatt sich einer Lungenoperation zu unterziehen, konnte ich wieder Golf spielen, weil mich Jesus geheilt hatte.“
Danach berichtete noch Magnus MacFarlane-Barrow von den positiven Entwicklungen seiner internationalen Hilfsorganisation „Mary‘s Meals“, die inzwischen fast eine Million Kinder pro Tag ernährt. „Dieses Werk besteht aus vielen kleinen Taten der Liebe. Mary‘s Meals wurde für hungrige Kinder geschaffen. Das Werk gehört der Gospa!“, beteuerte Magnus, der sich selbst überrascht zeigte von der raschen Ausbreitung von Mary‘s Meals. „Unglaublich, dass wir bereits 925.000 Kinder jeden Tag ernähren können. Wenn ich nächstes Jahr wiederkomme, werden es vielleicht schon eine Million Kinder sein.“ Magnus erinnerte an die Worte von Papst Franziskus, der einmal gesagt hat: „Armut in der heutigen Zeit ist ein Schrei, ein Skandal.“ Mary‘s Meals sei eine Antwort auf diesen Schrei: „Auch wenn wir die vielen Kinder nicht umarmen können, so können wir ihnen helfen.“
Nach den Zeugnissen berichtete Ivan Dragicevic, wie er und die anderen Seher von Medjugorje seit 33 Jahren von der Muttergottes „in einer Schule des Verzeihens und der Liebe“ geführt werden. „Es ist ein großes Geschenk, aber auch eine große Verantwortung. Die Gospa lehrt uns und gibt uns Botschaften. Sie spricht vom Frieden, von Umkehr zu Gott und vom Gebet. Wir sollen mit dem Herzen beten. Sie führt uns zur Eucharistie und zum Lesen der Heiligen Schrift.“ Als die Muttergottes 1981 das erste Mal zu den Sehern, die damals noch Kinder waren, sprach, stellte sie sich als „Königin des Friedens vor“. „Sie betonte immer wieder: ,Friede, Friede, Friede! Die Welt befindet sich in großer Gefahr.‘ “, erzählte Ivan von seiner ersten Begegnung mit der Gottesmutter. „Wer kann es besser wissen, als sie, dass wir heute Frieden brauchen? Deshalb sagte die Gottesmutter einmal: ,Wenn der Mensch mit sich selbst nicht im Frieden ist, dann kann es auch in der Welt keinen Frieden geben. Deshalb betet für die Gabe des Friedens.‘“ Ein anderes Mal habe die Mutter Jesu zu ihm gesagt: „ ,Sprecht nicht über den Frieden, sondern beginnt ihn zu leben. Sprecht nicht über das Gebet, sondern beginnt zu beten.‘ Wir müssen also weniger reden und mehr tun, nur so wird sich die Welt verändern. Wir müssen einander vergeben, nur so können wir vollkommen sein.“ Ivan sprach im Dom seine Hoffnung aus, „dass wir Mitbegründer einer besseren Welt werden, dass wir heute einen Samen säen und dass dieser Samen auf guten Boden fällt.“
Vor dem Gottesdienstes berichtete Ivan über seine Begegnung mit der Gottesmutter während des Rosenkranzgebetes: „Sie grüßte uns alle mit ihrem mütterlichen Gruß: „Gelobt sei Jesus, meine lieben Kinder!“ Danach betete sie mit ausgestreckten Händen für die hier anwesenden Priester, für diese Erzdiözese und für alle Kranken und sagte: „Liebe Kinder! Auch heute möchte ich euch auf besondere Weise einladen, dass ihr in dieser Zeit für die Familien und die Jugend betet. Leibe Kinder, betet für die Heiligkeit in den Familien. Eure Mutter betet gemeinsam mit euch und sie legt Fürsprache für euch alle ein bei ihrem Sohn. Danke, liebe Kinder, auch heute, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“
Die Gospa segnete uns mit ihrem mütterlichen Segen. Ich empfahl ihr alle hier Anwesenden an. Danach entfernte sie sich im Gebet im Zeichen des Lichtes und des Kreuzes mit dem Gruß: „Geht in Frieden, meine lieben Kinder!“
In seiner Predigt während des anschließenden Gottesdienstes erklärte Kardinal Schönborn: „Selten ist der Dom so voll wie heute!“ Die Muttergottes mache „Mut, sich nicht zu fürchten, Verantwortung zu übernehmen für die Gaben, die uns Gott anvertraut hat. Jesus erwartet von uns, dass wir ihm eines Tages Rechenschaft geben. Was habe ich mit meinen Gaben getan? Habe ich das Vertrauen in Gott und unsere Mitmenschen in Verantwortung gelebt? Habe ich fünf weitere Talente hinzugewonnen?“ Am Ende seiner Predigt versicherte der Kardinal: „Wir dürfen darauf vertrauen, dass uns der Herr mit seinen Gaben ausrüstet, sodass wir am Ende mit dem heiligen Paulus sagen können: ,Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. Fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit.‘ (2 Tim. 4, 7-8)“.

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Auch Arthur Boyle hat in Medjugorje gelernt, seinen Eltern zu verzeihen. Der Amerikaner erzählte im Stephansdom seine Geschichte, wie er auf wunderbare Weise in Medjugorje vom Krebs geheilt wurde. Im Jahr 1999 hatte er mit 44 Jahren die Diagnose Nierenkrebs erhalten. Er wurde operiert, doch nach acht Monaten wurden Metastasen in seiner Lunge festgestellt. Der Arzt gab ihm nur noch eine Überlebenschance von fünf Prozent. „Wenn dir das jemand sagt, dann ist die Angst so überwältigend, dass man keinen Fuß vor den anderen setzen kann.“ Ein Freund erzählte Arthur von Medjugorje. „Eine Woche später sind wir dorthin geflogen. Ich schrieb in mein Tagebuch: Ich gehe nach Medjugorje, um dort geheilt zu werden und meine himmlische Mutter zu treffen.“ Er verspürte die Sicherheit, dass seine Hoffnung auf Heilung in Erfüllung gehen würde. In Medjugorje ging er als erstes zur Beichte. „Ich hatte seit 20 Jahren nicht mehr gebeichtet und wusste, ich bin hier am richtigen Platz.“ Plötzlich stand die Seherin Vicka neben ihm und begann, für Arthur zu beten. „Als mir Vicka die Hände auflegte, verspürte ich eine Wärme in meinem Inneren.“ Doch das wichtigste Erlebnis in Medjugorje war für Arthur die Beichte. „Der Priester hatte mir erklärt, dass die Eucharistie die stärkste Medizin ist. Als ich aus dem Beichtstuhl herauskam, waren meine Angst und Depression weg. Wir können nicht körperlich geheilt werden, wenn wir nicht erst auch seelisch geheilt werden,“ erklärte der Vater von 13 Kindern. Bevor er Medjugorje wieder verließ, sagte eine amerikanische Bekannte zu ihm: „Du musst deinen Eltern verzeihen, dass sie sich scheiden ließen!“ Zurück in den USA, versammelte Arthur seine Familie und vergab seinem Vater, der seine Mutter verlassen hatte. Als er sich am nächsten Tag untersuchen ließ, waren der Tumor und alle Metastasen verschwunden. „Es war am 14. September, am Fest der Kreuzerhöhung. Anstatt sich einer Lungenoperation zu unterziehen, konnte ich wieder Golf spielen, weil mich Jesus geheilt hatte.“

Danach berichtete noch Magnus MacFarlane-Barrow von den positiven Entwicklungen seiner internationalen Hilfsorganisation „Mary‘s Meals“, die inzwischen fast eine Million Kinder pro Tag ernährt. „Dieses Werk besteht aus vielen kleinen Taten der Liebe. Mary‘s Meals wurde für hungrige Kinder geschaffen. Das Werk gehört der Gospa!“, beteuerte Magnus, der sich selbst überrascht zeigte von der raschen Ausbreitung von Mary‘s Meals. „Unglaublich, dass wir bereits 925.000 Kinder jeden Tag ernähren können. Wenn ich nächstes Jahr wiederkomme, werden es vielleicht schon eine Million Kinder sein.“ Magnus erinnerte an die Worte von Papst Franziskus, der einmal gesagt hat: „Armut in der heutigen Zeit ist ein Schrei, ein Skandal.“ Mary‘s Meals sei eine Antwort auf diesen Schrei: „Auch wenn wir die vielen Kinder nicht umarmen können, so können wir ihnen helfen.“

Nach den Zeugnissen berichtete Ivan Dragicevic, wie er und die anderen Seher von Medjugorje seit 33 Jahren von der Muttergottes „in einer Schule des Verzeihens und der Liebe“ geführt werden. „Es ist ein großes Geschenk, aber auch eine große Verantwortung. Die Gospa lehrt uns und gibt uns Botschaften. Sie spricht vom Frieden, von Umkehr zu Gott und vom Gebet. Wir sollen mit dem Herzen beten. Sie führt uns zur Eucharistie und zum Lesen der Heiligen Schrift.“ Als die Muttergottes 1981 das erste Mal zu den Sehern, die damals noch Kinder waren, sprach, stellte sie sich als „Königin des Friedens vor“. „Sie betonte immer wieder: ,Friede, Friede, Friede! Die Welt befindet sich in großer Gefahr.‘ “, erzählte Ivan von seiner ersten Begegnung mit der Gottesmutter. „Wer kann es besser wissen, als sie, dass wir heute Frieden brauchen? Deshalb sagte die Gottesmutter einmal: ,Wenn der Mensch mit sich selbst nicht im Frieden ist, dann kann es auch in der Welt keinen Frieden geben. Deshalb betet für die Gabe des Friedens.‘“ Ein anderes Mal habe die Mutter Jesu zu ihm gesagt: „ ,Sprecht nicht über den Frieden, sondern beginnt ihn zu leben. Sprecht nicht über das Gebet, sondern beginnt zu beten.‘ Wir müssen also weniger reden und mehr tun, nur so wird sich die Welt verändern. Wir müssen einander vergeben, nur so können wir vollkommen sein.“ Ivan sprach im Dom seine Hoffnung aus, „dass wir Mitbegründer einer besseren Welt werden, dass wir heute einen Samen säen und dass dieser Samen auf guten Boden fällt.“Vor dem Gottesdienstes berichtete Ivan über seine Begegnung mit der Gottesmutter während des Rosenkranzgebetes: „Sie grüßte uns alle mit ihrem mütterlichen Gruß: „Gelobt sei Jesus, meine lieben Kinder!“ Danach betete sie mit ausgestreckten Händen für die hier anwesenden Priester, für diese Erzdiözese und für alle Kranken und sagte: „Liebe Kinder! Auch heute möchte ich euch auf besondere Weise einladen, dass ihr in dieser Zeit für die Familien und die Jugend betet. Leibe Kinder, betet für die Heiligkeit in den Familien. Eure Mutter betet gemeinsam mit euch und sie legt Fürsprache für euch alle ein bei ihrem Sohn. Danke, liebe Kinder, auch heute, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“Die Gospa segnete uns mit ihrem mütterlichen Segen. Ich empfahl ihr alle hier Anwesenden an. Danach entfernte sie sich im Gebet im Zeichen des Lichtes und des Kreuzes mit dem Gruß: „Geht in Frieden, meine lieben Kinder!“In seiner Predigt während des anschließenden Gottesdienstes erklärte Kardinal Schönborn: „Selten ist der Dom so voll wie heute!“ Die Muttergottes mache „Mut, sich nicht zu fürchten, Verantwortung zu übernehmen für die Gaben, die uns Gott anvertraut hat. Jesus erwartet von uns, dass wir ihm eines Tages Rechenschaft geben. Was habe ich mit meinen Gaben getan? Habe ich das Vertrauen in Gott und unsere Mitmenschen in Verantwortung gelebt? Habe ich fünf weitere Talente hinzugewonnen?“ Am Ende seiner Predigt versicherte der Kardinal: „Wir dürfen darauf vertrauen, dass uns der Herr mit seinen Gaben ausrüstet, sodass wir am Ende mit dem heiligen Paulus sagen können: ,Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. Fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit.‘ (2 Tim. 4, 7-8)“.

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