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"Jesus zeigte mir den Rosenkranz"

Das, was dem Bischof von Maiduguri widerfuhr, ist fast unglaublich: Ende 2014 habe er in seiner Kapelle vor dem Allerheiligsten den Rosenkranz gebetet, als ihm plötzlich Jesus erschienen sei, berichtet der Bischof. Der Heiland habe nichts gesagt, ihm aber ein Schwert angeboten. Er habe es genommen und in dem Moment in dem er es in der Hand gehabt habe, sei daraus ein Rosenkranz geworden. Dann habe Jesus dreimal gesagt: „Boko Haram ist verschwunden.“
Die Bedeutung der Vision sei ihm sofort bewusst gewesen, beteuert der Bischof. „Mir war klar, dass wir mit dem Rosenkranz Boko Haram vertreiben können!“ Er habe zunächst nicht darüber sprechen wollen, dann aber gespürt, dass der Heilige Geist ihn dazu dränge. Zuerst habe er nur seinen Priestern davon erzählt. Jetzt, im April 2015, macht der Bischof das Geschehen erstmals der Öffentlichkeit bekannt, in dem er dem amerikanischen katholischen Nachrichtendienst CNA davon berichtet. Schon immer habe er eine große Liebe zur Muttergottes empfunden, bestätigt Bischof Dashe, der gerade auf einer „Tröstungsreise“ durch die Gemeinden seiner Diözese unterwegs ist, um die Gläubigen in ihrer schwierigen Lage zu ermutigen und zum Rosenkranzgebet einzuladen.
„Diese Terroristen denken, dass sie mit dem Niederbrennen unserer Gotteshäuser und unserer kirchlichen Infrastruktur das Christentum ausrotten können. Aber niemals!“ In einigen Monaten oder Jahren wird „Boko Haram“ verschwunden sein, ist er sich sicher. Denn „das Gebet, besonders das Gebet des Rosenkranzes, wird uns aus den Klauen dieses Dämons, des Dämons Terrorismus, befreien. Und diese Befreiung hat schon begonnen!“
Die mächtigste Waffe der Gläubigen gegen „Boko Haram“ sieht Bischof Dashe seither der seiner Vision im vertrauensvollen Gebet des Rosenkranzes. Und es wäre nicht das erste Mal, dass Gläubige dank dieses Gebetes aus schwerster Bedrohung gerettet würden. Die Kirchengeschichte berichtet etwa davon, wie sich 1571 bei der Seeschlacht von Lepanto die christliche Flotte erfolgreich gegen eine übermächtige türkische Armada verteidigen konnte, nachdem Papst Pius V. zum Rosenkranzgebet aufgerufen hatte.
Und auch 1945, nachdem die Sowjets Österreich besetzt hielten, und sich Zehntausende im „Rosenkranz-Sühnekreuzzug“ zusammengeschlossen hatten, um für die friedliche Befreiung Österreichs zu beten, zogen die Truppen Stalins freiwillig wieder ab. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der kommunistischen Eroberungen.

Quellennachweis: Auszug aus einem Bericht vom PUR magazin 5/2015