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Mitglied der Gebetsgruppe der Seher der 2. Generation

Slavica, Mitglied der Gebetsgruppe von Jelena



Alle Bilder: Quelle JMD Schweiz

Slavica war Mitglied der Gebetsgruppe der Seherinnen der 2. GenerationJelena und Marijana Vasilj.

Ich danke Gott, dass ich seit den ersten Tagen der Erscheinungen der Muttergottes ein Zeuge bin und dass ich ein Mitglied jener Gruppe bin, die die Muttergottes durch Jelena und Marijana geführt hat. Ich danke Gott für all den geistigen Reichtum, den ich durch Seine Gnade erhalten habe. Durch eine innere Eingebung habe ich mich in die Schule der Muttergottes eingegliedert. Während all dieser Jahre hat uns die Muttergottes zu beten, zu lieben und in Gottes Nähe zu leben gelehrt. Sie hat uns den Weg gezeigt, der uns durch Sie zu Jesus und zum Vater führt - den Weg der Hingabe, der Einfachheit, der Demut und der Liebe.Sie hat uns ermutigt, ehrlich zu sein. Sie hat uns gesagt, wie wichtig es sei, zu sich selbst und zu Gott ehrlich zu sein. Ich habe erfahren, dass ich mich Gott leichter öffne wenn ich ehrlich bin, und dass das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Gott ist.Die Muttergottes hat zu uns über die Liebe gesprochen. Sie hat uns gelehrt, dass wir leichter zu Gott kommen, wenn wir lieben, und dass wir den Hass nur mit Liebe besiegen können.Die Muttergottes hat uns Schritt für Schritt im Gebet geführt. Sie hat uns gelehrt, mit dem Herzen zu beten. Am Anfang des Gebets forderte Sie uns immer zur vollkommenen Hingabe auf. Sie sagte, dass dies notwendig sei, um das Herz von den täglichen Sorgen, unseren Schwächen und der Sünde zu befreien. Wenn eine Sünde vorhanden ist, soll man zur heiligen Beichte gehen. Sie sagte zu uns: „Übergebt Jesus einfach alles; erst wenn ihr den Frieden im Herzen spürt, beginnt für eure Anliegen zu beten." Sie warnte uns, nicht zu glauben, genug gebetet zu haben, wenn wir den Frieden spürten, sondern erst dann zu beten beginnen, denn erst dann sei unser Herz offen und frei für das wahre Gebet. Erst dann sei es bereit, Gnaden zu empfangen.Mehrmals erwähnte die Muttergottes das Beispiel eines vollen Glases, in das man kein Wasser mehr gießen könne. Das Glas müsse leer sein, damit man es mit neuem Inhalt füllen könne. Solange der alte Inhalt in ihm sei, könne man nichts ändern. So ist es auch mit dem menschlichen Herzen. Wenn es voll von weltlichen Dingen und belastet ist, muss es durch das Gebet der Hingabe geleert werden, damit es mit der Gnade Gottes gefüllt werden kann.Sie betonte, dass der Anfang immer für das Gebet wichtig sei. Erst wenn das Herz geleert ist und in den Frieden eintritt, kann man für die eigenen Anliegen oder die Anliegen der Muttergottes beten.Die Muttergottes bat immer, dass man Gott bei den Gebetstreffen danksage. Wenn wir danksagen, ist es wichtig zu glauben, dass Gott uns das, worum wir Ihn bitten, bereits gibt, und Ihm zu danken, weil Er das gibt, worum wir Ihn bitten.
Am Ende jedes Gebetstreffens wurde auch immer ein Segnungsgebet gebetet.
Die Muttergottes lehrte uns, die Heilige Schrift zu lesen (meistens nannte Sie es das ,Wort des Lebens'), Sie lehrte uns, wie man die hl. Messe feiern und Jesus in der hl. Kommunion empfangen soll.
Sie gab uns auch verschiedene Themen, über die wir im Gebet und in der Meditation nachdachten und die wir dann besprachen, z.B. waren die Todsünden eine Zeit lang das Thema. Bei jedem Treffen befassten wir uns mit einer dieser Sünden, und fragten uns, was sie für uns bedeute, wie wir sie verstünden und erlebten.
Sie sagte uns unaufhörlich, nicht zu erlauben, dass sich die Sünde in uns verwurzele. Deshalb, wenn wir sündigen, dürfen wir nicht warten, sondern müssen gleich zur hl. Beichte gehen.
Sie riet uns persönlich, nicht viel über die Sünde nachzudenken, weil allein der Gedanke an die Sünde eine Sünde verursachen kann.
Sie bemühte sich besonders, dass wir Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist kennenlernen.
Durch Gebet, Meditation und Gespräche versuchten wir, das zu tun, was die Muttergottes wünschte. So wünschte Sie z.B., dass wir niederschreiben, was die Liebe für uns ist, wie wir die Liebe in unserem Leben vewirklichen und wie wir sie verwirklichen sollen; dasselbe tat Sie mit der Demut und anderen Tugenden.
Sie regte uns oft an, gute Werke zu tun. Manchmal sollten wir als Aufgabe bis zum nächsten Gebetstreffen jede gute Tat notieren, die wir getan hatten, aber auch jene, die wir zu tun versäumt hatten und warum wir sie nicht getan hatten.
Sie lehrte uns über das Wirken Satans und machte uns auf seine Fallen aufmerksam und sagte uns, dass wir uns mit Gebet und Liebe schützen sollen.
Sie lehrte uns, was Weihe bedeutet, und wünschte, dass wir uns Ihrem unbefleckten Herzen und dem Herzen Jesu weihen. Sie wollte, dass wir immer einen geweihten Gegenstand bei uns tragen. Was die Segnung betrifft, so wollte Sie konkret, dass wir jeden Samstag die Räume, in denen wir leben, mit Weihwasser segnen.
Die Muttergottes führte uns auf dem Weg zum lebendigen Gott.
Heute bin ich eine Mutter und Ehefrau. Ich habe zwei Kinder. In meinem Leben als Ehefrau und Mutter versuche ich täglich das zu leben, was ich in der Schule der Muttergottes gelernt habe.
Unaufhörlich bringe ich Gott mein Leben dar, meine Familie, meinen Alltag. Ich versuche, den Tag mit Gebet zu beginnen, wie mich die Muttergottes gelehrt hat. Gerne denke ich an Ihr Versprechen, dass Sie mit uns ist wenn wir beten. Ich bete täglich vor dem Kreuz, wie Sie es uns gelehrt hat, und bekomme so die Kraft, meinen täglichen Verpflichtungen nachzukommen. Indem ich vor dem Kreuz bete, bekomme ich die Liebe, die ich meinen Kindern, meinem Mann und den Menschen, denen ich begegne, weitergeben möchte.
Wenn ich mit einer Person Probleme habe und sie nicht lieben kann, dann bete ich so lange vor dem Kreuz für sie, bis die Liebe für diese Person in mein Herz kommt.
Das ist genau, was die Muttergottes uns gesagt hat: "Wenn ihr Probleme habt, eine Person anzunehmen und sie zu lieben, dann betet so lange bis in eurem Herzen die Liebe zu dieser Person erscheint."
Ich lebe in einem Haus, durch das täglich viele Menschen gehen, da mein Mann Automechaniker ist. Das ist eine tägliche Prüfung für mich, weil diese Menschen, die meinen Mann aufsuchen, unser Familienleben stören. Oft beanspruchen sie die Zeit, die ich in der Intimität mit Gott verbringen wollte, und das stört mich. Die einzige Medizin, die mir in solchen Augenblicken hilft, ist das Gebet vor dem Kreuz. Das gibt mir wirklich die Kraft, weil ich vor dem Kreuz für die Segnung dieser Menschen bete. Nachdem ich für diese Menschen gebetet habe, fühle ich jedesmal einen tiefen Frieden und Freude. Jedesmal wenn ich unser Familienhaus segne, bete ich auch für all jene, die hier waren, und all jene, die kommen werden.
Ich habe erfahren, dass es stimmt: Je mehr ich mich den anderen durch Gebet hingebe, desto mehr Liebe und Freude entstehen und wachsen in meinem Herzen. In Seinem Großmut gibt uns Gott mehr als wir suchen und mehr als wir den anderen gegeben haben.
Die Schwierigkeiten, die ich persönlich sowohl als Mutter als auch als Ehefrau erfahre, bringe ich bewusst Gott als Opfer dar. Ich habe folgendes gelernt und möchte es nie vergessen: Wenn wir uns mit Liebe opfern, wird unsere Liebe geläutert und durch die Liebe Gottes bereichert. Ich bringe Gott nicht nur das Gute und meine Erfolge dar, sondern auch meine Schwächen, meine Versäumnisse und meine Verfehlungen. So wird mir meine Schwäche bewusst und ich entdecke die Größe der Liebe Gottes und die Kraft Seines Geistes, weil sich in unserer Schwäche die Kraft Gottes offenbart.
Wenn ich heute die Welt und die Menschen in ihr betrachte, wie sie oft materiellen Gütern nachjagen und die Freuden der Welt suchen, dann verstehe ich, dass sich nichts mit jener Freude und jenem Reichtum, die Gott durch die Begegnung mit Ihm im Gebet gibt, messen kann.
Ich danke Gott und der Muttergottes für alle Freuden und Erfahrungen während dieser Jahre, und werde versuchen, Ihren Aufrufen, Hinweisen und Ratschlägen treu zu bleiben."
Mehr Info zu den Gebetsgruppen.

Quellennachweis: Buch "Betet gemeinsam mit frohem Herzen" von Pater Slavko Barbaric.