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„Mary’s Land“ – Öffne dein Herz und du wirst staunen!

„Mary’s Land“ – Öffne dein Herz und du wirst staunen!

Zeugnis von Julia, Oberschwaben

Ich heiße Julia, bin 29 Jahre alt und wohne in Mietingen im schönen Oberschwaben. Obwohl ich mich mit einer Beziehung zur Mutter Gottes wirklich sehr schwer getan habe, erfuhr ich in Medjugorje meine Bekehrung. Während ich damals an diesem besonderen Ort auf dem Gehsteig unterwegs war, belastet von einer tiefen Leere und Sinnlosigkeit meines Lebens, hörte ich plötzlich ganz deutlich: „Alles ist mit Gottes Liebe erklärbar.“ Das ist mittlerweile fast 8 Jahre her und wenn ich daran denke, war es die Mutter Gottes, die mir dadurch eine Hoffnung und zugleich eine Wegweisung gab, der ich nachfolgte. Mein Leben, insbesondere meine innere Verfassung, hat sich im positiven Sinne, ich muss fast sagen „radikal“, geändert, und so stehe ich heute in einem apostolischen Beruf, wie auch in der „JUGEND 2000“ und brenne für den Herrn! 

Was wahrscheinlich keiner wusste: Ich tat mich mit „Mary“ ziemlich schwer.
So sollte ich im November vergangenen Jahres ein Treffen organisieren, um ein Team zu bilden, was den Kinofilm „Mary’s Land“ nach Deutschland holen sollte. Ehe ich mich versah, war ich mitten im Arbeitskreis „Mary’s Land“, eingespannt in die Planungen für die Vorabpremiere im „Dietrich Theater“ in Neu-Ulm am 27. Januar 2017. Was wahrscheinlich keiner wusste – mit „Mary“ hatte ich immer noch meine Mühe, und so sah ich es einfach als Beitrag für das Reich Gottes, den ich zwar gern leistete, der manchmal aber auch ein Opfer war. Zur Erstellung des Flyers für die Vorabpremiere habe ich mir den Film angesehen. Mit meiner „Analyse-Brille“, die nur darauf bedacht war nach Highlights zu filtern und etwas Überzeugendes für den Flyer zu finden, war ich bald ernüchtert. Ich konnte die Euphorie der anderen über den Film nicht teilen und so machte ich meinen Job – ohne Herzblut für „Mary“, obwohl ich immer darum rang.

Während dieser Zeit begann ich die Vorbereitung mit den 33 Schritten zur Marienweihe an Weihnachten. Ich wurde täglich beschenkt und bei der Weihe am Heiligen Abend fühlte ich mich wunderbar – wie ein Kind Mariens – für mich unbeschreiblich. Die Intensität und die Zeit, die ich seither im Gebet erleben darf, ist so bestärkend, so kraftvoll und nimmt nicht selten meine geliebten Schlafstunden bei Nacht in Anspruch.

Mitten ins Herz!
Die Vorabpremiere rückte näher und als es endlich soweit war, hatte eine Freundin, die den Film schon gesehen hatte, keine größere Sorge, als die vergessenen Tempotaschentücher, die sie sicher im Film brauchen würde. Ich hingegen war für meine Person ziemlich überzeugt, der Film würde mich alles andere als zu Tränen rühren. Und so kamen wir an, der Empfangsbereich des Kinos füllte sich. Knapp 1000 „Mary’s Land“-Besucher sollten an diesem Abend die Vorabpremiere miterleben und 3 Kinosäle füllen. Die Stimmung war ausgesprochen schön, harmonisch, herzlich. Ich setzte mich im Kinosaal auf meinen Platz und sagte zu Ralf, mit dem ich später noch Impressionen für einen kurzen Videoclip zur Vorabpremiere einfangen sollte: „So jetzt tu ich so, als ob ich den Film zum ersten Mal schaue.“ Überraschenderweise war es für mich genau so! Ich öffnete mein Herz, ließ mich mitnehmen auf die Fahndung nach Gott und einer Frau, die Mutter genannt wird und lauschte den bewegenden Zeugnissen realer Personen im Film, denen vom beauftragen Agenten – des „Teufels Advokat“ – auf den Zahn gefühlt wurde, nachdem sie nach ihrer persönlichen Begegnung mit Gott einen eindrucksvollen Lebenswandel vollzogen hatten. Ihre Worte trafen mich mitten ins Herz. Mit Tränen in den Augen dachte ich an die Tempotaschentücher meiner Freundin. Ich war so sehr berührt, bewegt und unendlich dankbar, bei dieser Vorabpremiere mitgewirkt zu haben. Gleichzeitig musste ich innerlich mal wieder über Gottes Weisheit und „Mary’s“ Ruf schmunzeln, der mich mal wieder mehr als beschenkte.

In der anschließenden kurzweiligen Podiumsdiskussion äußerten Weihbischof Florian Wörner aus der Diözese Augsburg und Amada Rosa Peréz, ein ehemaliges kolumbianisches Topmodel und Zeugnisgebende im Film, tiefe und sehr bewegende Gedanken und Erfahrungen zum Film und ihrem ganz persönlichen Erleben von Gott. Die Zuschauer waren sichtlich ergriffen und begeistert und erhoben sich alle beim abschließenden Segen des Weihbischofs zum „Vater unser.“ Insgesamt war dieser Abend einfach von Gott getragen und erfüllte unsere, zumindest anfangs noch ganz menschlichen, Erwartungen bei Weitem. Die Welle von „Mary’s Land“ soll sich nun über ganz Deutschland ausbreiten und die Herzen erobern, so unser Wunsch!

Bei einem ist es definitiv gelungen – „Mary“, wie sie bei mir heißt, ruft mich schon zur Mitorganisation beim nächsten Marienevent in Fatima und dieses Mal sage ich Ihr freudig mein „Ja“ – und ich weiß ich werde staunen!

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 109