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Hl. Papst JP II.

Johannes Paul II. (Wikipedia) (bürgerlich: Karol Józef Wojtyla), geb. 18. Mai 1920 in Wadowice, verstorben am 2. April 2005 in der Vatikanstadt, war der 264. Papst der Heiligen Römischen Kirche. Sein Pontifikat begann am 16. Oktober 1978 und endete mit seinem Tod am 2. April 2005. Es war damit nach dem des Hl. Petrus und des Papstes Pius IX. das längste Pontifikat der Kirchengeschichte. Am 1. Mai 2011 sprach ihn sein Nachfolger Benedikt XVI. in Rom selig.
Seine und die Heiligsprechung von Johannes XXIII. fand am 27. April 2014 durch Papst Franziskus in Rom statt.

Wie war der polnische Papst Johannes Paul II. und wer war er? Hier veröffentlichen wir immer wieder Aussagen über ihn und von ihm:

Papst Johannes Paul II. - Papst, Prophet, Heiliger
Ein Geschenkband, der Ansprachen und Gedichte des Jahrhundertpapstes enthält sowie Zeitzeugen des neuen Heiligen zu Wort kommen lässt.
Von Christoph Hurnaus
 fe-Verlag

Seid das Salz der Erde!
Botschaften des Papstes an die Jugend der Welt
Buchbeschreibung

Johannes Paul II.  von Andreas Englisch
Ullstein Verlag

Gott steht auf der Seite des Menschen
Hundert Worte von Johannes Paul II.
Verlag Neue Stadt, München

Tagebucheinträge von Johannes Paul II.
Bisher unveröffentlichte private Aufzeichnungen

Bilderreihe von Papst Johannes Paul II.

Medjugorje
Interview mit der Seherin Mirjana aus Medjugorje.
Veröffentlicht im Buch von Kresimir Sego "Gespräch mit den Sehern".

Mirjana, du warst bei Papst Johannes Paul II.?
Ja, aber nur einmal und das bei einer allgemeinen Audienz, da hat er mich wie alle anderen gesegnet. Bei dieser Gelegenheit hat der Priester, der mich begleitete laut gerufen: "Das ist Mirjana aus Medjugorje." Der Papst wendete sich an mich, segnete mich erneut und ging weg. Ich sagte zu dem Priester: "Sehen Sie Pater, er meint doch auch, dass ich einen doppelten Segen benötige."
Am Nachmittag haben wir dann eine Nachricht erhalten, dass wir am kommenden Tag nach Castel Gandolfo kommen sollen. Die Begegnung mit Papst Johannes Paul II. war für mich eine unergessliche Erfahrung. Der Papst sagte: "Wenn ich nicht Papst wäre, wäre ich schon längst in Medjugorje gewesen." Er hat mich mit keinem Wort etwas über die Geheimnisse gefragt. Er hat mich nur etwas über die Gospa, über Ihre Schönheit und über Ihre Liebe gefragt. Er fügte dann noch hinzu, ich solle die Pilger bitten, dass sie für seine Anliegen beten und wir sollen auf Medjugorje aufpassen, denn es ist die Hoffnung für die ganze Welt.

Kurzfilm über Johannes Paul II.

Zitate, Berichte, Zeugnisse etc.

Christoph Hurnaus, seit 1995 akkreditierter Papstfotograf, berichtet über seine erste Begegnung mit Johannes Paul II.:
„Ich habe Johannes Paul II. auf eine Pastoralreise in die Tschechische Republik begleitet und dort erlebt, wie er während eines Jugendtreffens sein Protokoll zur Seite legte und eine Stunde lang mit den Jugendlichen sprach, sang und scherzte. Das war die Stunde, in der ich mich entschied, ihn fortan mit meiner Kamera zu begleiten. Dass daraus 22 Auslandsreisen an der Seite eines Heiligen werden sollten, konnte ich damals natürlich noch nicht ahnen.“

Johannes Paul der Große
Schon auf dem Petersplatz beim Gottesdienst zu seiner Beisetzung im Jahr 2005 hatten tausende Gläubige gerufen „Santo subito!“ und forderten damit seine sofortige Heiligsprechung...

 

Seligprechung
"Selig bist du, geliebter Papst Johannes Paul II., weil du geglaubt hast. Wir bitten dich, stärke vom Himmel her weiter den Glauben des Volkes Gottes. So oft hast du uns auf diesem Platz vom Palast aus gesegnet. Heute bitten wir dich: Heiliger Vater, segne uns!"
Papst Benedikt XVI. bei der Seligprechung von Johannes Paul II.

Zehn Gebote
Die Zehn Gebote machen einen Teil des Bundes zwischen Gott und der Menschheit aus. Diese Gebote bilden die wesentliche Grundlage des Verhaltens und entscheiden über den moralischen Wert des menschlichen Handelns. Sie stehen in einem organischen Zusammenhang mit der Berufung des Menschen zum ewigen Leben, mit dem Aufbau des Reiches Gottes in den Menschen und unter den Menschen. Im Wort der göttlichen Offenbarung ist ein klares Sittengesetz enthalten, dessen Kern die Tafeln mit den Zehn Geboten vom Berg Sinai bilden und dessen Gipfel sich im Evangelium findet: in der Begpredigt und im Liebesgebot.
Bedeutung der Sakramente
Vom Beginn der Jugend an öffnen die Sakramente unser menschliches "Ich" für das Heilswirken Gottes, der Heiligsten Dreifaltigkeit. Sie lassen uns am Leben Gottes teilhaben, wenn wir in jeder Beziehung ein wahrhaft menschliches Leben führen. Auf diese Weise erhält das Menschenleben eine neue Dimension und zugleich seine christliche Besonderheit: Das Wissen um die Forderungen, die das Evangelium stellt, wird vervollständigt durch das Wissen um jenes Geschenk, das alles andere übersteigt.
Apostolisches Schreiben zum Internationalen Jahr der Jugend 1985

Christus der Freund
Er ist der Freund, der uns liebt und versteht, so wie wir sind mit all unseren Hoffnungen und Schwierigkeiten. Er heilt unsere Seelen, weil er uns mit Gott dem Vater, mit uns selbst und mit den Menschen unserer Umgebung versöhnt.
Wenn wir Christus erlauben, mit uns den Lebensweg zu beschreiten, sind wir nie allein.
Grußwort, Berg-Vinzenz-Heim, Denver 1993

Jesus wohnt bei denen, die ihn aufrufen, ohne ihn kennengelernt zu haben; bei denen, die, nachdem sie begonnen haben, ihn zu kennen, ihn ohne ihre Schuld aus den Augen verloren haben; bei denen, die ihn mit aufrichtigem Herzen suchen, wenn sie auch verschiedenen kulturellen und religiösen Situationen angehören (vgl. Lumen gentium, 16)
Botschaft zum XII. Weltjugendtag 1997
Quellennachweis: Ihr seid das Salz der Erde!

Botschaft zum IX. Weltjugendtag 1989
„Die heutige Welt braucht viele Apostel, insbesondere junge und mutige Apostel. Euch Jugendlichen kommt an erster Stelle die Aufgabe zu, den Glauben zu bezeugen und das Evangelium Christi, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, in das dritte Jahrtausend zu bringen. Euch kommt die Aufgabe zu, eine neue Zivilisation der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens aufzubauen.
Quellennachweis: Ihr seid das Salz der Erde!

Zitate aus dem Buch: "Gott steht auf der Seite des Menschen"

  • Die einzige Dimension, die dem Menschen angemessen ist, ist die Liebe.
    Vermerk sh.unten - Seite 1
  • Der Mensch kann nicht ohne Liebe leben. Er bleibt sich selbst unbegreiflich, sein Leben ist ohne Sinn, wenn ihm nicht die Liebe offenbart wird, wenn er nicht der Liebe begegnet, wenn er nicht Liebe erfährt und sie sich zu eigen macht, wenn er nicht lebendigen Anteil an ihr erhält.
    Vermerk sh.unten - Seite 2
  • Der Mensch muss um seiner selbst willen und aus keinem anderen Grund bejaht werden. Einzig und allein um seiner selbst willen! Mehr noch: Man muss den Menschen lieben, weil er Mensch ist; man muss die Liebe zum Menschen einfordern wegen der besonderen Würde, die er besitzt. 
    Vermerk sh.unten - Seite 3
  • Wir werden einem Individuum gerecht, wenn wir es lieben... Die Liebe zu einem Menschen schließt aus, dass man ihn als Gebrauchsgegenstand behandelt.
    Vermerk sh.unten - Seite 4
  • Das tiefe Staunen über den Wert und die Würde des Menschen, das nennt sich Evangelium, Frohe Botschaft.
    Vermerk sh.unten - Seite 5
  • Der Mensch darf nicht zur Annahme der Wahrheit gezwungen werden. Seine Natur, das heißt seine eigene Freiheit, drängt ihn, sie ernsthaft zu suchen.
    Vermerk sh.unten - Seite 6
  • Der Ausgangspunkt „missionarischen“ Lebens muss das Gefühl der Hochachtung vor dem sein, was „in jedem Menschen ist“ (Joh. 2,25), vor dem, was er selbst im Innersten seines Wesens schon erarbeitet hat bezüglich der tiefsten und bedeutendsten Probleme; es handelt sich um die Achtung vor dem, was der Geist in ihm gewirkt hat, der „weht, wo er will“ (Joh. 3,8).
    Vermerk sh.unten - Seite 7
  • Es ist notwendig, eine Kultur des Friedens zu fördern- angeregt von Empfindungen der Toleranz und universaler Solidarität. Ohne eine solche Kultur des Friedens lauert immer im Hintergrund der Krieg und glimmt auch unter der Asche unsicherer Waffenruhe weiter.
    Vermerk sh.unten - Seite 79
  • Zitiert nach: Gott steht auf der Seite des Menschen. Hundert Worte von Johannes Paul II., Verlag Neue Stadt, München 2003

Botschaft zum XII. Weltjugendtag 1997
Kultur der Liebe

Ihr seid berufen, in dieser Welt Geschwisterlichkeit zu leben, nicht als Utopie, sondern als reale Möglichkeit. Ihr seid berufen, als echte Missionare Christi in dieser Gesellschaft die Kultur der Liebe zu errichten.
Quellennachweis: Ihr seid das Salz der Erde!

Predigt in Denver 1993
Die Kirche braucht euch!
Die Kirche braucht eure Kraft, eure Begeisterungsfährigkeit, eure jugendlichen Ideale, damit das Evangelium des Lebens in die soziale Struktur eindringen kann, um die Herzen der Menschen und die Gesellschaft zu wandeln, so dass eine Kultur wahrer Gerechtigkeit und Liebe entstehen kann. 
Quellennachweis: Ihr seid das Salz der Erde!

Die Weltjugendtage in Rom und Manila mit JPII von Milona de Rambures, geb. Habsburg:
1) Weltjugendtag in Rom:
Ich war beim allerersten Weltjugendtag in Rom, in den frühen 80iger Jahren. Wir waren am Petersplatz, und als JPII herauskam, um mit uns zu sprechen, brach ein Gewitter aus und es prasselte der Regen auf uns hernieder. Der Lärm war so stark, dass der Heilige Vater lachte und mit uns sang. Mehr konnten wir nicht tun. Bis auf die Knochen nass gingen wir dann später weg, voller Freude und bewusst, dass etwas wichtiges geschehen war.
2) Weltjugendtag in Manila:
Die sagenhafte Begeisterung der Hauptstadt mit allen Hochhäusern, Banken Geschäften, etc., die mit riesigen Plakaten und Schriften JPII erwarteten. Als er dann im Papa mobile vom Flughafen in die Stadt einfuhr, bebte jedes Herz, und er lächelte warm, väterlich und liebevoll, segnend ...
Bei der Vigil mussten wir weg, eine chinesische Familie besuchen. Ich sah und hörte wie der Hl.Vater von seinem grossen Holzthron aus laut sagte, indem er auf die Armlehnen schlug :
"Love , Love , Love , true Love . Who has no Love has nothing to say to this world . Academic brilliance yes, BUT development of the human person MUCH MORE IMPORTANT !! " („Liebe, Liebe, Liebe, wahre Liebe. Derjenige, der nicht liebt, hat in dieser Welt nichts zu sagen. Akademische Brillianz ist wichtig, ABER die Entwicklung des Menschen ist VIEL WICHTIGER!!“ Übersetzung d.Red.)
Das leitet mich noch heute.

Begegnung mit Papst Johannes Paul II.
Nico Fortarezzi, ein begnadeter und erfolgreicher Musiker erzählt über seine Beziehung zu Papst Wojtyla:
"Die Vertonung des ihm gewidmeten Stücks 'Non temere', hat mich gleichsam in einen neuen Menschen verwandelt. Es war im Jahr 2007 und ich durchlebte damals eine äußerst schwierige Phase. Kurz zuvor war ein mir sehr lieber Mensch gestorben und ich hatte die Freude am Musizieren verloren. Roberto Bignoli bat mich darum, einen von ihm verfassten Text über Wojtyla zu vertonen, und ich willigte ein. Wochenlang beschäftigte ich mich intensiv mit Johannes Paul II. Ich las seine Bücher, seine Gedichte und sah mir Filme über ihn an. Dabei wurde mir bewusst, dass die Wut und der Schmer in mir allmählich vergingen. Es war so, als ob Papst Wojtyla zu mir spreche und mir sagte, dass ich keine Angst mehr haben sollte. Dank ihm habe ich die Hoffnung und die Freude am Leben und am Arbeiten zurückgewonnen".
Quellennachweis: PUR Magazin

Einladung


Text der Einladung:

Foto 1: Präfektur des Päpstlichen Hauses
Foto 2: XXV des Pontifikats
Foto 3: Anlässlich des 25. Jahrtag der Wahl seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II. gibt das Symphonieorchester und der Chor des Mitteldeutschen Rundfunks ein Konzert.
                         Freitag, 17. Oktober 2003 in der Aula Paul XI. im Vatikan