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100 Millionen Menschen für Christus - Fasten für Europa

100 Millionen Menschen für Christus - Fasten für Europa

Haben Sie sich schon überlegt, wie Ihre Fastenzeit in diesem Jahr aussehen könnte? Vielleicht geht es Ihnen so wie mir, dass allein schon der Gedanke ein mulmiges Magengefühl auslöst und man nicht so recht weiß, auf was man denn wieder verzichten soll – Schokolade, Alkohol oder Facebook – die Klassiker eben – oder doch mal was Neues ausprobieren? Meistens lässt dann die Motivation spätestens nach der zweiten Woche nach und dann nimmt auch die Ernsthaftigkeit des Vorsatzes rapide ab. Die Fastenzeit endet dann mit der Frustration, dass es nicht wirklich eine gelungene Einübung des Verzichts war, sondern ein erbitterter Kampf der eigenen Gelüste, denen man schlussendlich doch erliegt.

Das Bräutigams-Fasten
Vor ein paar Jahren ist mir eine neue Art des Fastens begegnet – das sogenannte „Bridegroom“-Fasten. Ausgehend von der Gebetshausbewegung in Kansas City (USA), in deren Gebetshäusern Tag und Nacht der Lobpreis nicht mehr verstummt, sind es mittlerweile Hunderttausende, die sich dieser Art von Fasten angeschlossen haben. Hier werden die 40 Tage zwar auf das Jahr aufgeteilt, sodass immer am Monatsanfang 3 Tage gefastet wird und im Dezember eine Woche durchgehend. Darum geht es nicht, aber die Grundidee finde ich auch für unsere gängige kirchliche Fastenzeit sehr attraktiv:
Das sich Enthalten von Nahrung löst einen spürbaren Mangel aus – eine Sehnsucht nach Sättigung. Meistens stillen wir ja nicht einen tatsächlichen Hunger – als vielmehr fehlendes Sättigungsgefühl. Dieses wird hierbei allerdings sehr bewusst wahrgenommen und man bittet Gott, es auszugleichen und das Vakuum mit Seiner Gegenwart auszufüllen. Zugleich wird hier eine starke eschatologische Dimension betont. Jesus sagt in Lk 5,35: „Wenn ihnen der Bräutigam genommen ist, dann werden sie fasten.“ Wir fasten also, um Jesus als endgültigen Bräutigam zu erwarten. Wir fasten, um Seine Gegenwart noch mehr zu erflehen. Wir fasten, um Ihn bald kommen zu sehen. Es ist die Sehnsucht einer Braut, mit der wir fastend und betend nach der Wiederkehr Jesu als Bräutigam Ausschau halten, der Seine Braut nach Hause holen kommt.
Dabei sind wir auch in einer Stellvertreterrolle für alle Menschen, die Gott noch nicht kennen gelernt haben. Jesus selbst sagt, dass die Kombination von Gebet und Fasten eine unglaubliche Sprengkraft bildet. 

Schauplatzwechsel: Holland. Vor wenigen Monaten haben sich hier über 40 Leiter aus Europa und Amerika mit verschiedenen kirchlichen Hintergründen getroffen, um zu hören, was Gott in Europa tun möchte. Anwesend waren hochrangige Frauen und Männer, die große Verantwortung in kirchlichen Bereichen tragen. Mit Sorge und Spannung verfolgen Leiter aus verschiedenen Ländern und Kontinenten die Lage im europäischen Abendland. Die Ankunft der Flüchtlinge hat die Sache verändert – und nicht wenige Landsleute sorgen sich um den Verlust christlicher Werte in der Gesellschaft Allerdings – so wie wir Gott kennen – hat Er auch einen Plan, den Er uns Stück für Stück erkennen lässt und mitteilt.
Dazu bekommen bis heute viele Menschen aus der ganzen Welt prophetische Träume und Visionen von Gott geschenkt, die von einer neuen kommenden Erweckung in Europa sprechen. Man mag davon halten, was man will. Aber es hat Verantwortungsträger zu einem unglaublichen Engagement motiviert: Diese 40 Leiter haben sich stellvertretend für ihre Länder und Gemeinden für eine größere Vision erhoben und deklariert, dass sie sich als Repräsentanten all jener Menschen, die hinter ihnen stehen, mit ihrem Herzblut für eine Sache einsetzen wollen:
Dass in den nächsten Jahren 100 Millionen Menschen für Christus in Europa gewonnen werden. Initiator ist unter anderem Paul Manwaring, ein amerikanischer freichristlicher Pastor, der rund um den ganzen Globus Pastoren und Leiter schult. Eingeklinkt in diese große Vision hat sich auch Ben Fitzgerald, der ein Apostolat namens „Awakening Europe“ leitet. Dabei organisiert er mit seinem Team große Konferenzen in großen Fußballstadien (z.B. letzten Sommer in Nürnberg mit 25.000 Menschen), um diese jungen Erwachsenen dann als Träger des Evangeliums und der frohen Botschaft in die Städte und Länder Europas auszusenden. Heilungen sind dabei – wie in Zeiten der Apostelgeschichte - normale „Begleiterscheinungen“; als solche werden sie auch betrachtet. Strategisch werden Pläne gemacht, um das alte christliche Europa, das als schlafender Riese wahrgenommen wird, neu mit dem Geist Gottes zu erwecken. Nach Stockholm steht nun für Juli 2017 Prag auf dem Plan – die ganze Stadt soll erfahren, wie unglaublich Gott die Menschen liebt und dass Er einen wunderbaren Plan für jeden Einzelnen hat.
Warum ich euch das erzähle? Weil sich gerade jüngst wieder gut 10.000 Menschen bei einer Konferenz und an den Livestreamgeräten dazu entschlossen haben, für diese Sache 40 Tage lang zu fasten: dass Europa gerettet wird.
Und das wird in diesem Jahr meine Motivation sein: 100 Millionen Menschen für Christus in Europa. Dafür faste ich. Machen Sie mit? Uns wird der Mund vor Staunen offen stehen, was hier in Europa in den nächsten Jahren passieren wird. Und Ihr Gebet und Fasten wird es möglich machen.
Bernadette Lang, Loretto-Gemeinschaft Salzburg

Quellennachweis: "medjugorje aktuell" März 2017

In einem Videoauf zum Thema "Fasten für Europa" hat Dr. Johannes Hartl, Theologe und Gründer des Gebetshauses in Augsburg deutlich, um welche Dimension es geht.

"Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch auf, für den Frieden zu beten und zu fasten.Wie ich bereits gesagt habe und euch, meine lieben Kinder, jetzt wiederhole, können nur mit Gebet und Fasten auch Kriege aufgehalten werden. Der Friede ist eine kostbare Gabe Gottes. Sucht, bittet und ihr werdet ihn erhalten. Sprecht vom Frieden und tragt den Frieden in euren Herzen. Pflegt ihn wie eine Blume, die Wasser, Feingefühl und Licht braucht. Seid diejenigen, die den anderen den Frieden bringen. Ich bin mit euch und halte für euch alle Fürsprache. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Botschaft vom 25. Februar 2003